{"id":4352,"date":"2020-11-01T11:05:43","date_gmt":"2020-11-01T10:05:43","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=4352"},"modified":"2020-11-01T11:11:30","modified_gmt":"2020-11-01T10:11:30","slug":"was-ist-suende-zum-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/was-ist-suende-zum-tod\/","title":{"rendered":"Was ist \u201eS\u00fcnde zum Tod&#8220;?"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 8<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"4352\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4352\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"4352\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"4352\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-4352\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4352\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">von Friedemann Werkshage<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bibelstelle(n): 1. Johannes 5:16-17<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele wiedergeborene Kinder Gottes haben Angst, eine \u201eS\u00fcnde zum Tod\u201c getan zu haben, bzw. sie einmal zu tun. Ihre Angst begr\u00fcndet sich dabei darauf, dass sie eine \u201eS\u00fcnde zum Tod\u201c sofort mit der ewigen Verdammnis in Verbindung bringen. Wir wollen daher im Folgenden auf diesen Begriff n\u00e4her eingehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gebet nach seinem Willen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch bevor der Apostel Johannes zu diesem ernsten Thema kommt, schreibt er \u00fcber das Gebet. Wenn wir etwas nach seinem Willen beten, dann d\u00fcrfen wir die Zuversicht haben, dass \u201e<em>er uns h\u00f6rt<\/em>\u201c (V. 14). Gott erh\u00f6rt die Bitten, die wir nach seinem Willen bitten. Das ist eine Tatsache, die wir im Glauben ergreifen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Vers 15 wird dann noch einmal betont, dass, wenn wir in \u00dcbereinstimmung mit seinem Willen etwas erbeten, Gott uns erh\u00f6rt \u2013 er wird uns diese Bitten erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verse 14 und 15 sind noch sehr allgemein gehalten. In Vers 16 geht es dann aber um einen speziellen Fall: Die S\u00fcnde eines Bruders. Wenn ein Kind Gottes s\u00fcndigt, so kann es sein, dass Gott in seinen Regierungswegen z\u00fcchtigend eingreift (vgl. 1. Kor 10:13). Je nachdem wie Gott mit demjenigen handelt, wird unser Gebet, bzw. kann unser Gebet nichts ausrichten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wenn es eine Krankheit ist, die nicht zum Tod des Bruder f\u00fchrt, dann k\u00f6nnen unsere Gebete bewirken, dass der Bruder nicht sterben muss und wieder geheilt wird. Es lag dann \u201e<em>eine S\u00fcnde nicht zum Tod<\/em>\u201c vor. Die Bitte nach Heilung ist dann in \u00dcbereinstimmung mit dem Willen Gottes und wird folglich erh\u00f6rt: \u201e<em>und er wird ihm das Leben geben<\/em>\u201c (vgl. Jak 5:15.20).<\/li><li>Wenn Gott jedoch aufgrund der S\u00fcnde des Bruders dessen Leben beenden muss, also eine \u201eS\u00fcnde zum Tod\u201c vorliegt, sollen wir nicht f\u00fcr den Bruder beten. Dieses Gebet w\u00e4re nicht nach dem Willen Gottes und f\u00e4nde daher auch keine Erh\u00f6rung. Wir sollen es daher auch gar nicht tun.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet \u201eTod\u201c?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir weitergehen, sei eine Erkl\u00e4rung \u00fcber den Begriff \u201eTod\u201c eingeschoben. Der Tod ist eine Folge der S\u00fcnde. Schon im Garten Eden hatte Gott in Bezug auf den Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen gesagt: \u201e<em>denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben.\u201c <\/em>(1. Mo 2:17). Doch weil der Mensch ungehorsam war, kam die S\u00fcnde in die Welt und durch die S\u00fcnde der Tod, der zu allen Menschen durchgedrungen ist (vgl. R\u00f6m 5:12). Dass es \u00fcberhaupt Tod (und auch Krankheit) in dieser Welt gibt, ist also ein Resultat der S\u00fcnde. Ganz grunds\u00e4tzlich gilt, dass \u201e<em>der Lohn der S\u00fcnde<\/em>\u201c der Tod ist (R\u00f6m 6:23). Auch in Jakobus 1:15 lesen wir: \u201e<em>Die S\u00fcnde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod<\/em>\u201c. Im Allgemeinen kann unter \u201eTod\u201c auch \u201eTrennung\u201c verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht zuletzt im Zusammenhang mit unserem Thema, ist es notwendig den Begriff \u201eTod\u201c mehr zu differenzieren. Die Bibel meint nicht immer dasselbe, wenn sie von Tod spricht. Insgesamt finden wir drei Bedeutungen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Der nat\u00fcrliche Tod<\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Hiermit ist das Ende jeder nat\u00fcrlichen Lebensfunktion des Menschen auf der Erde gemeint, die Trennung von Geist, Seele und K\u00f6rper. Dieser Tod ist keineswegs \u201enat\u00fcrlich\u201c, sondern eine Strafe Gottes (s.o.), vor der grunds\u00e4tzlich kein Mensch verschont wird. Dennoch lesen wir von Henoch (1. Mo 5:24) und von Elia (2. K\u00f6n 2:11), die nicht durch den nat\u00fcrlichen Tod gehen mussten, weil Gott sie entr\u00fcckte. Auch wir, die wir an den Herrn Jesus glauben, d\u00fcrfen wissen, dass, wenn der Herr Jesus kommt, um uns zu sich zu holen (1. Thessalonicher 4:13 ), wir nicht mehr durch den Tod gehen m\u00fcssen. Was die gestorbenen Gl\u00e4ubigen angeht, so spricht Paulus von den \u201e<em>Entschlafenen<\/em>\u201c und den \u201e<em>Toten in Christus<\/em>\u201c (1. Thessalonicher 4:14-16). Es sind solche, die bei dem Kommen des Herrn Jesus f\u00fcr die Seinen wiederauferweckt werden (vgl. 1. Kor 15:51\u201354). Im Zusammenhang mit dem nat\u00fcrlichen Tod schreibt der Apostel Paulus davon, dass das Sterben f\u00fcr ihn Gewinn ist (Phil 1:21). Auch der Apostel Petrus schreibt hier von dem Ablegen seiner H\u00fctte, womit er seinen K\u00f6rper meint (2. Petrus 1:14).<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Der geistliche (o. moralische) Tod<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Ephesern schreibt Paulus, dass sie tot waren in ihren Vergehungen und S\u00fcnden (Eph 2:1; vgl. Kol 2:13). Obwohl sie das nat\u00fcrliche Leben hatten, waren sie doch gleichzeitig f\u00fcr Gott geistlich tot gewesen. Dieser geistliche Tod spricht von der v\u00f6lligen <em>Entfremdung <\/em>(o. moralischen Trennung) des Menschen von Gott, aber auch von der ganzen <em>Wertlosigkeit <\/em>des Menschen f\u00fcr Gott. Von Natur aus befindet sich jeder Mensch in diesem Zustand. Doch durch den Glauben an den Herrn Jesus empf\u00e4ngt jeder Mensch durch die neue Geburt (vgl. Joh 3:5) das ewige Leben. Ein solcher \u201e<em>ist aus dem Tod in das Leben<\/em>\u201c \u00fcbergegangen (Joh 5:24). So konnte Paulus auch den Ephesern schreiben, dass sie, die sie einst tot waren, nun mit dem Christus lebendig gemacht worden waren (Eph 2:5).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Der ewige (o. zweite) Tod<br><\/h3>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Den Gl\u00e4ubigen in Smyrna wird gesagt, dass sie durch Verfolgung und Drangsal eine bestimmte Zeit bis auf das \u00c4u\u00dferste gepr\u00fcft werden w\u00fcrden. Das w\u00fcrde sogar so weit gehen, dass sie ihr (nat\u00fcrliches) Leben verlieren w\u00fcrden (vgl. Off 2:10). Doch dem gegen\u00fcber wird das Versprechen gesetzt: \u201e<em>Wer \u00fcberwindet, wird nicht besch\u00e4digt von dem zweiten Tod<\/em>\u201c (V. 11). \u00c4hnliches wird in Offenbarung 20:5.6 \u00fcber die gesagt, die an der ersten Auferstehung teilhaben: \u201e<em>\u00dcber diese hat der zweite Tod keine Gewalt<\/em>\u201c. Was nun ist der \u201ezweite Tod\u201c? Offenbarung 20:14 und Offenbarung 21:8 geben die Antwort: \u201e<em>Dieses ist der zweite Tod, der Feuersee<\/em>\u201c; \u201e<em>ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist<\/em>\u201c. Der zweite Tod ist also die ewige Verdammnis, die ewige Trennung des unbu\u00dffertigen S\u00fcnders von Gott. In 2. Thessalonicher 1:9 finden wir das mit den folgenden Worten beschrieben: <em>\u201e[&#8230;] die Strafe leiden werden, ewiges Verderben vom (o. weg vom) Angesicht des Herrn<\/em>\u201c. Der Zusammenhang macht deutlich, dass es hier um Ungl\u00e4ubige geht, solche, \u201e<em>die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorcht<\/em>\u201c haben (2. Thessalonicher 1:8).<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eWenn jemand seinen Bruder s\u00fcndigen sieht\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben oben schon gesehen, dass es in 1. Johannes 5:14.15 ganz allgemein um das Gebet geht. In den Versen 16 und 17 steht dann aber ein ganz spezieller Fall vor uns: jemand sieht seinen Bruder s\u00fcndigen. Es geht darum, dass ein Bruder ges\u00fcndigt hat und als eine Folge davon krank geworden ist. Es ist nicht so, dass Gott bei jeder S\u00fcnde z\u00fcchtigend mit einer Krankheit eingreift, noch ist jede Krankheit immer eine Reaktion auf eine tats\u00e4chliche S\u00fcnde. Das sehen wir sowohl bei dem Blindgeborenen (Joh 9:3), als auch bei Lazarus (Joh 11:40). Aber in diesem Fall ist es so. Auch in Jakobus 5:13\u201316 wird uns der Fall vorgestellt, dass Krankheit eine Folge von S\u00fcnde ist (vgl. 4. Mo 12:1.10\u201314). Wie verh\u00e4lt sich nun jemand der davon Kenntnis hat? Er wird f\u00fcr den Bruder beten! Das wird als eine ganz nat\u00fcrliche Reaktion vorgestellt. Man betet, keine allgemeinen Bitten, sondern, dass der Bruder geheilt wird und nicht stirbt. Gott wird diese Bitte gew\u00e4hren, \u201e<em>er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tode s\u00fcndigen<\/em>\u201c (V.16).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eEs gibt S\u00fcnde zum Tod\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch dann wird eine Einschr\u00e4nkung gemacht, n\u00e4mlich dann, wenn eine \u201e<em>S\u00fcnde zum Tode<\/em>\u201c vorliegt. In diesem Fall hat Gott die Krankheit nicht nur als eine zeitliche Z\u00fcchtigung gegeben, sondern, um den Bruder sogar von dieser Erde abzurufen. Die S\u00fcnde des Bruders zieht dessen Tod nach sich. Wir finden sowohl im AT als auch im NT dazu Beispiele: <em>Mose und Aaron<\/em> mussten sterben, weil sie entgegen der Anweisung Gottes den Felsen zwei Mal geschlagen hatten, statt zu ihm zu reden (4. Mo 20:6.13). Aaron stirbt schlie\u00dflich auf dem Berg Hor (4. Mo 20:22\u201329) und Mose auf dem Berg Nebo (5. Mo 32:48\u201352). Andere Beispiele im AT sind der <em>Mann Gottes aus Juda<\/em> (1. K\u00f6n 13:21\u201324), der <em>Prophet <\/em>(1. K\u00f6n 20:35.36) und der <em>K\u00f6nig Josia<\/em> (2. Chr 35:20\u201324). Im NT finden wir <em>Ananias und Sapphira<\/em> die sterben mussten, weil sie den Heiligen Geist belogen hatten (Apg 5:1\u201311). Wie viele andere, die in ihre Felder und H\u00e4user verkauft hatten und den Erl\u00f6s den Apostel gegeben hatten (Apg 4:34), hatte auch dieses Ehepaar ein Grundst\u00fcck verkauft. Nun gaben sie einen Teil des Erl\u00f6ses den Aposteln, taten aber so, als ob es der ganze Teil gewesen war. Ein zweites Beispiel finden wir bei einigen <em>Gl\u00e4ubigen in der Versammlung von Korinth<\/em> (1. Kor 11:30). Sie hatten das Mahl des Herrn in unw\u00fcrdiger Weise eingenommen und auf ein Liebesmahl degradiert. \u201e<em>Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein guter Teil sind entschlafen<\/em>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist auffallend, dass wir in 1. Johannes 5:16 von keinen speziellen S\u00fcnden lesen, die zum Tod f\u00fchren, sondern es wird lediglich festgestellt, dass es solche S\u00fcnden gibt (V. 16). Wir wissen, dass jede S\u00fcnde zum (nat\u00fcrlichen) Tod f\u00fchren <em>kann<\/em>, aber nicht jede S\u00fcnde <em>muss <\/em>zum Tod f\u00fchren. Es ist aus der Schrift heraus nicht m\u00f6glich, zu definieren, welche S\u00fcnde genau zum (nat\u00fcrlichen) Tod f\u00fchrt. Prinzipiell ist das bei jeder S\u00fcnde m\u00f6glich. Es scheint aber, dass es vor allem die begleitenden Umst\u00e4nde sind, die Gott derart eingreifen lassen. William Kelly berichtet einmal, dass ein Bruder pl\u00f6tzlich schwer krank wurde. Dieser Bruder erkannte, dass er bald aufgrund einer S\u00fcnde sterben musste. Tats\u00e4chlich kam es dann auch so. Als Au\u00dfenstehender sollte man aber jede Vorsicht walten lassen, sei es nun bei einer Krankheit oder bei einem Tod eines Gl\u00e4ubigen. Auf jeden Fall ist sehr viel Weisheit notwendig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Es geht um einen Bruder<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Johannes 5:16 beginnt: \u201e<em>Wenn jemand seinen Bruder s\u00fcndigen sieht<\/em>\u201c. Das macht deutlich, dass es hier um einen Gl\u00e4ubigen geht der s\u00fcndigt. Nach der Auferstehung gebraucht der Herr diesen Ausdruck f\u00fcr seine J\u00fcnger, indem er zu Maria sagt: \u201e<em>Geh aber hin zu meinen Br\u00fcdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und euren Vater und meinem Gott und eurem Gott<\/em>\u201c (Joh 20:17). Der Herr Jesus sch\u00e4mt sich auch nicht, uns Br\u00fcder zu nennen (Heb 2:11). Der Herr hat den Christen in seine eigene Beziehung als Mensch zu seinem Vater und Gott gebracht und \u201e<em>sowohl der, der heiligt, als auch die, die geheiligt werden, sind alle von einem<\/em>\u201c (Heb 2:11). Daher lesen wir sowohl in der Apostelgeschichte als auch in den Briefen sehr oft von Br\u00fcdern (z.B. 1. Kor 1:10.26; 2. Kor 1:1.8; Eph 6:10.21; Phil 1:12; Kol 1:1; 1. Thessalonicher 1:4; u.v.a.). Damit sind wiedergeborene Kinder Gottes gemeint, solche, die von Gott das ewige Leben geschenkt bekommen haben, die einmal geistlich tot waren (Epheser 2:1), jetzt aber geistlich lebendig sind und folglich auch solche, \u00fcber die der zweite Tot keine Gewalt hat (s.o.). Es ist daher eindeutig, dass, wenn eine \u201eS\u00fcnde zum Tod\u201c vorliegt, es sich <em>nur um den zeitlichen, den nat\u00fcrlichen Tod<\/em> des Bruders handeln kann! Gott in seinen Regierungswegen beendet lediglich das nat\u00fcrliche Leben hier auf der Erde, aber die Stellung eines Gl\u00e4ubigen, die er in dem Herrn Jesus hat, wird dadurch nicht ver\u00e4ndert! An dieser Stelle sei auch noch einmal auf Mose hingewiesen. Obwohl er aufgrund einer S\u00fcnde sterben musste, sehen wir ihn in Matth\u00e4us 17 mit dem Herrn und Elia auf dem Berg der Verkl\u00e4rung. Durch die souver\u00e4ne Gnade war er doch im Land und das nicht alleine, sondern zusammen mit dem Herrn Jesus. Zusammen mit dem Herrn, besprach er den Ausgang, den der Herr in Jerusalem erf\u00fcllen sollte. Auch aus diesem Beispiel l\u00e4sst sich entnehmen, dass jemand, der eine \u201eS\u00fcnde zum Tod\u201c begangen hat, nicht ewig verloren geht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Heute noch?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was diese Welt angeht, so l\u00e4sst Gott sie jetzt noch in ihrer S\u00fcnde gew\u00e4hren. Doch er wird einmal mit Gericht antworten. Was aber seine Kinder angeht, l\u00e4sst der Vater sie nicht einfach gew\u00e4hren. Alles was ihm, seiner Heiligkeit und damit auch der Gemeinschaft mit ihm entgegensteht, wird er in seinen Kindern beseitigen. Darin handelt er aus seiner Liebe heraus, l\u00e4sst uns durch Pr\u00fcfungen gehen, um uns zu ver\u00e4ndern und zu formen. Ein Kind Gottes, das s\u00fcndigt, kann nicht gl\u00fccklich sein. Es kann sich weder an der Gemeinschaft mit dem Vater, noch an den Segnungen, die es in dem Herrn Jesus hat, freuen. Doch das sollen wir! Um aber diese Freude zu erm\u00f6glichen und uns von falschen Wegen zur\u00fcckzuf\u00fchren, greift der Vater in unser Leben z\u00fcchtigend ein, um uns auf bestimmte Dinge oder gar S\u00fcnde in unserem Leben aufmerksam zu machen. Das Ziel ist, dass wir unsere S\u00fcnden bekennen (1. Joh 1:9). Das wird er so lange machen, wie es Kinder Gottes auf der Erde gibt. Was nun die Art und Weise seiner Z\u00fcchtigungen angeht, so m\u00fcssen wir davon ausgehen, dass Gott auch heute noch durch Krankheiten und sogar Tod z\u00fcchtigt. Weder in 1. Johannes 5 noch in anderen Stellen, finden wir eine zeitliche Einschr\u00e4nkung. Was den Tod angeht, so hat dieser nat\u00fcrlich nicht mehr das Ziel der Ver\u00e4nderung in einem Gl\u00e4ubigen. Es kann eben sein, dass ein Gl\u00e4ubiger so zur Unehre des Vaters lebt\/handelt, dass der Vater ihn ganz wegnimmt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Leben in Gottesfurcht<br><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn der Vater auch nicht jede S\u00fcnde mit Krankheit und sogar Tod z\u00fcchtigt, dann bedeutet das nicht, dass diese S\u00fcnden weniger schlimm w\u00e4ren. Jede S\u00fcnde ist in den Augen Gottes abscheulich. Daher sollten wir unser Leben vielmehr in Gottesfurcht leben \u2013 Furcht davor, etwas zu tun, was nicht der Heiligkeit und dem Willen Gottes entspricht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e[&#8230;] wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig in allem Wandel; denn es steht geschrieben: &#8218;Seid heilig, denn ich bin heilig&#8216;. Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht, indem ihr wisst, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold, erl\u00f6st worden seid von eurem eitlen, von den V\u00e4tern \u00fcberlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken.\u201c<\/p><cite>Petrus 1:15\u201319<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HERKUNFT:  https:\/\/www.bibelkommentare.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/\" style=\"color:#faeb00\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"4352\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4352\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"4352\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"4352\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-4352\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4352\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 8<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Viele wiedergeborene Kinder Gottes haben Angst, eine \u201eS\u00fcnde zum Tod\u201c getan zu haben, bzw. sie einmal zu tun. 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