{"id":1394,"date":"2020-08-14T18:41:35","date_gmt":"2020-08-14T16:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/soulflight.synology.me\/wordpress\/?p=1394"},"modified":"2020-12-11T14:59:53","modified_gmt":"2020-12-11T13:59:53","slug":"die-zehn-gebote-im-21-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/die-zehn-gebote-im-21-jahrhundert\/","title":{"rendered":"Die Zehn Gebote im 21. Jahrhundert:"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 11<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"1394\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1394\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"1394\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"1394\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-1394\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1394\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"354\" src=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/grafik-27.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2847\" srcset=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/grafik-27.png 595w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/grafik-27-300x178.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das erste Gebot <\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie  sind einige Tausend Jahre alt \u2013  und gleichzeitig topaktuell. Die Zehn  Gebote haben ihren Wert und ihre Bedeutung nicht verloren. Sie sind  Anleitung zum Leben und Grundlage von Moral und Ethik. Werteordnungen in  aller Welt basieren auf der g\u00f6ttlichen Offenbarung vom Berg Sinai. Aber  wenn es um die Umsetzung der Leitlinien im t\u00e4glichen Leben geht, tun  sich viele Menschen schwer. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das erste Gebot lautet: <\/strong><br><strong>\u00abDu sollst keine anderen G\u00f6tter haben neben mir.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Gebot ist Ausgangspunkt und Ziel aller \nGebote in der Bibel, zugleich aber auch das am st\u00e4rksten missachtete. \nSchliesslich ist jeder Anspruch auf Exklusivit\u00e4t verd\u00e4chtig. Wenn es \nstimmt, dann gibt es keine Gleichg\u00fcltigkeit von Religionen, nicht einmal\n eine Gleichwertigkeit. Nat\u00fcrlich sollen wir nun nicht zu christlichen \nGlaubensk\u00e4mpfern mutieren und das Gespr\u00e4ch mit denen beenden, die an \neinen anderen Gott glauben. Aber die Beliebigkeit von Glaubensinhalten \nkann ebenso wenig richtig sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einer an der Spitze<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott \u2013 das ist letztlich das, was mir am \nWichtigsten ist. Und an der Spitze einer Werteordnung kann immer nur \neiner stehen. Letztlich geht es immer um die alte Frage aus dem \nParadies: Gott (und seine guten Gebote, die zum Leben f\u00fchren) oder ich \n(und meine Vorstellungen, W\u00fcnsche und L\u00fcste, die den Tod nach sich \nziehen)? Wohin wir kommen, wenn wir uns selbst an die erste Stelle \nsetzen, k\u00f6nnen wir in unserer Gesellschaft sehen. Deshalb ist das erste \nGebot geradezu ein Ruf zur Umkehr an unsere Gesellschaft und uns selbst \u2013\n eine Umkehr zum Leben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott an die erste Stelle zu setzen, das hat ganz  verschiedene Konsequenzen. Es bedeutet zum einen, sein Wort, die Bibel,  wieder neu ernst zu nehmen und in unseren Alltag hinein zu \u00fcbersetzen.  Dann bedeutet es, das eigene Leben nach diesen Massst\u00e4ben Gottes zu  leben. Dabei ist wichtig, dass Gott sich nicht nur blinden Gehorsam  w\u00fcnscht, sondern Liebe. Diese Liebe sollte uns antreiben. Dann folgt  auch automatisch der n\u00e4chste Schritt, dass wir n\u00e4mlich unseren N\u00e4chsten  so sehr lieben wie uns selbst.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das zweite Gebot<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das zweite Gebot lautet: <br>\u00ab<em>Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen<\/em>\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Gebot macht\ndeutlich, dass die Wirklichkeit Gottes alle unsere Bilder und\nVorstellungen bei Weitem \u00fcbersteigt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine tragische Ironie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unglaublich: Genau w\u00e4hrend Gott Mose das zweite Gebot gab, tat das Volk das, was dieses Gebot untersagte. Das zweite Buch Mose berichtet davon, wie die Israeliten zu zweifeln begannen, ob Mose jemals wieder vom Berg herabkommen w\u00fcrde, um sie weiter zu f\u00fchren. Deshalb beschlossen  die Menschen, sich \u00abeinen Gott zu schaffen\u00bb, der vor ihnen her gehen konnte. Aaron, der in Moses Abwesenheit ihr Anf\u00fchrer war, sammelte Goldschmuck aus dem Volk, schmolz ihn ein und goss ihn in die Form eines  goldenen Kalbes. Dann errichtete er einen Altar davor und erkl\u00e4rte: \u00abMorgen feiern wir ein Fest f\u00fcr den Herrn!\u00bb <br>(<a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/GNB\/2.Mose32\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2. Mose, Kapitel 32, Vers 5<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum das G\u00f6tzenbild?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Kommentator schreibt: \u00abWie Kinder wollten sie [die Israeliten] etwas haben, das\nihre Sinne ansprach\u2026 ein sichtbares, greifbares Objekt als Symbol der\ng\u00f6ttlichen Gegenwart.\u00bb Aber Gott war gekr\u00e4nkt. So gekr\u00e4nkt sogar, dass\nnur das Gnadengesuch Moses ihn darin hinderte, das gesamte Volk zu\nvernichten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum der Zorn?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum war Gott so w\u00fctend? Weil er wusste, dass ein Kalb \u2013 oder jedes\nandere greifbare Symbol \u2013 nur einen winzigen Bruchteil seines wahren\nWesens darstellen konnte. Ja, das Kalb stand f\u00fcr Gottes Macht; aber was\nwar mit seiner Heiligkeit, seiner Majest\u00e4t, seiner Liebe?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Israeliten wollten mit dem Kalb zwar den wahren Gott abbilden,\nder sie aus \u00c4gypten befreit hatte, doch sie machten den Fehler, dass sie\n sich an ein Abbild klammern wollten. Und alle Abbilder k\u00f6nnen nicht die\n F\u00fclle von Gottes Wesen wiedergeben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Keine billige Kopie, bitte!<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es kann auch uns im 21. Jahrhundert schnell passieren, dass wir uns\nan ein billiges Abbild von Gott klammern. Gott will nicht, dass wir ihn\nmit einfachen Dogmen begrenzen und ein statisches Bild von ihm machen,\nin das wir alle Facetten seines Wesens reinpacken. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr bildhaft beschreibt Willow-Creek-Pastor Bill Hybels dieses\nunm\u00f6gliche Unterfangen, Gott mit unserem Verstand zu erfassen: \u00abWir\nk\u00f6nnten niemals etwas formen, malen oder schnitzen, das eine angemessene\n Darstellung dessen sein k\u00f6nnte, wie Gott ist. W\u00fcrden wir dies\nversuchen, dann w\u00e4re das so, als wollte man einen Wissenschaftler dazu\nbringen, die Geschichte der Welt in einen Satz zusammenzufassen, oder\neinen Bildhauer, aus einem einzigen Sandkorn eine Kopie vom Mount\nRushmore herzustellen, oder einen Musiker, Beethovens f\u00fcnfte Sinfonie\nauf einer Schiedsrichterpfeife zu spielen. Es ist einfach unm\u00f6glich. Und\n es w\u00e4re absurd, das auch nur vorzuschlagen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Substanz statt Schatten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anstatt uns mit billigen Kopien (absolute Dogmen, Schemen, Glaubensbekenntnisse, Traditionen, usw.) abzugeben, sollten wir uns lieber auf die Substanz des christlichen Glaubens konzentrieren. Wir  alle m\u00fcssen begreifen, dass wir, wenn wir unsere S\u00fcnden bereuen und Jesus Christus nachfolgen, eine Beziehung zu einem lebendigen Gott haben, den wir \u00fcberall und jederzeit anbeten, aber nie vollst\u00e4ndig verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das dritte Gebot <\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das dritte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen.\u00bb <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Namen Gottes nicht zu missbrauchen bedeutet auch, ihn in Schwierigkeiten anzurufen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter den Zehn Geboten fristet das dritte ein \nSchattendasein. Bereits im alten Israel scheint das so gewesen zu sein. \nSonst h\u00e4tte die beigef\u00fcgte Warnung wohl kaum seine Wichtigkeit derart \nbekr\u00e4ftigt: \u00abDer Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen\n missbraucht.\u00bb \u2013 Offensichtlich gab es Menschen, die dieses Gebot \n\u00fcbertreten haben, ohne sich dessen bewusst zu sein. Was aber ist mit dem\n Missbrauch von Gottes Namen gemeint?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gott in Schwierigkeiten anrufen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Martin Luther legte das Gebot in seinem Kleinen \nKatechismus eindrucksvoll aus: \u00abWir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, \ndass wir bei seinem Namen nicht fluchen, schw\u00f6ren, zaubern, l\u00fcgen oder \ntr\u00fcgen, sondern denselben in allen N\u00f6ten anrufen, beten, loben und \ndanken.\u00bb Es reicht also nicht, nur aufzuh\u00f6ren, mit Gottes Namen zu \nfluchen oder unter Berufung auf Gott einen Meineid zu leisten. Es gen\u00fcgt\n nicht, Gott nur einen guten Mann sein zu lassen. Erst wenn ein Mensch \nanf\u00e4ngt, den Namen Gottes in positiver Weise zu gebrauchen, erf\u00fcllt sich\n dieses Gebot. Denn es ermutigt, ja befiehlt sogar, Gott in den \nSchwierigkeiten des Alltags anzurufen, zu ihm zu beten, ihn zu loben und\n ihm zu danken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott als Sch\u00f6pfer liebt das Leben. Es ist ihm  deswegen keine Last, sondern Freude, uns zu helfen. Entsprechend betet  der Psalmist: \u00abMein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst\u00bb (Die  Bibel, Psalm 13). Gottes Wesen und Name zeigen sich gerade darin, dass  er auf diese Bitte um Hilfe grossz\u00fcgig antwortet. Uns bleibt dann nur  der Dank, dass er so grossz\u00fcgig geholfen hat. So erf\u00fcllt sich das dritte  Gebot.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das vierte Gebot<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das vierte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst den Sabbat heiligen.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leben ist Rhythmus! Im permanenten Wechsel des \nGegens\u00e4tzlichen wird der Mensch in die Lage versetzt, sein Leben positiv\n gestalten zu k\u00f6nnen. Doch im Zeitalter st\u00e4ndiger Beschleunigung zieht \ndas Leben wie im Zeitraffer an uns vorbei. Ein Termin jagt den n\u00e4chsten.\n Und in der Gegenwart sich \u00fcberst\u00fcrzender Ereignisse sind Phasen der \nStille und Entspannung nicht mehr vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf Ausgleich angewiesen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar braucht der Mensch ein gesundes Mass an \nStress zur Antriebsf\u00f6rderung und Leistungssteigerung, in gleichem Masse \nist er aber aufgrund seiner rhythmischen Grundpr\u00e4gung auf wirksamen \nAusgleich angewiesen. Von Gott her heisst es deswegen: \u00bbSechs Tage \nsollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.\u00bb Dahinter verbirgt sich der \nvon Gott aufgestellte Gedanke, dass der in K\u00f6rper, Seele und Geist \nausgeruhte und gest\u00e4rkte Mensch zufriedener, sicherer und motivierter \nwieder in den Alltag geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten aber ruhen.Deshalb\n erinnert das Gebot daran, den Sabbat (bei uns Sonntag) als Ruhetag zu \nw\u00fcrdigen, ihn bewusst \u00fcber den Alltag zu stellen. Denn Feiertage, \nZeremonien oder Rituale sind eben mehr als nur \u00e4usserliches Beiwerk, sie\n sind Oasen mit grossem Gewinn f\u00fcr unseren gesamten Organismus.\n<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu unserem eigenen Wohl<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So gesehen ist der von Gott in uns hineingelegte  Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung der eigentliche  Gesundheitsturbo des Menschen. Auch das Buch Prediger in der Bibel  beschreibt diesen wohltuenden Rhythmus: \u00abAlles im Leben hat seine Zeit\u00bb.  Gottes Gebot ist daher ein gutgemeinter Imperativ zu unserem eigenen  Wohl und zugleich Einladung, in der Ruhe dem Sch\u00f6pfer daf\u00fcr zu danken.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das f\u00fcnfte Gebot<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das vierte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als einzigem unter den Zehn Geboten ist dem \nvierten eine Verheissung angef\u00fcgt, eigentlich sogar zwei: Wer die Eltern\n ehrt, wird lange leben und es wird ihm gut gehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hinh\u00f6ren, Achtgeben, Folgen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gebot nennt nicht nur zwei Versprechungen, es\n richtet sich auch an zwei Gruppen von Kindern. Zun\u00e4chst an diejenigen, \ndie noch im Elternhaus leben. Ihnen gibt in Bezug auf das Gebot der \nApostel Paulus die f\u00fcr die heutige Zeit sehr herausfordernde Anweisung (<a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/LUT\/Epheser6\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Epheser Kapitel 6, Verse 1\u20133<\/a>)\n mit auf den Weg: \u00abSeid gehorsam euren Eltern in dem Herrn\u00bb, was nach \ngriechischer \u00dcberlieferung das Hinh\u00f6ren, Achtgeben und Folgen \nmiteinschliesst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anschliessend weist er die V\u00e4ter an, ihre Kinder \ndabei nicht zum Zorn zu reizen. Denn auch elterliche Anspr\u00fcche und \nForderungen haben Grenzen. So sagte eine unserer T\u00f6chter einmal: \u201eUns \nKindern f\u00e4llt es leichter, unsere Eltern zu ehren, wenn wir von ihnen \nZuspruch und Ermutigung bekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erwachsene Kinder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erwachsene Kinder, die vielleicht sogar  verheiratet sind, stellen die zweite Gruppe dar. Doch wie kann bei ihnen  das Ehren der Eltern gelingen, wenn sie aufgefordert sind, ihre Eltern  zu verlassen (Die Bibel, 1.Mose, Kapitel 2, Verse 24)? Vielen scheint  dieser Spannungsbogen unm\u00f6glich, sowohl Eltern wie Kindern. Hilfreich  ist dabei jedoch das Wort \u00abehren\u00bb zu verstehen, was bedeutet \u00abherrlich  machen\u00bb oder \u00abeinen hohen Wert beimessen\u00bb. Es geht also um eine  wertsch\u00e4tzende Haltung und Achtung. F\u00fcr heranwachsende Kinder dr\u00fcckt  sich diese Haltung im Gehorsam aus und bei Erwachsenen darin, dass die  alternden Eltern nicht einfach links liegen gelassen werden.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das sechste Gebot<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das sechste Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst nicht t\u00f6ten.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie verbindlich ist heute noch das biblische \nGebot, nicht zu t\u00f6ten? Als ehemaliger Polizist und heutiger Rechtslehrer\n f\u00fcr Polizeikommissare hat dieses Gebot f\u00fcr mich nach wie vor eine \nzentrale Bedeutung. Es ist eines unserer Ausbildungsziele, den Studenten\n n\u00e4her zu bringen, auf welche Weise sie als Sicherheitsprofis das Leben \nihrer Mitb\u00fcrger am effektivsten sch\u00fctzen k\u00f6nnen, ohne ihr eigenes dabei \nzu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Christliche Wertmassst\u00e4be<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4re die Welt allerdings besser als sie wirklich \nist, m\u00fcssten Polizeibeamte nicht t\u00e4glich ihr Leben f\u00fcr ihre Mitmenschen \nriskieren. Das Leben w\u00e4re f\u00fcr beide Seiten ruhiger. Weil dem aber nicht \nso ist, treten ethische und politische Fragen in den Vordergrund. Das \ndeutsche Grundgesetz ist als oberster Normenkatalog unseres \nRechtsstaates durchdrungen von christlichen Wertmassst\u00e4ben, und Artikel 2\n Absatz 2 soll speziell das Leben und die k\u00f6rperliche Unversehrtheit \nsch\u00fctzen. Grundrechte sind wiederum der Massstab f\u00fcr alle weiteren \nGesetze und Verordnungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gelebte Rechtsrealit\u00e4t zeigt, dass es dem  Staat nicht vollends gelingt, das h\u00f6chste Gut effektiv zu sch\u00fctzen.  Diese L\u00fccken im Schutzsystem k\u00f6nnen nicht vom Staat, sondern nur von  einer aktiven Zivilgesellschaft gef\u00fcllt werden, wenn, ja wenn es uns  allen gelingt, dem biblischen Gebot zur Ehrfurcht vor dem Leben wieder  mehr Nachdruck zu verleihen. Dann w\u00e4re es m\u00f6glich, wachsamer und mutiger  zu sein, um kleine Kinder und andere potenzielle Opfer besser vor  Gewalttaten zu sch\u00fctzen, als es in der j\u00fcngeren Vergangenheit m\u00f6glich  war.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das siebte Gebot <\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das siebte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst nicht ehebrechen.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bibel ist Sexualit\u00e4t nicht eine Frage der \nMoral, sondern ein Wesensmerkmal des Menschen als Mann und Frau. F\u00fcr \nSexualfeindlichkeit ist in Gottes Wort kein Platz. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00abDu wirst nicht \u2026\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gebote darin sollten auch \nnicht nur als \u00abDu sollst nicht&#8230;\u00bb-Worte verstanden werden. Mit dieser \neinseitigen Betonung sind sie nicht verfasst, aber manchmal \nmissverstanden und missbraucht worden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem hebr\u00e4ischen Grundtext k\u00f6nnen die Worte \ngleichzeitig auch mit \u00abDu wirst nicht&#8230;\u00bb \u00fcbersetzt werden. Das heisst: \nWenn ich erahne, dass das Wesentliche im Leben immer ein Geschenk ist, \ndann werde ich nicht mehr so verantwortungslos mit mir selber, mit \nanderen, meiner Sexualit\u00e4t, meinem Partner etc. umgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darin erschliesst sich das siebte Gebot als \nsinnvoller Rahmen f\u00fcr gelingende und erf\u00fcllende Beziehungen: Weil ich \nmich dir im Intimsten anvertraue, kann und will ich sicher gehen, dass \ndu mich nicht gleich wieder verletzen und\/oder verlassen wirst. Denn bei\n aller sexuellen Freiz\u00fcgigkeit geh\u00f6rt Treue nach wie vor zu den h\u00f6chsten\n menschlichen Werten. Und an dieser Treue schuldig zu werden, ist \nnirgendwo leichter als in der Liebe und nirgendwo verheerender als im \nIntimsten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sicherer Rahmen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher: Weil Gott mich liebt und ich aus dieser  Beziehung heraus lebe, \u00abwerde ich nicht die Ehe brechen\u00bb. Aus einem  Gebot wird ein sicherer Rahmen f\u00fcr Beziehungen. In der g\u00f6ttlichen Liebe  ist sogar das Scheitern an diesem (Ehe-)Ideal mit einbezogen: Die  biblischen Geschichten sind voll mit Br\u00fcchen, die zeigen, dass es  schwierig ist, Ideale einzuhalten. Die frohe Botschaft dazu: Gott  sch\u00e4tzt die S\u00fcnder und nicht die, die sich f\u00fcr vollkommen halten.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das achte Gebot <\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das achte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst nicht stehlen.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt wohl kaum jemanden, dem nicht schon mal etwas gestohlen wurde. Auch keinen, der nicht schon mal selbst gestohlen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin dankbar, dass mir meine Mutter schon mit \nf\u00fcnf Jahren das Stehlen verleidet hat. Nach einem Einkauf, auf dem ich \nsie begleitete, fand sie in meiner Tasche Bonbons, die ich in einem \nunbewachten Augenblick hatte \u00abmitgehen\u00bb lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freies Leben <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis heute weiss ich noch, wie gedem\u00fctigt ich mich\n f\u00fchlte, als ich mit meiner Mutter zur\u00fcck in den Laden gehen, mich \nentschuldigen und die Bonbons wieder hinlegen musste \u2013 dorthin von wo \nich sie genommen hatte. Eine Lektion ihresgleichen, so dass ich sp\u00e4ter \nnie wieder in eine solche Lage kommen wollte. Gottes Gebot ist daher, \nwie alle anderen, eine Hilfe f\u00fcr uns Menschen, ein von Gewissensbissen \nfreies und frohes Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stehlen zerst\u00f6rt Gemeinschaft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stehlen bedeutet zwar augenblickliche Erf\u00fcllung \neines Wunsches oder Begehrens, aber auf lange Sicht zerst\u00f6rt es die \nGemeinschaft mit Menschen und mit Gott. In der Seelsorge habe ich \nerlebt, wie beichtenden Menschen Dinge aus der Kindheit einfielen, die eigentlich belanglos erschienen, die aber der Heilige Geist ihnen als S\u00fcnde, die es zu bekennen galt, vor Augen stellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor Gott sind alle S\u00fcnden gleich schwer, ob es  nun ein gestohlenes Auto oder ein Schraubenschl\u00fcssel oder Briefmarken  von der Arbeitsstelle sind. Sicherheitsschl\u00f6sser und verrammelte Fenster  w\u00e4ren unn\u00f6tig, wenn Menschen zur\u00fcck zu den guten Geboten Gottes finden  w\u00fcrden. Vielleicht haben Sie auch noch irgendwo ein \u00abgeliehenes\u00bb Buch  stehen?<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das neunte Gebot<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das neunte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst nicht falsch Zeugnis reden.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das neunte Gebot markiert eine Grenze, die wir \noft, zuweilen ganz bewusst und mit innerer Genugtuung, \u00fcberschreiten. \nWir reden \u00fcber andere und wir lieben es, \u00fcber andere zu reden. \nZugegeben, nicht alle von uns, aber doch die meisten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schnelle Zunge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und was reden wir \u00fcber den anderen? Mit Lob und \nAnerkennung sind wir relativ schnell am Ende, aber mit Aufzeigen von \nFehlern, Beispielen f\u00fcr pers\u00f6nliche Schw\u00e4chen, bis hin zum L\u00e4stern, \nk\u00f6nnen wir Stunden zubringen und uns gegenseitig anstecken, uns \nhineinsteigern. Wie schnell bleibt da die Wahrheit auf der Strecke. Hier\n eine kleine \u00dcbertreibung, dort eine Beobachtung in einem falschen \nZusammenhang oder eine blosse Vermutung als Tatsache in den Raum \ngestellt. Die Zunge ist so schnell und das schlechte Gewissen so tr\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Grundmotiv ist klar. Wir reden und richten,\n wir stellen uns selbst \u00fcber den anderen. Wir polieren unser \nSelbstwertgef\u00fchl auf Kosten unseres N\u00e4chsten auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gute Absicht betonen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es tut uns gut, das Gebot vor Augen zu haben. \nNehmen wir unser Gegen\u00fcber wirklich wahr, die schlechten und die guten \nSeiten? Wenn wir \u00fcbereinander reden, vergessen wir nicht die gute \nAbsicht zu betonen, die hinter dem Missgeschick lag und das ohne den \nUnterton der Schadenfreude.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werden wir wahrhaftig Zeuge von gemeinsam  Erlebtem. Nur so lassen wir unserem Mitmenschen den ihm von Gott  gegebenen Wert. Durch abwertendes, unwahres und \u00fcbertriebenes Reden  machen wir den anderen klein. Letztendlich entehren wir damit nicht nur  das Gesch\u00f6pf, sondern auch den Sch\u00f6pfer. Gut, dass Gott uns auf diese  t\u00e4gliche Falle hinweist.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#1200a3\">Das zehnte Gebot <\/h1>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Das zehnte Gebot lautet: <br>\u00abDu sollst nicht begehren deines N\u00e4chsten Haus, Frau, Knecht, Magd&#8230;\u00bb <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werbung weckt Begierde. \nUns wird vorgegaukelt, dass alles f\u00fcr jeden leicht verf\u00fcgbar sei. Es \nverf\u00fchrt zum Vergleichen, und wenn ich dabei schlecht abschneide, werden\n auch Neid und Eifersucht entwickelt. Ohne echte Not und ohne klare \ninnere Grenzen wird aus dem Haben k\u00f6nnen ein Haben-wollen und ein \nHaben-m\u00fcssen, das Begehren mutiert unversehens zur zerst\u00f6rerischen, \nschwer kontrollierbaren Gier, die auch vor der Frau des N\u00e4chsten nicht \nhaltmacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den Prinzipien einer\nLeistungsgesellschaft soll uns Zufriedenheit mit aller Macht ausgeredet\nwerden, da sie Leistung und Kaufkraft einschr\u00e4nken k\u00f6nnte. All unsere\nErrungenschaften sollen uns nur noch anspruchsvoller machen. Ist dann\nnicht die Aufforderung \u00abDu sollst nicht begehren&#8230;\u00bb wie von einer\nanderen Welt und v\u00f6llig undurchf\u00fchrbar? <br>\n<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sinnvolle Grenzen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist heute Mode, Grenzen\n zu hinterfragen, wenn sie dem pers\u00f6nlichen Gl\u00fcck im Wege zu stehen \nscheinen. Wie beim S\u00fcndenfall werden f\u00fcr einen kurzfristigen Lustgewinn \nlangfristige schwere Probleme in Kauf genommen. Machtgier, Geldgier und \nsexuelle Gier f\u00fchren immer zur Zerst\u00f6rung von Menschen und Beziehungen, \nzu \u00dcberschuldung, zu Missbrauch, Misstrauen und Betrug; sie zerst\u00f6ren \nVertrauen und Glaube. Und genau darum gibt uns Gott dieses Gebot als \nsinnvolle Grenze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir k\u00f6nnen oft nicht \nverhindern, dass falsches Begehren geweckt wird, aber es gibt einige \nwirksame Massnahmen, um es im Zaum zu halten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gegen den Wahnsinn wehren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da wir nicht gl\u00fccklich sein k\u00f6nnen, wenn wir\nnicht auch mal zufrieden sind, wollen wir uns gegen diesen ganz normalen\n Wahnsinn wehren. So haben wir das Begehren t\u00fcchtig satt, das uns zu\nKonkurrenten macht und es d\u00e4mmert uns l\u00e4ngst: Das Haus des anderen mag\nzwar gr\u00f6sser und luxuri\u00f6ser in der Landschaft stehen. Doch wir k\u00f6nnen\nuns nicht sicher sein, ob man sich darin wirklich wohler f\u00fchlt, oder ob\nes einem letztlich nicht auch zur Last werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcnf Schritte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcnf Schritte helfen, aus diesem Strudel des Begehrens herauszufinden:<br><br> &#8211; Wer zufrieden sein will, muss sich daf\u00fcr entscheiden. Wenn Sie sich etwas anschaffen, k\u00f6nnen Sie sich vornehmen, es nicht gleich mit noch besseren Modellen zu vergleichen.<br><br> &#8211; Gehen Sie mal durch Ihr Zuhause und lassen Sie Ihren Blick \u00fcber die Einrichtungsgegenst\u00e4nde schweifen. \u00dcberlegen Sie, wie Sie zu den einzelnen St\u00fccken gekommen sind, und danken Sie Gott daf\u00fcr!<br><br> &#8211; Bei begehrlichen Gedanken pr\u00fcfen Sie Ihre Motivation: Warum schiele ich der Sache oder Person nach? \u2013 Ist Neid, Lust oder Statusdenken die Wurzel meines Begehrens?<br><br> &#8211; Lassen Sie Zeit verstreichen, bevor Sie handeln. Oft verliert dadurch ein begehrtes Objekt seinen Reiz.<br><br> &#8211; In der Bibel in <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/text\/LUT\/Hiob31\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hiob Kapitel 31, Vers 1<\/a> heisst es: \u00abIch habe einen Bund mit meinen Augen geschlossen, damit ich nicht l\u00fcstern nach einer Jungfrau blicke.\u00bb Solch ein Vertrag mit sich selbst setzt klare Grenzen und ist ein guter Schutz vor gedanklichen \u00dcbergriffen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.jesus.ch\/information\/glaube\/die_zehn_gebote\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Herkunft<\/a><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"1394\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1394\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"1394\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"1394\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-1394\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1394\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 11<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Sie  sind einige Tausend Jahre alt \u2013  und gleichzeitig topaktuell. 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