{"id":11185,"date":"2022-07-07T18:25:50","date_gmt":"2022-07-07T16:25:50","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=11185"},"modified":"2022-07-07T18:29:20","modified_gmt":"2022-07-07T16:29:20","slug":"erwartungen-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/erwartungen-ii\/","title":{"rendered":"Erwartungen II"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 6<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"11185\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11185\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"11185\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"11185\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-11185\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11185\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von Erwartung und dem Weinberg<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Br\u00fcder und Schwestern in Christus!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Menschen haben Er\u00adwartungen. Wenn wir f\u00fcr irgendetwas Geld ausgeben, erwarten wir eine ent\u00adsprechende Gegen\u00adleistung. Wenn wir uns mit etwas viel M\u00fche machen, dann hoffen wir auf Erfolg. Und wenn uns ein Mensch nicht gleich\u00adg\u00fcltig ist, dann haben wir auch an ihn bestimmte Er\u00adwartungen. Ebenso haben wir Erwartungen an die Kirche und an den lieben Gott. Und welche Erfahrungen machen wir mit unseren Er\u00adwartungen? Wir machen sehr ver\u00adschiedene Er\u00adfahrungen: Manche Erwartungen werden erf\u00fcllt, und wir sind zufrieden. Manche Erwartungen werden sogar \u00fcber\u00adtroffen, und wir sind hoch erfreut. Manche Erwartungen werden entt\u00e4uscht, dann sind wir traurig oder w\u00fctend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von ent\u00adt\u00e4uschten Erwartungen handelt unser Gotteswort. Unser Gotteswort ist ein Lied des Propheten Jesaja. Er hat es vor zwei\u00adeinhalb\u00adtausend Jahren gedichtet und den Menschen von Jerusalem vor\u00adgesungen. Zu allen Zeiten haben die Menschen gern Neuigkeiten geh\u00f6rt, Nach\u00adrichten, Ge\u00adschichten. In einer Zeit, als es noch keine Massen\u00admedien gab, haben Ge\u00adschichten\u00aderz\u00e4hler diese Neugier befriedigt, oder auch S\u00e4nger, die Nachrichten und Geschichten in Liedform gekleidet haben. Mit den sogenannten B\u00e4nkel\u00ads\u00e4ngern hat es diese Form des Erz\u00e4hlens noch vor hundert Jahren gegeben. Jesaja hatte eine Botschaft von Gott, und um sie unter das Volk zu bringen, trat er auf wie ein Geschichten\u00aderz\u00e4hler, wie ein Balladen\u00ads\u00e4nger. Nachdem sich eine Schar von Neugierigen am Stadttor von Jerusalem um ihn gesammelt hatte, hub er an: <strong>\u201eWohlan, ich will meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann berichtete Jesaja in kunstvollen Strophen davon, wieviel M\u00fche sich sein Freund mit der Anlage eines neuen Weinbergs gemacht hatte. Er hatte sich einen idealen Platz ausgesucht: Hanglage mit guter Boden\u00adqualit\u00e4t. Er grub ihn um und schaffte alle Steine fort, die ihm dabei in die Quere kamen. Dann pflanzte er jungen Reben ein&nbsp;\u2013 die beste Sorte, die er kriegen konnte. Und er traf eine Reihe von Vor\u00adkehrungen im Hinblick auf den erwarteten Ertrag: Er baute einen Turm, von dem aus die reifenden Trauben bewacht werden sollten, dass kein Dieb und kein wildes Tier sie vorzeitig ernteten. Und er mei\u00dfelte aus einem Felsenst\u00fcck einen gro\u00dfen Trog mit Ablauf\u00adrinne, eine Kelter. Dort sollten dann sp\u00e4ter die frisch geernteten Trauben sogleich mit den F\u00fc\u00dfen zerstampft werden, und der Most, der \u00fcber die Rinne ablief, sollte in Beh\u00e4lter laufen, wo er dann g\u00e4ren und zu Wein heranreifen konnte. An alles hatte er gedacht; die gr\u00f6\u00dfte M\u00fche hatte er sich gegeben. Und nun wartete er darauf, dass sein Weinberg gute Trauben br\u00e4chte. Wer ein bisschen was von der Winzerei versteht, der wei\u00df, dass er lange warten musste, mehrere Jahre, denn so lange dauert es, bis neu an\u00adgepflanzte Weinst\u00f6cke verwertbare Frucht bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber dann kam die gro\u00dfe Ent\u00adt\u00e4uschung: Seine Erwartung einer guten Ernte erf\u00fcllte sich nicht. Jesaja sang: <strong>\u201eEr wartete darauf, dass der Weinberg gute Trauben br\u00e4chte; aber er brachte schlechte.\u201c<\/strong> Jesaja sang von der Wut seines Freundes, von seinem Zorn \u00fcber den Weinberg. Diese Strophe \u00fcber den Zorn der Ent\u00adt\u00e4uschung gipfelt in der Aussage des Freundes: <strong>\u201eIch will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.\u201c<\/strong> Sp\u00e4testens an dieser Stelle merkten die Zuh\u00f6rer, wen der Prophet meinte mit seinem Freund. Sie wussten genau, es gibt nur einen, der \u00fcber Wolken und Regen gebieten kann, und das ist Gott der Herr. Ja, genau so ist es, best\u00e4tigte Jesaja in der letzten Strophe. Mit dieser Strophe verlie\u00df er das Gleichnis und verwandelte die unter\u00adhaltsame Geschichte in eine scharfe Anklage an seine Zuh\u00f6rer: <strong>\u201eDes HERRN Zebaoth Weinberg ist das Haus Israel, und die M\u00e4nner Judas sind seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechts\u00adspruch, siehe, da war Rechts\u00adbruch; auf Gerechtig\u00adkeit, siehe das war Geschrei \u00fcber Schlechtig\u00adkeit.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gottes Erwartungen an sein altes Bundesvolk Israel sind bitter entt\u00e4uscht worden. Was hatte er nicht alles in dieses Volk hinein\u00adgesteckt an Liebe, Geduld und gro\u00dfen Taten! Er hatte die V\u00e4ter Abraham, Isaak und Jakob gesegnet und beh\u00fctet. Er hatte durch Josef daf\u00fcr gesorgt, dass Jakobs Familie in der Zeit der Hungersnot in \u00c4gypten \u00fcberleben konnte. Er hatte die Israeliten aus der Zwangs\u00adarbeit in \u00c4gypten befreit. Er hatte mit ihnen am Berg Sinai seinen heiligen Bund geschlossen und ihnen durch Mose das Gesetz gegeben. Er hatte sie vierzig Jahre lang in der W\u00fcste gef\u00fchrt, hatte sie dabei t\u00e4glich gespeist und versorgt. Er hatte ihnen das Land Kanaan zum Besitz gegeben. Er hat ihnen Richter und K\u00f6nige als gro\u00dfartige F\u00fchrungs\u00adpersonen geschenkt. Er hatte sie un\u00adglaubliche Wunder erleben lassen. Aber die erwartete Frucht war aus\u00adgeblieben: Ein Leben in Gottes\u00adfurcht und Gesetzes\u00adtreue, ein Leben in Wahrhaftig\u00adkeit und N\u00e4chsten\u00adliebe f\u00fchrten die aller\u00admeisten Israeliten nicht. <strong>\u201eEr wartete darauf, dass der Weinberg gute Trauben br\u00e4chte, aber er brachte schlechte.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Jahr\u00adhunderte nach Jesaja, zur Zeit Jesu, hatte sich die Situation nicht wesentlich gebessert; ja, in gewisser Weise war sie noch schlimmer geworden. Darum hat auch Jesus selbst eine Weinbergs\u00adgeschichte erz\u00e4hlt und damit an Jesaja angekn\u00fcpft; wir haben sie heute als Sonntags\u00adevangelium geh\u00f6rt. Aber da werden aus den Reben, die gute Frucht verweigern, pl\u00f6tzlich b\u00f6se Wein\u00adg\u00e4rtner, die gegen den Herrn des Weinbergs einen Aufstand machen, die seinen Gewinn unter\u00adschlagen, die seine Boten misshandeln und die schlie\u00dflich auch nicht davor zur\u00fcck\u00adschrecken, seinen Sohn zu ermordern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es w\u00e4re freilich fatal, wenn wir uns nun zur\u00fcck\u00adlehnten und uns das Ganze wie eine sch\u00f6n-schaurige Geschichte \u00fcber das Volk Israel anh\u00f6rten. Wir irrten dann ebenso wie die B\u00fcrger Jerusalems zu Beginn des Jesaja-Liedes, als sie noch nicht gemerkt hatten, dass das Lied sie selbst anklagte. Nein, liebe Gemeinde, wenn uns dieses alte Lied des Jesaja heute begegnet, dann will es uns auch heute anklagen, ebenso wie die Menschen damals. Denn Gottes Weg mit dem Volk Israel zeigt doch nur in besonderer Weise, was sein Weg mit allen Menschen ist. Wir&nbsp;<em>alle<\/em>&nbsp;sind ja seine Gesch\u00f6pfe, in uns&nbsp;<em>alle<\/em>&nbsp;hat Gott viel Liebe, Geduld und gro\u00dfe Taten investiert. Und darum m\u00fcsste es jedem klar sein, dass Gott Gro\u00dfes von einem jeden von uns erwarten kann. Besonders in einem Land, in dem wir keine materielle Not leiden m\u00fcssen. Besonders in einem Land, in dem Frieden herrscht. Besonders in einem Land, wo man sich ohne Nachteile zu Gott bekennen und sein Evangelium bezeugen kann. Besonders wenn man einen gesunden Leib und eine gesunde Seele hat. Was hat Gott dir alles geschenkt&nbsp;\u2013 und was hast du daraus gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lasst uns die Geschichte nun also auf uns beziehen und lasst uns drei Dinge daran lernen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Erstens<\/em>:<\/strong> Es kommt nicht auf\u00a0<em>unsere<\/em>\u00a0Erwartungen an Gott und die Kirche an, sondern es kommt auf\u00a0<em>Gottes<\/em>\u00a0Erwartungen an uns an. Er als unser Sch\u00f6pfer hat das Recht, von uns Gutes zu erwarten, gute Frucht, guten Ertrag unseres Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Zweitens<\/em>: <\/strong>Wenn wir ehrlich sind, m\u00fcssen wir zugeben, dass wir Gottes Erwartungen nicht erf\u00fcllt haben. Wir haben die guten Voraus\u00adsetzungen, die Gott uns gegeben hat, schlecht genutzt. Statt ihm zu dienen, seiner Kirche zu dienen und auch den Mitmenschen zu dienen, die unsere Hilfe n\u00f6tig haben, haben wir am aller\u00admeisten und zuerst uns selbst gedient. Das Lied des Jesaja zeigt uns, was wir daf\u00fcr zu erwarten haben: Gottes Zorn, Gottes Strafe. Ja, liebe Gemeinde, wenn wir die Bibel wirklich ernst nehmen, dann m\u00fcssen wir erkennen\u00a0\u2013 ob es uns passt oder nicht\u00a0\u2013\u00a0: Was wir von Gott erwarten k\u00f6nnen, ist Strafe und Verdammnis; nichts anderes haben wir verdient.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Drittens<\/em>: <\/strong>Gottes Strafurteil ist nicht sein letztes Wort \u00fcber sein Volk Israel und \u00fcber die ganze Menschheit. Sein letztes Wort hat Gott mit Jesus Christus gesprochen. Wir wissen: Der Gottessohn, der das Weinberg-Gleichnis in der versch\u00e4rften Form erz\u00e4hlt hat, der hat zugleich auch einen Ausweg er\u00f6ffnet. Einen Ausweg, der ihn selbst teuer zu stehen kam: <strong>Er ist f\u00fcr die S\u00fcnden der Welt ans Kreuz gegangen.<\/strong> Und er hat damit allen, die sich bekehren und an ihn glauben, den Weg zur Vers\u00f6hnung mit dem himmlischen Vater er\u00f6ffnet. Wer zu Jesus geh\u00f6rt, der hat eine Verhei\u00dfung, die alle mensch\u00adlichen Erwartungen an Gott weit \u00fcbertrifft: <strong>Wer an Jesus glaubt, der hat das ewige Leben.<\/strong> Wenn uns der Herr so \u00fcber alle Ma\u00dfen beschenkt und begl\u00fcckt, \u00fcber jede Erwartung\u00a0\u2013 sollten wir da nun nicht auch alles daran setzen, f\u00fcr ihn gute Frucht zu bringen? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jesaja 5:1-7<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1<\/strong>\u00a0Ich will doch singen von meinem Geliebten, ein Lied meines Freundes von seinem Weinberg!\u00a0\u00a0Mein Geliebter hatte einen Weinberg auf einem fruchtbaren H\u00fcgel.\u00a0<strong>2<\/strong>\u00a0Und er grub ihn um und s\u00e4uberte ihn von Steinen und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Mitten darin baute er einen Turm und hieb auch eine Kelter darin aus; und er hoffte, da\u00df er [gute] Trauben br\u00e4chte; aber er trug schlechte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3<\/strong>&nbsp;Nun, ihr B\u00fcrger von Jerusalem und ihr M\u00e4nner von Juda, sprecht Recht zwischen mir und meinem Weinberg!&nbsp;<strong>4<\/strong>&nbsp;Was konnte man an meinem Weinberg noch weiter tun, das ich nicht getan habe? Warum hoffte ich, da\u00df er [gute] Trauben br\u00e4chte, aber er trug nur schlechte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>5<\/strong>&nbsp;Nun will ich euch aber verk\u00fcnden, was ich mit meinem Weinberg tun will: Ich will seinen Zaun wegschaffen, damit er abgeweidet wird, und die Mauer einrei\u00dfen, damit er zertreten wird!&nbsp;<strong>6<\/strong>&nbsp;Ich will ihn \u00f6de liegen lassen; er soll weder beschnitten noch gehackt werden, und Dornen und Disteln sollen ihn \u00fcberwuchern. Ich will auch den Wolken gebieten, da\u00df sie keinen Regen auf ihn fallen lassen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>7<\/strong>\u00a0Denn das Haus Israel ist der Weinberg des\u00a0Herrn\u00a0der Heerscharen, und die M\u00e4nner von Juda sind seine Lieblingspflanzung. Und er hoffte auf Rechtsspruch, und siehe da \u2013 blutiger Rechtsbruch; auf Gerechtigkeit, und siehe da \u2013 Geschrei [\u00fcber Schlechtigkeit].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herkunft: predigtkasten.de<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/\" style=\"color:#faeb00\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"11185\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11185\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"11185\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"11185\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-11185\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11185\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 6<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Er ist f\u00fcr die S\u00fcnden der Welt ans Kreuz gegangen. 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