{"id":11957,"date":"2022-09-10T18:51:48","date_gmt":"2022-09-10T16:51:48","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=11957"},"modified":"2022-09-10T18:51:55","modified_gmt":"2022-09-10T16:51:55","slug":"das-wandern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/das-wandern\/","title":{"rendered":"Das Wandern"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 7<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"11957\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11957\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"11957\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"11957\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-11957\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11957\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das&nbsp;Leben<\/h1>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Johannes 14:1-6: <\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Jesus, der Weg zum Vater<\/em><br><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Br\u00fcder und Schwestern in Christus,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">habt ihr schon einmal eine l\u00e4ngere Wanderung gemacht? Dann kennt ihr sicher auch die Erfahrung, sich dabei zu verirren. Solche Geschichten kann fast jeder erz\u00e4hlen, der sich darauf einl\u00e4sst. Obwohl man die richtigen Karten hat, stimmen die pl\u00f6tzlich nicht mehr mit der Realit\u00e4t \u00fcberein. irgendwo ist man falsch abgebogen, hat etwas \u00fcbersehen, und dann f\u00e4ngt das R\u00e4tselraten an: Wo bin ich? Wo geht es lang? Eine leichte Panik kommt auf, aber irgendwie und irgendwann kl\u00e4rt sich die Situation wieder, manchmal durch Gl\u00fcck, manchmal dadurch, dass man wieder zur\u00fcckgeht oder einfach etwas ausprobiert. Der Weg ist wieder klar und die Richtung stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus kannte die Situation des Wanderns gut, er war ja praktisch immer unterwegs. Und so benutzte er diesen Vorgang gerne als ein Bild. In unserem Predigttext beschreibt er damit, worin das Leben besteht, was darin wichtig ist und wo es hinf\u00fchrt. Er steht im 14. Kapitel des Johannesevangeliums und lautet:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-theme-palette-7-background-color has-background wp-block-paragraph\"><em><strong><sup>1<\/sup> Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!<br><sup>2<\/sup> In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn\u2019s nicht so w\u00e4re, h\u00e4tte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die St\u00e4tte zu bereiten?<br><sup>3<\/sup> Und wenn ich hingehe, euch die St\u00e4tte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.<br><sup>4<\/sup> Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr.<br><sup>5<\/sup> Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie k\u00f6nnen wir den Weg wissen?<br><sup>6<\/sup> Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich<\/strong>.<\/em>  Johannes 14:1-6<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus sagt das hier zu seinen J\u00fcngern, kurz bevor er sie f\u00fcr immer verl\u00e4sst, es ist also ein Teil seiner sogenannten Abschiedsreden. Sie enthalten Mahnungen und Verf\u00fcgungen, R\u00fcckblicke und Segensworte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier geht es um die Sendung Jesu, um den Glauben und das Ziel des Lebens. Dabei will Jesus seine J\u00fcnger haupts\u00e4chlich tr\u00f6sten und beruhigen, denn nat\u00fcrlich waren sie ersch\u00fcttert, dass die Trennung von ihm bevorstand. Das hatte er ihnen gerade angek\u00fcndigt. Sie hatten Angst, ihn zu verlieren und mit ihm das Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn das hatte er ihnen in ganz neuer Weise erm\u00f6glicht: Sie hatten seine Wunder gesehen und Worte des ewigen Lebens geh\u00f6rt. Sie waren durch ihn Gott nahe gekommen. Sollte das alles nun vorbei sein? Das fragten sie sich, und Jesus wusste das. Deshalb sagt er als erstes:<strong> <em>\u201eEuer Herz erschrecke nicht!\u201c<\/em> <\/strong>Er richtet sie also auf und ermutigt sie zum Glauben, und zwar zum Glauben an Gott und an ihn: <em><strong>\u201eGlaubt an Gott und glaubt an mich\u201c<\/strong><\/em>, sagt er. Der Sohn und der Vater geh\u00f6ren zusammen, es kann den Glauben an den einen nicht ohne den anderen geben, das kommt hier zum Ausdruck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann folgt das Bild von dem <em><strong>\u201eHaus Gottes mit den verschiedenen Wohnungen\u201c<\/strong><\/em>. Das stammt aus der Literatur des sp\u00e4ten Judentums. Da haben Propheten ihre Visionen von der himmlischen Welt aufgeschrieben. Sie stellten sie sich wie eine himmlische Wohnstatt Gottes vor, der von seinem Hofstaat umgeben ist. Dort finden auch die Gerechten ihre Heimat. Jesus nennt diesen g\u00f6ttlichen Ort hier das<strong> <em>\u201eHaus meines Vaters\u201c<\/em><\/strong>, und er verhei\u00dft seinen J\u00fcngern, dass sie dort ihre Bleibest\u00e4tten finden werden. Es ist das Ziel ihres Lebensweges.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Doch wie erreichen sie das? Das fragt Thomas nun.<\/strong><br>Und darauf gibt Jesus ihm die ber\u00fchmte Antwort:<strong> <em>\u201e<u>Ich<\/u> bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.\u201c<\/em><\/strong> Das ist ein starker Spruch, der bis heute nichts von seiner Strahlkraft verkoren hat. Die beiden Worte <em><strong>\u201eich bin\u201c<\/strong><\/em> verleihen der Aussage etwas Hoheitliches: Jesus offenbart hier, wer er ist. Wir finden diese Formel an verschiedenen Stellen im Johannesevangelium. Sie ist immer feierlich und w\u00fcrdevoll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier wird dieser Charakter noch dadurch verst\u00e4rkt, dass Jesus gleich drei Titel nennt, mit denen er beschreibt, wer er ist: <em><strong>\u201eWeg, Wahrheit und Leben\u201c<\/strong><\/em>. Aus dem Zusammenhang kann man schlie\u00dfen, dass der Nachdruck auf dem <em><strong>\u201eWeg\u201c<\/strong><\/em> liegt: Jesus ist der Weg zum Vater. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch das ist schwer zu verstehen, denn f\u00fcr eine Person ist das ein eher ungew\u00f6hnliches Bildwort. Deshalb erl\u00e4utert Jesus es durch die beiden anderen Begriffe: Er ist der Weg zum Vater, weil in ihm die Wahrheit und das Leben liegen. Er hat die <em><strong>\u201eWahrheit\u201c<\/strong><\/em> Gottes ja offenbart, er hat den Menschen das Heil gezeigt und angeboten, und dadurch hat er ihnen <strong><em>\u201eLeben<\/em>\u201c<\/strong> vermittelt. Damit meint Jesus die ganze F\u00fclle des Lebens, das auch nach dem Tod noch weiter geht, d.h. die Befreiung aus dem Todesbereich und die \u00dcberwindung der Todesgrenze. Er f\u00fchrt jeden, der an ihn glaubt, in die g\u00f6ttliche Wirklichkeit, er l\u00e4sst ihn am Leben Gottes teilhaben, des lebendigen Vaters und Ursprungs. Deshalb ist Jesus der <em><strong>\u201eWeg\u201c<\/strong><\/em> zum Vater. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er f\u00fchrt die Gl\u00e4ubigen in die Gemeinschaft mit ihm und damit zum Ziel ihres Lebens. Das ist hier die Botschaft, und damit kann Jesus die J\u00fcnger kurz vor der Trennung tats\u00e4chlich gut aufrichten und ermutigen, denn sie ist sehr tr\u00f6stlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr uns sind das ebenso beruhigende Worte, die uns zeigen, wo es lang geht. Wir m\u00fcssen sie nur in unser Leben \u00fcbertragen, und daf\u00fcr ist das Bild von dem Weg und dem Ziel sehr gut geeignet. Auch unabh\u00e4ngig davon, wie Jesus es hier einsetzt, k\u00f6nnen wir unser Leben damit beschreiben: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Es ist wie eine Wanderung, bei der wir eine Vorstellung davon haben, wo wir hin wollen.<\/strong> Denn unser Leben geht Tag f\u00fcr Tag weiter, und wir haben immer etwas vor Augen, das wir erreichen m\u00f6chten. Wir haben W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume, Pl\u00e4ne und Vorhaben. Dabei muss es sich gar nicht um irgendetwas Besonderes oder Individuelles handeln. Es geh\u00f6rt zu unserer menschlichen Natur, dass wir uns vorstellen, wie unser Leben am besten sein soll. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das f\u00e4ngt schon damit an, dass wir alle gerne gesund sein wollen. Krankheiten m\u00f6gen wir nicht, und wir tun viel, um sie zu verhindern und auszukurieren. Aber das ist nicht alles. Auch Erfolg ist ein ganz nat\u00fcrlicher Wunsch, ob im Beruf oder im privaten Bereich: Wir m\u00f6chten mit dem, was wir k\u00f6nnen, weiterkommen und Anerkennung finden. Und nat\u00fcrlich will niemand allein sein. Das Streben nach Gemeinschaft ist ein weiteres allgemeines Ziel, das wir alle teilen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir w\u00fcnschen uns Zuwendung und Liebe. Frieden und Wohlstand geh\u00f6ren ebenfalls zu den Dingen, nach denen sich eigentlich alle Menschen sehnen. Krieg und Terror sollen fern bleiben und dort, wo sie toben, doch bitte aufh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solche Gedanken haben wir immer wieder, Gedanken dar\u00fcber, wie wir uns das Leben vorstellen. Am Anfang eines neuen Jahres bewegen sie uns besonders. Da schauen wir nach vorne und malen uns aus, was wohl alles kommen wird. Einiges haben wir geplant, anderes ist noch offen. Auf jeden Fall soll es uns aber gut gehen, sowohl privat als auch gesellschaftlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Doch erreichen wir das auch? <br>Wer zeigt uns den Weg? <br>Wer sorgt daf\u00fcr, dass wir uns nicht verirren? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gedanke an die Zukunft ist immer mit Unsicherheit verbunden, eventuell sogar mit Angst und Sorge. Es ist wie bei einer Wanderung: Wir haben zwar die richtigen Karten, d.h. im Gro\u00dfen und Ganzen wissen wir, was wir tun m\u00fcssen, aber wir sind nie davor gesch\u00fctzt, den richtigen Weg zu verlieren. Es gibt zu viele Unw\u00e4gbarkeiten. Das Leben gelingt nicht einfach so, der Druck ist manchmal gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dahinein ist das Wort Jesu eine wunderbare Botschaft. Um die zu verstehen, ist es gut, wenn wir es von hinten lesen und zun\u00e4chst auf das Ziel achten, dass Jesus vor Augen hatte: <em><strong>\u201ezum Vater kommen\u201c<\/strong><\/em>, darum geht es ihm, das wollte er und das bietet er seinen J\u00fcngern an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und das ist ein provozierender Gedanke. Jesus definiert damit n\u00e4mlich ein ganz anderes Ziel, als wir es tun. Ihm geht es nicht um Gesundheit oder Erfolg, Gemeinschaft und Frieden, also um etwas Innerweltliches, sondern um die ewige Heimat bei Gott, um das Erreichen des Hauses Gottes. Und damit stellt er uns etwas vor, das uns zu denken geben kann, etwas Gro\u00dfes und Wunderbares. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alles andere ist von vorne herein kleiner, denn dieses Ziel weist \u00fcber die Welt hinaus. Es relativiert unsere irdischen W\u00fcnsche, und stellt sie auch in Frage. Das sollten wir jedenfalls einmal zulassen und alles, wonach wir uns sehnen, auf diesem Hintergrund \u00fcberpr\u00fcfen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir k\u00f6nnen uns fragen: Ist es wirklich so wichtig, dass wir gesund und erfolgreich sind? Ist es nicht viel entscheidender, dass wir den Himmel nicht vers\u00e4umen, <em><strong>\u201edass uns werde klein das Kleine und das Gro\u00dfe gro\u00df erscheine\u201c<\/strong><\/em>? So ist es in einem Ewigkeitslied aus dem 19. Jahrhundert formuliert. (Evangelisches Kirchengesangbuch, Ausgsbe f\u00fcr die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche, 45. Auflage 1984, Nr. 485,4). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir uns darauf einlassen, f\u00e4llt ein ganz gro\u00dfer Teil des Drucks, den wir uns normaler Weise machen, von uns ab. \u00c4ngste verschwinden, innere Fesseln l\u00f6sen sich. Wir k\u00f6nnen uns entspannen und loslassen, weil wir uns auf etwas besinnen, das unseren Geist weitet und unsere Seele befreit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Jesus malt uns nicht nur dieses sch\u00f6ne Ziel vor Augen, er spricht gleichzeitig von dem Weg, der dorthin f\u00fchrt, und das ist gut, denn wie sollen wir den kennen? Jesus wei\u00df, dass das nicht m\u00f6glich ist. Ein Ziel, das \u00fcber die Welt hinausweist und uns in eine ganz andere Dimension f\u00fchrt, k\u00f6nnen wir von uns aus nicht erreichen. Das w\u00e4re viel zu viel verlangt. Das ist Jesus klar. Und er sagt auch nicht nur: Ich helfe euch, steh euch bei und zeig euch den Weg, sondern: <em><strong>\u201eIch bin der Weg.\u201c<\/strong><\/em> und das hei\u00dft, wir m\u00fcssen nur auf ihn vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Es geht im Glauben nicht darum, dass wir aus eigener Kraft zum Vater kommen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir m\u00fcssen uns vielmehr auf Jesus einlassen, an seine Offenbarung glauben uns ihm hingeben. Dann werden wir aus dem Bereich des Todes befreit und in die g\u00f6ttliche Wirklichkeit gef\u00fchrt. Jesus bringt die Gl\u00e4ubigen in die Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, und damit zum Ziel ihres Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dabei gibt es auch kein Verirren, das ist praktisch ausgeschlossen. Wer auf Jesus vertraut, ist auf der sicheren Seite, ganz gleich, was sonst alles im Leben geschieht. Selbst wenn wir andere Ziele nicht erreichen, sind wir weiter geborgen. Die Gemeinschaft mit Gott l\u00e4sst sich durch nichts zerst\u00f6ren, im Gegenteil: Sie gibt uns Halt und Trost, wenn einmal etwas schief geht. Wenn wir krank werden, Niederlagen erleiden und einsam sind, dann bleibt Gott trotzdem bei uns, dann sind wir weiter in seiner N\u00e4he. Im Leben und im Sterben kann uns nichts von ihm trennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist der gro\u00dfe Trost, den Jesus uns hier gibt. Wenn wir ihn annehmen, sind wir in Ewigkeit gesch\u00fctzt und bewahrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und auf wunderbare Weise gehen auch innerweltliche W\u00fcnsche dabei manchmal in Erf\u00fcllung. Denn es ist zutiefst heilsam, so zu glauben und zu vertrauen, sich so auf Jesus auszurichten. Es gibt uns Kraft und Zuversicht, wir werden gelassen und hoffnungsvoll, das Leben wird sch\u00f6ner und bunter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das wichtigste, was wir bedenken und beherzigen sollten, ist deshalb Jesus, denn er ist <em><strong>\u201eder Weg, die Wahrheit und das Leben.\u201c<\/strong><\/em> Wer das Gl\u00fcck sucht, indem er andere Ziele verfolgt, soll das gerne tun, <em><strong>\u201e<u>mein<\/u> Herz allein bedacht soll sein, auf Jesus sich zu gr\u00fcnden\u201c<\/strong><\/em>, (Evangelisches Gesangbuch Nr. 346,1) denn das ist heilsamer und befreiender als alles andere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"11957\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11957\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" 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