{"id":12514,"date":"2022-11-27T13:10:50","date_gmt":"2022-11-27T12:10:50","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=12514"},"modified":"2022-11-27T13:11:35","modified_gmt":"2022-11-27T12:11:35","slug":"finsternis-und-irrtum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/finsternis-und-irrtum\/","title":{"rendered":"Finsternis und Irrtum"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 4<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"12514\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12514\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"12514\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"12514\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-12514\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12514\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-theme-palette-7-background-color has-background wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu h\u00f6ren;&#8220;<\/strong> Jesaja 59:1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;Siehe, des Herrn Hand ist nicht zu kurz, dass Er nicht helfen k\u00f6nne; und Seine Ohren sind nicht hart geworden, dass Er nicht h\u00f6re.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt Menschen, die sich wohl in allen St\u00fccken als rechte Christen beweisen und doch in gewisse Sorgen und N\u00f6te vertieft einhergehen, als w\u00e4ren diese nie zu \u00e4ndern, als g\u00e4be es eine Not, in der unser Gott nicht helfen k\u00f6nnte, als w\u00e4re Gott tot oder ohnm\u00e4chtig geworden und als ob das Kind des H\u00f6chsten in irgendeiner Sache ungl\u00fccklich sein m\u00fcsste. Zwar scheinen sie Glauben und Erkenntnis genug zu haben; aber in einer gewissen Not oder Schwierigkeit \u00e4ngstigen sie sich und seufzen und trauern in einer solchen Weise, als g\u00e4be es keinen Gott und Heiland. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werden sie daran erinnert, Gott zu vertrauen, dann antworten sie:\u00a0<em>&#8222;Wohl weiss ich, dass Gott m\u00e4chtig und treu ist, aber hier ist ja ein Verh\u00e4ltnis, dem nicht abgeholfen werden kann.&#8220;<\/em>\u00a0&#8211; Dieser Geist der Sorge kann zuweilen jeden Christen angreifen. Aber es ist nur Finsternis, Unglaube und Irrtum, wenn ein Christ sich f\u00fcr ungl\u00fccklich und sein Verh\u00e4ltnis f\u00fcr unab\u00e4nderlich ansieht. Der Herr spricht:\u00a0<em><strong>&#8222;Ist Meine Hand nun so kurz geworden, dass sie nicht erl\u00f6sen kann? Oder ist bei Mir keine Kraft zu erretten? Oder habe Ich kein Herz mehr f\u00fcr euch? Wo ist der Scheidebrief eurer Mutter, mit dem Ich sie entlassen h\u00e4tte? Oder wer ist Mein Gl\u00e4ubiger, dem Ich euch verkauft habe?&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Es liegt also lauter Finsternis und Irrtum in dem Gedanken, dass ein Christ in irgendeinem Fall ungl\u00fccklich sein m\u00fcsste. <\/strong>Ein Kind Gottes ist nie ungl\u00fccklich, es kann in Wirklichkeit nicht ungl\u00fccklich sein. Denn ein Kind Gottes zu sein, ist an und f\u00fcr sich schon ein solches Gl\u00fcck, dass jedes Ungl\u00fcck des Lebens &#8211; wenn auch demselben nicht abgeholfen werden k\u00f6nnte &#8211; dagegen nur wie ein kleines Sandkorn gegen die ganze Erde, nur wie der Verlust eines Pfennigs gegen den Gewinn von Millionen ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und unser Gott kann allem abhelfen,\u00a0<em>&#8222;die rechte Hand des H\u00f6chsten kann alles \u00e4ndern.&#8220;<\/em>\u00a0Sollte Er aber in einer Sache nicht helfen oder sie nicht \u00e4ndern wollen, weil Er es nicht f\u00fcr gut h\u00e4lt, dann darf dies die Kinder Gottes nie ungl\u00fccklich machen, weil sie sicher zu ihrem Gl\u00fcck gerade in dieser Lage verbleiben m\u00fcssen, gem\u00e4ss den Worten des Apostels:\u00a0<strong><em>&#8222;Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.&#8220;<\/em>\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist der gro\u00dfe Vorzug, den alle Kinder Gottes anderen Menschen gegen\u00fcber haben, dass &#8211; was ihnen auch immer geschehen mag &#8211; ihnen alles unbedingt zu ihrem Besten dienen muss. Die Welt kann wohl mehr Gold und Silber, mehr Speise und Trank, mehr Scherz und Vergn\u00fcgen haben, in das gl\u00fcckliche Verh\u00e4ltnis aber kann sie nie kommen, in dem die Kinder Gottes leben, denen alles zu ihrem Besten dienen soll, wohingegen die Welt alles zu ihrem Schaden anwendet. Und wenn der Welt alles am besten zu sein scheint und sie aufs h\u00f6chste gekommen ist, dann ist es nichts weiter, als dass sie des Teufels Sklavin und Miterbin des ewigen Feuers ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn dagegen die Kinder Gottes es am \u00e4rgsten haben und am tiefsten in das Jammertal der Leiden und Versuchungen hinabgef\u00fchrt werden, wenn Hiob im Sack und in der Asche sitzt und jammernd seine Wunden schabt, wenn Jeremia in der Grube voller Schlamm, Daniel in der L\u00f6wengrube und der arme Lazarus mit Wunden und in Fetzen vor des Reichen T\u00fcr liegen, ist es nicht \u00e4rger mit ihnen, als dass sie mitten in alledem des Herrn\u00a0<em>&#8222;Aug\u00e4pfel&#8220;<\/em>, Seines Herzens Lust, Kinder der Gerechtigkeit, das heilige Volk und das Eigentumsvolk sind, um schlie\u00dflich von den Engeln in Abrahams Schoss getragen zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kinder Gottes k\u00f6nnen also nie ungl\u00fccklich sein. Selbst das Ungl\u00fcck muss ihnen zum Nutzen gereichen &#8211; und was noch mehr ist, selbst die S\u00fcnde, die das gr\u00f6\u00dfte \u00dcbel ist, wird sie nicht verdammen, der Teufel sie nicht \u00fcberwinden, der Tod ihnen nicht schaden, vielmehr m\u00fcssen all diese gr\u00e4sslichen Feinde auf den Wink des Herrn ihnen zum Nutzen gereichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hieraus erkennen wir, dass es keine Not gibt, in der unser Gott nicht helfen kann, dass keine Macht uns von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, zu scheiden vermag und kein Feind Ihm die Schafe Christi entrei\u00dfen kann. Um jemals verlorenzugehen, m\u00fcssten sie wie unsere ersten Eltern\u00a0<em>&#8222;vors\u00e4tzlich&#8220;<\/em>\u00a0von Christus weggehen, vors\u00e4tzlich Seiner Stimme ungehorsam werden, bezaubert von der Stimme der Schlange und dem Betrug der S\u00fcnde. Hier ist der Grund f\u00fcr die wichtige Wahrheit, dass kein Christ verlorengeht, solange er sich davor f\u00fcrchtet, Gottes Wort sch\u00e4tzt, dasselbe h\u00f6rt und sich sagen l\u00e4sst. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solange kann keine Gewalt ihn von der Liebe Christi scheiden, w\u00e4re er auch noch so schwach, s\u00e4he es auch noch so \u00fcbel aus und l\u00e4ge er auch noch so tief im Elend. Allem kann abgeholfen werden, solange er Hilfe bei dem Herrn sucht, und zwar in \u00dcbereinstimmung mit der Weise, in der der Herr zu helfen versprochen hat. Denn es ist unm\u00f6glich, dass jemand, der dem Herrn vertraut und Ihn im Glauben anruft, dennoch schlie\u00dflich zuschanden w\u00fcrde. Forscht in der Schrift von Anfang der Zeit an und untersucht, ob jemand, der auf den Herrn gehofft und Ihn angerufen hat, jemals zuschanden geworden ist. Es ist nur ein j\u00e4mmerlicher Unglaube, wenn ein Christ in irgendeiner Lage trauert, als h\u00e4tte er keine Hoffnung. Denn allem kann unser Gott abhelfen. Er ist ein allm\u00e4chtiger, treuer Vater, der in allem f\u00fcr Seine Kinder sorgt, an allem teilnimmt, was ihnen zust\u00f6sst, sie sch\u00fctzt, pflegt und ihnen hilft, wie geschrieben steht:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>&#8222;So spricht der Herr Zebaoth: Wer euch antastet, der tastet Meinen Augapfel an.&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-theme-palette-9-color has-theme-palette-2-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph\"><strong>Fass&#8216; im Glauben k\u00fchnen Mut, <br>Hilf&#8216; wird dir Dein Helfer senden; <br>Mit der Hand, die Wunder tut, <br>Wird Er deine Leiden enden; <br>Er ist lauter Lieb und Huld; <br>Hoffe, Herz, nur mit Geduld!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herkunft: <strong>Carl Olof Rosenius<\/strong>\u00a0(* 03.02.1816; \u2020 24.02.1868)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div 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