{"id":1357,"date":"2020-08-26T10:21:00","date_gmt":"2020-08-26T08:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/soulflight.synology.me\/wordpress\/?p=1357"},"modified":"2020-12-11T13:52:23","modified_gmt":"2020-12-11T12:52:23","slug":"wahre-hingabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wahre-hingabe\/","title":{"rendered":"Die wahre Hingabe"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 12<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"1357\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1357\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"1357\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"1357\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-1357\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1357\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<p class=\"has-vivid-purple-color has-text-color has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>AKTUALISIERT<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/derekprince.de\/content\/news\/sinai.jpg\" alt=\"Die Gnade Gottes\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Vorbild der ersten Christen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wahre Hingabe ist ein sehr herausforderndes und auch \nherzerforschendes Thema f\u00fcr&nbsp;uns.&nbsp;Ich hoffe sehr, dass wir alle diese \nArtikelserie mit offenen Herzen und mit der Bereitschaft lesen, das \nlebendige Wort Gottes zu uns reden zu lassen. Lasst uns nicht ausweichen, wenn wir vielleicht merken, dass Gott uns korrigieren oder neu ausrichten m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott m\u00f6chte in unserem Leben wahre Hingabe sehen. Wir werden uns \nanschauen, wie das im Leben von Christen zum Ausdruck kommen kann \nund&nbsp;wie es in der Bibel uns vorgestellt wird. Au\u00dferdem&nbsp;werden wir uns \nauch das gro\u00dfartige Vorbild des Herrn Jesus in dieser Hinsicht ansehen \nund Anwendungen auf unser Leben machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Paulus schreibt in 2. Korinther 8,1-9:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir tun euch aber kund, Br\u00fcder, die Gnade  Gottes, die in den Versammlungen Mazedoniens gegeben worden ist, dass  bei gro\u00dfer Drangsalspr\u00fcfung das \u00dcberma\u00df ihrer Freude und ihre tiefe  Armut \u00fcbergestr\u00f6mt sind in den Reichtum ihrer Freigebigkeit. Denn nach  Verm\u00f6gen, ich bezeuge es, und \u00fcber Verm\u00f6gen waren sie von sich aus  willig und baten uns mit vielem Zureden um die Gnade und die  Gemeinschaft des Dienstes f\u00fcr die Heiligen. Und nicht nur, wie wir  gehofft hatten, sondern sie gaben sich selbst zuerst dem Herrn, und uns  durch Gottes Willen, so dass wir Titus zugeredet haben, dass er, wie er  zuvor angefangen hatte, so auch bei euch auch diese Gnade vollbringen  m\u00f6chte. Aber so wie ihr in allem \u00fcberstr\u00f6mend seid: in Glauben und Wort  und Erkenntnis und allem Flei\u00df und in eurer Liebe zu uns, achtet darauf,  dass ihr auch in dieser Gnade \u00fcberstr\u00f6mend seid. Nicht befehlsweise  spreche ich, sondern wegen des Flei\u00dfes der anderen und um die Echtheit  eurer Liebe zu pr\u00fcfen. Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus  Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr  durch seine Armut reich w\u00fcrdet.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist ein ganz beeindruckender und wichtiger Abschnitt. Aber um ihn\n richtig einordnen und verstehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir uns jetzt etwas \nden Kontext und den Hintergrund anschauen, vor dem dieser Abschnitt hier\n geschrieben worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kapitel 8 und 9 aus dem 2. Korintherbrief geh\u00f6ren zusammen. \nPaulus hat sie geschrieben, um die Korinther zu motivieren, materielle \nGaben an andere Gl\u00e4ubige weiterzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darum ging es Paulus, und es ist ganz interessant, wie er das tut. \nZuerst zeigt Er ihnen&nbsp;andere Christen als Vorbilder im Geben. Dann zeigt\n er das gro\u00dfe Vorbild des Herrn Jesus (2.Kor 8,9), und ganz am Schluss zeigt er sogar Gott als den gro\u00dfen Geber jeder guten Gabe (2.Kor 9,15).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst einmal m\u00fcssen wir uns folgende Fragen stellen: F\u00fcr wen \nsollte gegeben werden, wer sollte dieses Geld empfangen, warum war das \n\u00fcberhaupt n\u00f6tig?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es geht&nbsp;um die Gl\u00e4ubigen in Jerusalem. Das muss ich jetzt etwas \nerkl\u00e4ren &#8211; doch selbst in dieser Erkl\u00e4rung&nbsp;steckt schon sehr, sehr viel \nwichtige Belehrung f\u00fcr uns&nbsp; drin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gl\u00e4ubigen in Jerusalem hatten sich an Pfingsten bekehrt. Damals  waren das 3000 Menschen. Was haben sie anschlie\u00dfend getan? Sie haben  ihren Besitz verkauft und miteinander geteilt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das lesen&nbsp;wir in Apostelgeschichte 2,44-45: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eAlle  aber, die glaubten, waren beisammen und hatten alles gemeinsam; und sie  verkauften die Besitzt\u00fcmer und die Habe und verteilten sie an alle, je  nachdem einer irgend Bedarf hatte.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das muss man sich mal vorstellen: Die ersten \nChristen waren bereit, ihr Hab und Gut zu verkaufen aus Liebe zueinander\n und aus Liebe zu Gott, um Dinge miteinander zu teilen und f\u00fcreinander \nzu sorgen. Diese Hingabe war gro\u00dfartig und wunderbar!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt k\u00f6nnen wir uns die Frage stellen: Wie sind sie denn \u00fcberhaupt \nauf diese Idee gekommen, jetzt auf einmal ihr Hab und Gut zu verkaufen? \nWas hat sie dazu angetrieben?&nbsp;Was war die Motivation dahinter, denn&nbsp;sie \nhatten ja&nbsp;die Briefe des Neuen Testaments noch gar nicht? Ich habe mir \n\u00fcber diese Frage \u00f6fter Gedanken gemacht&nbsp;und den Eindruck bekommen, dass \ndie Gl\u00e4ubigen damals die Worte des Herrn Jesus aus Lukas 12,33-34 vor sich hatten als Er sagte:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eVerkauft eure Habe und gebt Almosen;  macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, unverg\u00e4nglich,  in den Himmeln, wo kein Dieb sich n\u00e4hert und keine Motte verdirbt. Denn  wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es scheint, als ob&nbsp;die Gl\u00e4ubigen damals diese Worte vor Augen hatten  und einfach im Glauben daraufhin gehandelt haben. Vielleicht haben sie  sich auch noch an die Bergpredigt erinnert in Matth\u00e4us 6, wo der Herr gesagt hat: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eSo  seid nun nicht besorgt f\u00fcr den morgigen Tag, denn euer himmlischer  Vater wei\u00df, dass ihr dies alles n\u00f6tig habt. Trachtet aber zuerst nach  dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch  hinzugef\u00fcgt werden\u201c <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(vgl. Mat. 6,32-34).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir leben heute 2000 Jahre sp\u00e4ter. Aber auch wir sollten uns die Frage stellen, welche Bedeutung die Worte des Herrn in Lukas 12,33-34 und Matth\u00e4us 6,32-34 f\u00fcr unser Leben haben und welche konkreten Konsequenzen wir daraus ziehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Grundausrichtung des Christen<\/h4>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eAlle aber, die glaubten, waren beisammen und  hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Besitzt\u00fcmer und die Habe  und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedarf hatte.\u201c <\/p><cite> Apostelgeschichte 2,44-45 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eVerkauft eure Habe und gebt Almosen; macht  euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, unverg\u00e4nglich, in den  Himmeln, wo kein Dieb sich n\u00e4hert und keine Motte verdirbt. Denn wo  euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.\u201c <\/p><cite> Lukas 12,33-34 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten Christen in Jerusalem haben Gott beim Wort genommen und \neinf\u00e4ltig und mit Hingabe gehandelt. Jetzt k\u00f6nnen wir uns die Frage \nstellen: Was haben diese Verse uns heute zu sagen? Sollen wir auch heute\n unser ganzes&nbsp;Hab und Gut verkaufen? Ist das ein Muss, oder was bedeutet\n es f\u00fcr uns?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diese Fragen zu beantworten sollten wir uns die Frage stellen: Was\n sagen denn die Briefe des Neuen Testaments zu diesem Thema &#8211; denn sie \nzeigen uns ja die christliche Lehre? Wird das, was der Herr seinen \nJ\u00fcngern sagte und was die ersten Christen praktiziert haben&nbsp;dort \nirgendwo best\u00e4tigt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir finden in den Briefen des Neuen Testaments keine direkte \nAufforderung, dass wir unseren ganzen Besitz&nbsp;verkaufen m\u00fcssen. Aber es \ngibt&nbsp;eine ganze andere Reihe an Aufforderungen, die trotzdem&nbsp;in eine \ngewisse Richtung zeigen. Dazu ein paar Punkte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wir werden in 1. Timotheus 6,18 dazu aufgefordert, mitteilsam zu sein, das hei\u00dft, weiterzugeben.<\/li><li>Wir werden in 1. Timotheus 6,8 dazu aufgefordert, dass wir uns an Nahrung und Bedeckung gen\u00fcgen lassen sollen.<\/li><li>Wir werden dazu aufgefordert, Gaben weiterzugeben in dem \nBewusstsein, dass jede Gabe, die wir geben, kostbar ist, ein kostbares \nOpfer in den Augen Gottes (Phil 4,18).<\/li><li>Wir werden in 2. Korinther 9,6 dazu ermutigt, segensreich zu s\u00e4en.<\/li><li>Wir sollen, wenn wir Bed\u00fcrfnisse sehen, diesen mit der Liebe Gottes entsprechen (vgl. 1. Joh. 3,17).<\/li><li>Es soll Gleichheit werden (vgl. 2. Kor. 8,13.14),\n das bedeutet, es sollen eigentlich, wenn Bed\u00fcrfnisse unter Gl\u00e4ubigen \nentstehen, diese ausgeglichen werden durch die, die die M\u00f6glichkeit dazu\n haben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es deutet also alles in die gleiche Richtung. Wenn wir dazu R\u00f6mer 12,1 lesen, sehen wir, wie das Ganze noch einmal auf eine andere Stufe gehoben wird: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIch  ermahne euch nun, Br\u00fcder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber  darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgef\u00e4lliges  Schlachtopfer, was euer vern\u00fcnftiger Dienst ist.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Gott fordert uns dazu auf, unseren Leib, d.h.  unseren K\u00f6rper, bzw. unser ganzes Leben Ihm als ein lebendiges,  heiliges Schlachtopfer zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;Apostelgeschichte 2 und&nbsp;der Abschnitt, den wir in 2. Korinther 8,1-9 gelesen haben, sind Beispiele daf\u00fcr, was R\u00f6mer 12,1 das im Leben von Christen bedeuten kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was bedeutet R\u00f6mer 12,1 f\u00fcr dich ganz pers\u00f6nlich und wie setzt du diesen Vers in deinem Leben um?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Loslassen aus Dankbarkeit<\/h4>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eAlle aber, die glaubten, waren beisammen und  hatten alles gemeinsam; und sie verkauften die Besitzt\u00fcmer und die Habe  und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgend Bedarf hatte.\u201c<\/p><cite> Apostelgeschichte 2,44-45 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIch ermahne euch nun, Br\u00fcder, durch die  Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges,  heiliges, Gott wohlgef\u00e4lliges Schlachtopfer, was euer vern\u00fcnftiger  Dienst ist.\u201c<\/p><cite> R\u00f6mer 12,1 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie verwirklichst du R\u00f6mer 12,1\n in deinem Leben? Wie wird es sichtbar, dass du Gott deinen K\u00f6rper und \ndein ganzes Leben als ein lebendiges Schlachtopfer zur Verf\u00fcgung \nstellst? Das ist eine sehr herausfordernde und auch herzerforschende \nFrage, die wir uns aber auch immer mal wieder&nbsp;konkret stellen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gl\u00e4ubigen damals haben alles verkauft und dadurch ihre Hingabe  zum Ausdruck gebracht. Man k\u00f6nnte die Frage stellen: War das denn  eigentlich richtig, was sie da&nbsp;getan haben?&nbsp;Manchmal wird ihr Verhalten  ja heute&nbsp;infrage gestellt. Doch die Antwort auf diese Frage lautet: <strong>Absolut ja! Sie haben richtig gehandelt und es war Gott wohlgef\u00e4llig. Gott hat sich ganz sicher \u00fcber diese Hingabe gefreut.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da war kein Zwang dahinter.&nbsp;Es war freiwillige Hingabe, und \nDankbarkeit.&nbsp;Es war g\u00f6ttliche Liebe, die sie antrieb und seine Gnade, \ndie in ihnen wirksam geworden ist. Gott hat diese Dinge ganz \nbewusst&nbsp;aufschreiben lassen &#8211;&nbsp;auch als Ermutigung und Ansporn f\u00fcr uns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Apostelgeschichte 4  finden wir weitere Verse, wo&nbsp;auch noch mal unterstrichen wird, wie Gott  sich damals dazu bekannt hat und den Stempel Seines Segens auf diese  Hingabe gesetzt hat:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Menge derer  aber, die gl\u00e4ubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele; und auch  nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein Eigen w\u00e4re, sondern  sie hatten alles gemeinsam. Und mit gro\u00dfer Kraft legten die Apostel das  Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab; und gro\u00dfe Gnade war auf  ihnen allen. Denn es war auch keiner unter ihnen bed\u00fcrftig, denn so  viele Besitzer von Feldern oder H\u00e4usern waren, verkauften sie und  brachten den Erl\u00f6s des Verkauften und legten ihn zu den F\u00fc\u00dfen der  Apostel nieder; es wurde aber jedem ausgeteilt, so wie einer irgend  Bedarf hatte.\u201c<\/p><cite> Apostelgeschichte 4,32-35 <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Verse zeigen uns&nbsp;ganz deutlich die Hingabe, die diese Menschen \ngezeigt haben. Wir sehen ihre&nbsp;Opferbereitschaft, ihr Loslassen, ihre \nSelbstlosigkeit, die von Gott gesegnet und mit gro\u00dfer Gnade und Kraft \ngekr\u00f6nt wurde.&nbsp;Er&nbsp;hat also ganz deutlich den Stempel Seiner Anerkennung \nund Seines Segens darauf gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem kann man sich fragen: <strong><em>W\u00fcrde nicht heute  vielleicht auch wieder viel mehr Gnade und Kraft sichtbar werden, wenn  auch wir mehr von dieser Hingabe in unserem Leben zeigen w\u00fcrden? Wenn  wir die Bereitschaft h\u00e4tten, loszulassen und einander in Liebe zu  dienen, selbstlos, uneigenn\u00fctzig, auf das Wohl des anderen fixiert und  ausgerichtet zu sein, aus Dankbarkeit f\u00fcr Golgatha, aus Dankbarkeit f\u00fcr  das, was Gott f\u00fcr uns getan hat?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist eigentlich unser Verh\u00e4ltnis zu Geld oder Besitz? In Lukas 16\n spricht der Herr Jesus genau \u00fcber dieses Thema. Es ist \u00fcbrigens&nbsp;sehr \nbeeindruckend zu sehen, dass der Herr Jesus \u00fcber kaum ein Thema so viel \ngeredet hat wie \u00fcber Geld und Besitz, weil Er genau wusste, dass dieses \nThema sehr wichtig ist und sich auch in unserem Leben viel daran \nentscheidet &#8211; auch f\u00fcr unser praktisches Glaubensleben.)<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>In Lukas 16,11-12 sagt der Herr: \u201eWenn  ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird  euch das Wahrhaftige anvertrauen? Und wenn ihr in dem Fremden nicht treu  gewesen seid, wer wird euch das Eure geben?\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Herr macht hier ein Prinzip deutlich und sagt, dass unser Umgang  mit materiellen Dingen, mit Geld und Besitz, eine direkte Verbindung zu  geistlichem Segen, zu geistlichen Aufgaben und zu geistlicher  Verantwortung hat, die Gott uns gerne geben m\u00f6chte.  <strong>Wenn wir mit den materiellen Dingen als Verwalter Gottes nicht treu  umgehen, dann kann Gott uns keine geistlichen Aufgaben in dem Sinne  schenken, wie Er es gerne m\u00f6chte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir m\u00fcssen uns bewusst machen, dass alles, was wir empfangen haben, \nreine Gnade ist. Wir sind nackt auf diese Welt gekommen, und alles was \nwir haben und was wir sind, besonders als Gl\u00e4ubige, das ist reine Gnade.\n Das Wort Gottes zeigt uns, dass wir Verwalter sind. Wir d\u00fcrfen das, was\n Gott uns anvertraut hat, genie\u00dfen und sollen es au\u00dferdem f\u00fcr das Reich \nGottes, die Bed\u00fcrfnisse der Gl\u00e4ubigen und zur Verbreitung des \nEvangelium&nbsp;benutzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Frage f\u00fcr jeden von uns ist: Wie viel bist du bereit, Gott von dem zur\u00fcckzugeben, was Er dir anvertraut hat?<\/strong>  Auch das ist eine herzerforschende Frage. Bist du wirklich bereit, im  Blick auf dein Geld und deinen Besitz zu sagen:&nbsp;\u201eHerr, es geh\u00f6rt dir,  ich bin bereit loszulassen, ich bin bereit abzugeben\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir k\u00f6nnen sicher sein:&nbsp;Je mehr wir das wieder neu in Abh\u00e4ngigkeit  vom Herrn tun,&nbsp;umso mehr Segen und Belebung werden wir wieder erleben &#8211;  in unserem pers\u00f6nlichen Leben und dort, wo Er uns hingestellt hat!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wahre Hingabe, zieh es durch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir nun noch einmal den Kontext der Geschehnisse unter den ersten Christen betrachten, dann sehen wir, dass in Apostelgeschichte 8\n eine Verfolgung in Jerusalem gegen die Christen ausbrach.&nbsp;Die Christen \nwurden also wirklich richtig bedr\u00e4ngt. Dann lesen wir sp\u00e4ter in Apostelgeschichte 11 davon, dass eine Hungersnot \u00fcber das ganze Land kommen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Situation der Gl\u00e4ubigen in Jerusalem, die (menschlich \ngesprochen) schon arm waren und die au\u00dferdem verfolgt wurden und jetzt \nnoch einer Hungersnot ausgesetzt waren, hat Paulus dazu veranlasst, in \nverschiedenen Gemeinden f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Gl\u00e4ubigen in Jerusalem \nzu sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir lesen davon in R\u00f6mer 15 (und das ist auch der Hintergrund f\u00fcr 2. Korinther 8-9): \u201eJetzt\n aber reise ich nach Jerusalem im Dienst f\u00fcr die Heiligen. Denn es hat \nMazedonien und Achaja wohlgefallen, einen gewissen Beitrag zu leisten \nf\u00fcr die Bed\u00fcrftigen unter den Heiligen, die in Jerusalem sind. Es hat \nihnen n\u00e4mlich wohlgefallen, auch sind sie ihr Schuldner. Denn wenn die \nNationen ihrer geistlichen G\u00fcter teilhaftig geworden sind, so sind sie \nschuldig, ihnen auch in den leiblichen zu dienen.\u201c (R\u00f6mer 15,25-27)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus macht hier auch wieder ein Prinzip deutlich: Wenn\n jemand geistlichen Segen von jemandem empf\u00e4ngt, sollte er sich \nzumindest mal die Frage stellen, ob er&nbsp;diese Person&nbsp;finanziell \nunterst\u00fctzen sollte. In Galater 6,6 unterstreicht er das nochmal und schreibt das noch klarer: \u201eWer in dem Wort unterwiesen wird, teile aber von allem Guten dem mit, der ihn unterweist.\u201c Das ist das gleiche Prinzip.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gl\u00e4ubigen aus den Nationen hatten nat\u00fcrlich von dem profitiert, \nwas dort in Jerusalem geschehen war. Dort war das Evangelium der Gnade \nGottes gepredigt worden und hatte sich dann ausgebreitet. Sie waren die \nNutznie\u00dfer davon und&nbsp;hatten geistlichen Segen und das gro\u00dfe Heil Gottes \nempfangen. Und jetzt, wo die Gl\u00e4ubigen in Jerusalem in Not waren, da \nsagt Paulus: \u201eJetzt seid ihr dran, sie auch zu unterst\u00fctzen, und das \nk\u00f6nnt ihr in materieller Hinsicht tun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Korinther waren reich.&nbsp;Das wird einmal in 1. Korinther 4,8\n gesagt. Sie lebten in einer Hafenstadt, einer Handelsstadt, und waren \nsicherlich ganz gut betucht. Sie haben damals, als Paulus dort herumzog \nund ank\u00fcndigte, dass er diese Sammlungen f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen in Jerusalem \nmachte, sofort lauthals verk\u00fcndigt: \u201eDa werden wir uns auf jeden Fall \ndran beteiligen und wir werden das mit unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings haben sie das niemals wirklich umgesetzt. Sie hatten sich \netwas vorgenommen, aber die Umsetzung in die Praxis ist niemals zustande\n gekommen. Vielleicht kennst du das auch aus \ndeinem eigenen Leben, dass du dir irgendwann mal etwas vorgenommen hast,\n weil du vielleicht in einer Predigt oder Andacht getroffen warst,&nbsp;dass \ndu aber zur\u00fcckblickend sagen musst, dass du es nie wirklich umgesetzt \nhast.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genauso war es hier bei den Korinthern. Deshalb fordert Paulus sie \njetzt dazu auf, ihren Vorsatz auch wirklich&nbsp;umzusetzen. Gott appelliert \nauch an unsere Herzen, dass wir das, was wir uns vielleicht einmal \nvorgenommen haben, auch wirklich in die Tat umsetzen und \ndurchzuziehen.&nbsp;Es kommt nicht nur darauf an, dass wir&nbsp;einen Entschluss \nfassen, sondern es geht darum, dass aus diesem Entschluss auch ganz \nkonkrete Schritte&nbsp;hervorgehen. Das ist das, was Gott ehrt und was Frucht\n f\u00fcr die Ewigkeit bringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott m\u00f6chte, dass wir&nbsp;durchziehen. Deswegen hat Paulus 2. Korinther 8 und 9\n geschrieben, um die Gl\u00e4ubigen in Korinth zu motivieren, das, was sie \nsich vorgenommen hatten, jetzt auch wirklich umzusetzen. Dazu stellt er \nihnen andere Gl\u00e4ubige als Vorbilder vor, die wirkliche Hingabe gelebt \nhaben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wir sollen uns andere Gl\u00e4ubige, die in Hingabe f\u00fcr Gott gelebet \nhaben oder leben, als Vorbilder nehmen.&nbsp;Ich m\u00f6chte dich sehr \ndazu&nbsp;ermutigen, gute Biographien aus der Kirchengeschichte zu lesen, die\n uns anspornen, in Hingabe f\u00fcr Gott zu leben. Das gilt auch f\u00fcr das \nThema Geld und&nbsp;Besitz. Denken wir mal an Anthony Norris Groves, der uns \nein wunderbares Vorbild hinterlassen hat, durch das viele motiviert \nwurden, Dinge dem Herrn zu \u00fcbergeben und sich von Ihm im Dienst \ngebrauchen zu lassen. Denken wir an Georg M\u00fcller, Robert Chapman \nund&nbsp;viele andere, die durch das Vorbild dieses Mannes angespornt worden \nsind, Schritte im Glauben zu tun. Auch Charles Studd, der&nbsp;ein reicher \nMann war, war bereit, alles auf einen Schlag aufzugeben und dem Herrn \nr\u00fcckhaltlos zu dienen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott sagt uns nicht, dass wir ganz genauso handeln m\u00fcssen, aber es  spornt uns an und st\u00e4rkt unseren Glauben so eine Hingabe vor Augen zu  haben.&nbsp;Hast du geistliche Vorbilder, an denen du dir ein Beispiel nimmst  und die deinen Glauben herausfordern?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Freude trotz materieller Armut<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir\n tun euch aber kund, Br\u00fcder, die Gnade Gottes, die in den Versammlungen \nMazedoniens gegeben worden ist, dass bei gro\u00dfer Drangsalspr\u00fcfung das \n\u00dcberma\u00df ihrer Freude und ihre tiefe Armut \u00fcbergestr\u00f6mt sind in den \nReichtum ihrer Freigebigkeit. \u201c (2. Korinther 8,1-2)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verse in 2.Korinther 8,1-9 sind sehr herausfordernd. Paulus beginnt diesen Abschnitt mit den Worten: \u201eWir tun euch aber kund, Br\u00fcder, <em>die Gnade Gottes<\/em>, die in den Versammlungen Mazedoniens gegeben worden ist.\u201c Die\n Versammlungen Mazedoniens, das waren die Philipper, die Thessalonicher \nund die Ber\u00f6er. Wenn man den Philipperbrief und die \nThessalonicherbriefe&nbsp;liest, ist es sehr interessant zu sehen, unter \nwelchen Umst\u00e4nden diese Gl\u00e4ubigen gelebt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir m\u00fcssen von vornherein festhalten: Es war die Gnade Gottes, die \ndas bewirkt hat, was wir jetzt gleich sehen werden. Es war keine \nGesetzlichkeit, es war kein Druck, sondern es war freiwillige Hingabe an\n den Herrn Jesus, die diese wunderbaren Dinge zustande gebracht hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gl\u00e4ubigen haben sich dieser Gnade ausgeliefert&nbsp;und sind dadurch \nver\u00e4ndert und gepr\u00e4gt worden &#8211; und das k\u00f6nnen wir auch praktisch auf uns\n anwenden: Gott m\u00f6chte, dass Seine Gnade in uns \nwirksam wird.&nbsp;Wir w\u00fcrden uns wundern, was die Gnade Gottes im Leben \neines Menschen zustande bringen kann, wenn wir uns Gott wirklich \nr\u00fcckhaltlos ausliefern w\u00fcrden, so wie es diese&nbsp;Menschen hier getan \nhaben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Vers 2 steht: \u201e\u2026dass bei gro\u00dfer \nDrangsalspr\u00fcfung das \u00dcberma\u00df ihrer Freude und ihre tiefe Armut \n\u00fcbergestr\u00f6mt sind in den Reichtum ihrer Freigebigkeit.\u201c Die \nGl\u00e4ubigen in Philippi und auch in Thessalonich wurden verfolgt.&nbsp;Sie \nhaben wirklich gelitten. Und trotzdem, obwohl sie auf der einen Seite \narm waren und auf der anderen Seite verfolgt, steht da, dass sie Freude \nhatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie geht das? Normalerweise w\u00fcrde man sagen: Armut + Verfolgung = \nVerzweiflung. Aber hier waren sie arm und verfolgt, und sie hatten \nanstelle von Verzweiflung&nbsp;Freude im Herzen! Das war keine Freude an den \nDingen dieser Welt, sondern das war&nbsp;eine himmlische Freude. Diese\n Menschen wussten, wo ihr Schatz ist.&nbsp;Sie waren wirklich im Glauben mit \ndem Himmel verbunden. Sie waren auf das Ewige ausgerichtet &#8211;&nbsp;und das hat\n ihnen Freude ins Herz gegeben, obwohl die Umst\u00e4nde alles andere als \nrosig waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da k\u00f6nnen wir sehr, sehr viel von lernen. Gerade heute, wenn man mal \nin die Welt schaut, aber auch die Menschen generell sieht, dann sind oft\n gerade die Reichen die Ungl\u00fccklichsten. Geld macht nicht \ngl\u00fccklich!&nbsp;Aber Hingabe bewirkt Freude in Gott.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Beeindruckende ist: Obwohl sie eigentlich arm und verfolgt waren,\n hatten sie das gro\u00dfe Bed\u00fcrfnis, weiterzugeben, und die&nbsp;Gl\u00e4ubigen in \nJerusalem jetzt zu unterst\u00fctzen. Sie waren Freigebig&nbsp;und hatten den \nWunsch, weiterzugeben und zum Segen f\u00fcr andere zu sein. Das ist einfach \nnur gro\u00dfartig,&nbsp;so eine Selbstlosigkeit zu sehen! Dadurch haben sie \nsich&nbsp;wirklich Sch\u00e4tze im Himmel gesammelt. Es hat mal jemand gesagt: \nWeil sie solche Sch\u00e4tze im Himmel und so eine himmlische Gesinnung \nhatten, konnten sie es sich leisten, im Materiellen freigebig zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage f\u00fcr uns ist nat\u00fcrlich: Wie viel \nsind wir auf das Himmlische ausgerichtet, auf den Schatz, den wir im \nHimmel haben?&nbsp;Wie viel sind wir bereit, gerade in den materiellen \nDingen, in den sichtbaren Dingen, loszulassen und sie f\u00fcr die F\u00f6rderung \ndes Reiches Gottes zu benutzen? Die Mazedonier haben&nbsp;durch den Glauben und die Liebe anderen gedient.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/juengerschaft.org\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Herkunft<\/a><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"1357\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1357\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"1357\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span 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