{"id":5386,"date":"2021-01-07T18:48:54","date_gmt":"2021-01-07T17:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=5386"},"modified":"2021-01-07T18:54:01","modified_gmt":"2021-01-07T17:54:01","slug":"unser-vater-im-himmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/unser-vater-im-himmel\/","title":{"rendered":"Unser Vater im Himmel"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 7<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"5386\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5386\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"5386\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"5386\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-5386\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5386\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Vers\u00f6hnung mit dem Vater<\/em><\/strong><\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was hei\u00dft: Unser Vater im Himmel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wohl kein anderes Gebet geht so oft \u00fcber Menschenlippen wie das Vaterunser. Als die J\u00fcnger dem Geheimnis ihres Meisters auf die Spur kommen wollten, baten sie: <em>Herr, lehre uns beten<\/em> (Lukas 11:1-4). Daraufhin schenkte Jesus den J\u00fcngern das Vaterunser. Damals und heute wollte er seine Beziehung zum Vater nicht f\u00fcr sich behal\u00adten, sondern dass alle daran teilhaben. Er will, dass auch wir die Liebe Gottes erkennen und als T\u00f6chter und S\u00f6hne zu ihm <em>Abba<\/em>, <em>Vater,<\/em> sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Gebet zum Vater<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das z\u00e4rtlich vertrauensvolle Wort <em>Abba<\/em> \u2013 \u00e4hnlich unserem <em>Papa<\/em> \u2013 erkl\u00e4rt, was Jesus uns in seiner Menschwerdung von Gott offenbaren wollte: Gott, der seine Sch\u00f6pfung unendlich \u00fcber\u00adsteigt, ist uns unsagbar nahe. Ein frommer Jude damals h\u00e4tte es kaum gewagt, sich so an Gott zu wenden. Auch keine andere Religion wagt es, Gott mit \u00adeinem so vertrauten und liebevollen Namen anzureden: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Unser Vater im Himmel<\/em>. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus will, dass wir erkennen, dass wir Kinder Gottes sind. So sind wir nicht nur eingeladen, sondern berufen, in diese warme befreiende Beziehung mit dem Vater zu treten. Im Glauben d\u00fcrfen wir Christen gewiss sein, dass jener geheimnisvolle Gott unser Vater ist. Somit ist das Vaterunser mit Recht das Hauptgebet der Christenheit. Dass wir zu Gott im \u00adVater-Kind-Verh\u00e4ltnis stehen d\u00fcrfen, ist einer der gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4tze, den Jesus uns gebracht hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schatz der Liebe Gottes<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wort <em>Vater<\/em> ist heute umstritten wie kaum ein anderes. Manche haben mit dem Bekenntnis zu Gott als Vater Schwierigkeiten, weil sie meinen, so werde Gott zu einem m\u00e4nnlichen Wesen gemacht und damit die patriarcha\u00adlische Vorherrschaft des Mannes begr\u00fcndet. Doch wenn wir Christen von Gottvater sprechen, wird Gott nicht auf ein \u00adGeschlecht festgelegt, vielmehr wird damit sein Wesen zum Ausdruck gebracht. Er ist weder Mann noch Frau \u2013 er ist Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Erfahrung des Kindes mit seinen \u00adEltern enth\u00e4lt das christliche Gottesbild nat\u00fcrlich auch weibliche Z\u00fcge, die man mit dem Begriff des Fraulichen, des M\u00fctterlichen verbindet <br>(vgl. Jesaja 49:15; Jesaja 66:13; 5. Mose 32:18; Hosea 13:8). Aber da \u00adJesus Christus Gott als \u201eAbba\u201c \u2013 \u201eVater\u201c anredete, sind Christen nicht autorisiert, zum Beispiel das \u201eVater unser\u201c durch ein \u201eMutter unser\u201c zu erset\u00adzen. Lange bevor die feministische Theologie zu einer Mode\u00adstr\u00f6mung wurde, schrieb C. S. Lewis: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDas religi\u00f6se Leben eines Kindes, <br>das man zu \u00adeiner Mutter im Himmel <br>zu beten gelehrt hat, w\u00fcrde sich radikal <br>von dem eines christlichen Kindes unter\u00adscheiden.\u201c<\/p><cite>C. S. Lewis<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Liebe Gottes zu Israel wird mit der Liebe \u00adeines Vaters zu seinen S\u00f6hnen verglichen.&nbsp;Seine&nbsp;Liebe ist auch gr\u00f6\u00dfer als die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern. Gott liebt sein Volk sogar mehr als ein Br\u00e4utigam seine Braut. Diese Liebe wird \u00fcber die schlimm\u00adsten Treulosigkeiten siegen; sie wird so weit gehen, dass sie selbst das Liebste hergibt: <em><strong>Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er \u00adsei\u00adnen einzigen Sohn hingab<\/strong><\/em> (Johannes 3:16).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie konnte es nun trotz dieser Offenbarung der grenzenlosen Liebe Gottes in seinem Sohn, Jesus Christus, der uns den Weg zum Vater er\u00f6ffnet hat, zu so einer Entwertung der Vaterschaft in unserer westlichen Gesellschaft kommen? Auch unter uns Christen hat sich eine eigent\u00fcmliche \u201e<em>Vatervergessenheit<\/em>\u201c breit gemacht. Unsere Bilder von Vaterschaft sind weitgehend zu Karikaturen verkommen. Einerseits haben wir das Bild eines schrecklichen Gottes, der alles verbietet und dem gegen\u00fcber wir uns stets wie ertappte Kinder f\u00fchlen. Wir stellen uns einen Gott vor, der zornig wird, der straft, der sich r\u00e4cht, der uns verachtet oder ignoriert. Ein anderes verunstaltetes Bild ist ein Vater, der zwar ganz nett ist, aber kraftlos, der schwach und far\u00adblos ist, derart im Hintergrund, dass er eigentlich schon gar nicht mehr exi\u00adstiert. Jesus hat keinen Zweifel dar\u00fcber aufkommen lassen, dass die Herrschaft Gottes keinerlei despotische Z\u00fcge hat. Als die J\u00fcnger sich um die ersten Posten im Reich Gottes streiten, stellt sich Jesus auf die Seite der Kleinen; er offenbart seine Gr\u00f6\u00dfe im Dienen bis zur Hingabe des eigenen Lebens. <br>(vgl. Matth\u00e4us 17:22-23; Matth\u00e4us18:1-5; Lukas 9:43-48; <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/ELB\/Jesaja53,1-12\" class=\"rank-math-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jesaja 53<\/a>; Johannes 12:44; Johannes 13:20).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Vater-Wunde<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1963 erschien das ber\u00fchmt gewordene Buch von Alexander Mitscherlich <em>Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft.<\/em> Inzwischen sind \u00fcber 50 Jahre vergangen. Wenn wir aufmerksam die \u00adSituation der Familie in unserer Gesellschaft \u00adbetrachten, k\u00f6nnen wir feststellen, dass das Bild des Familienvaters nach und nach verblasst, ja teilwei\u00adse verschwunden ist. Die Aufleh\u00adnung gegen den Vater und gegen Gott, den Vater, hat verheerende Auswirkungen gehabt. Heute m\u00fcs\u00adsen sich viele M\u00fctter alleine um ihre Kinder k\u00fcmmern. Auch wenn viele Paare versuchen, das seelische Gleichgewicht ihrer Kinder zu sch\u00fctzen, indem sie sich in freundschaftlicher Weise tren\u00adnen, muss man doch sehen, dass in den meisten F\u00e4llen tiefe Wunden entstehen. Die Vater-Wunde, der Mangel oder das Fehlen von Herausforderung und Best\u00e4tigung, ist meiner Beobachtung nach eine der h\u00e4ufigsten Verletzungen in der Familie. Das Kind braucht die Erfahrung, dass es gut und geliebt ist, durch den Vater oder durch jemandem, der diesen Platz ein\u00adnimmt. Heute versucht man, den Unterschied zwischen Eltern und Kindern aufzuheben \u2013 diese Haltung hat unsere Kultur derart durchdrungen, dass viele Eltern es nicht mehr wagen, Autorit\u00e4t zu sein.&nbsp; M\u00e4nner f\u00fcrchten sich h\u00e4ufig davor, Verantwortung f\u00fcr eine Familie zu \u00fcbernehmen und laufen \u00e4ngstlich davon, wo sie gefragt sind, standzuhalten und Halt zu geben. Der moderne Mann ist gezwungen, sich quasi selbst zu erschaffen, aber letztendlich f\u00fchrt ihn das in die Einsamkeit, und er wei\u00df nicht mehr, wer er ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Judentum definiert sich jeder Mann durch die Beziehung zum Vater. Der Mann ist \u201eSohn von &#8230;\u201c Man kann nicht sich selbst sein, wenn man sich nicht vorher von jemand anderem empfangen hat; man kann nicht Vater oder Mutter sein, ohne vorher Sohn oder Tochter gewesen zu sein. In den j\u00fcdischen Schriften wird der Segen des Vaters eigens betont: <em><strong>Der Segen des Vaters festigt die Wurzel<\/strong><\/em> (<a class=\"rank-math-link\" href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/GNB\/Jesus%20Sirach3,9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sirach 3:9<\/a>). Das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr Segen (<em>b<sub>e<\/sub>racha<\/em>) kommt vom Wort f\u00fcr \u201eKnie\u201c, d.h. man empf\u00e4ngt den Segen auf den Knien, indem man sich vor seinem Vater verneigt, der einem gute Worte sagt. Und diese Worte werden wirk\u00adsam sein!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anders gesagt: Das Leben kann nicht ohne v\u00e4terlichen Segen gelingen, fehlt dieser, gelingt es oft nicht, sich Gott anzuvertrauen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fehlen oder das Versagen des irdischen Vaters erschwert den Glauben an einen himmlischen \u00adVater, vermag ihn aber nicht zu verhindern. Man kann auch zu einem positiven Gottesbild finden, indem man den Gro\u00dfvater, andere V\u00e4ter oder geistliche V\u00e4ter als Abbild des g\u00f6ttlichen Vaters betrachtet. In meinem eigenen Leben war es ein Bauer, der in unserer Nachbarschaft seinen Hof hatte und mich wie ein eigenes Kind in sein Herz geschlossen hatte und wie ein liebender Vater zu mir war. Auch der Einfluss meiner Gro\u00dfmutter, die uns Kinder jeden Tag zum Gebet um sich versammelte und in all ihren Anliegen, Sorgen und N\u00f6ten kraftvoll mit lau\u00adter Stimme das Vaterunser betete. Dieses einfache Gebet war ganz erf\u00fcllt von der liebenden Gegenwart Gottes.&nbsp; Aus diesen beiden Zufl\u00fcssen hatte mein Herz intuitiv erfasst, wie ich mir den himmlischen Vater vorzustellen hatte. Mein eigener Vater war f\u00fcr mich wie ein Fremder, vor dem man sich stets in Acht nehmen musste. Bereits als Jugendlicher beschloss ich, sp\u00e4ter einmal ein ganz anderer, viel besserer Vater zu sein als er. Aus einer starken Sehnsucht nach \u00adeinem guten Vater heraus malte ich mir aus, wie ein solcher zu sein hat. Als ich dann selber Vater wurde, eiferte ich diesem Idealbild leidenschaftlich nach. Unbewusst machte ich meinen Vater jedoch damit zu meinem Rivalen, dem ich beweisen wollte, dass ich der Bessere von uns beiden bin. Da ich meinen eigenen Vater als Despoten erlebt habe, wollte ich meinen eigenen Kindern im \u00dcberma\u00df die Freiheit geben, die mir bei meinem Vater so sehr gefehlt hatte. Sp\u00e4ter sagte mir unsere \u00e4lteste Tochter, dass ich ihr zu viel Freiheit gelassen und sie nicht genug besch\u00fctzt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir ist schmerzlich bewusst geworden, dass ich mit meiner Kontra-Haltung gegen meinen Vater nur neues Leid verursacht habe. Mit Hilfe meines geistlichen Begleiters begann ich einen Weg der Vers\u00f6hnung mit meinem Vater, der sich \u00fcber mehrere Jahre hinzog. Ich lernte neu zu sehen, dass ich unabh\u00e4ngig von meinem irdischen Vater von jeher Gottes geliebtes Kind war und immer bleiben werde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schritte in die Vers\u00f6hnung mit dem Vater<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich lernte Neues \u00fcber meinen Vater zu denken und ihn zu achten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mein Vater und meine Mutter sind der biologische Ursprung meiner Existenz; ihnen verdanke ich mein Leben. Und selbst wenn ich nicht w\u00fcsste, wer mein bio\u00adlogischer Vater ist, oder wenn ich ungewollt war, so wei\u00df ich dennoch eines: Gott ist der Ursprung meiner Existenz. Mein himmlischer Vater hat mich gewollt.<br><\/li><li>Auch wenn mein Vater nicht da war, als ich ihn gebraucht habe, so wei\u00df ich doch: Gott, mein himmlischer Vater, ist immer f\u00fcr mich da und vergisst mich nicht.<br><\/li><li>Mein Vater sollte mich immer besch\u00fctzen. Und auch wenn er mich nicht vor Gefahren besch\u00fctzte und mir vielleicht selbst eine Gefahr war, so wei\u00df ich doch: Gott ist mein himmlischer Besch\u00fctzer; in seinen H\u00e4nden ist mein Leben geborgen.<br><\/li><li>Mein Vater hat mich k\u00f6rperlich immer gut ern\u00e4hrt und daf\u00fcr danke ich ihm. Auch wenn er meine Seele und meinen Geist nicht ern\u00e4hrt hat, so wei\u00df ich doch: Gott gibt mir Nahrung zur rechten Zeit und f\u00fchrt mich an die Quelle des Lebens.<br><\/li><li>Obwohl mein Vater mir keine Wegweisung und Wertevermittlung gegeben und mich mit seinen falschen Vorstel\u00adlungen in die Irre gef\u00fchrt hat, so wei\u00df ich doch: Gott f\u00fchrt mich und hilft mir, auf dem richtigen Weg zu gehen<br><\/li><li>Mein Vater hat mir einen Rufnamen gegeben, mit dem ich lange nicht gl\u00fccklich war. Doch ich wei\u00df: Gottes Name ist auf meine Stirn und in mein Herz geschrieben; und er wird mich einst bei meinem Namen rufen<br><\/li><li>Mein Vater hat mir nur das irdische Leben erschlossen, weil er, \u00e4u\u00dferlich betrachtet, stark im Diesseits verhaftet war. Dennoch haben mich \u00admeine Sehnsucht und andere Menschen gelehrt: Gott existiert und er liebt mich; er hat mich erschaffen, damit ich ihn liebe und ihm diene.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verl\u00e4ssliche Verbundenheit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch der allerbeste irdische Vater kann nur einen blassen Schimmer dessen wiedergeben, was den g\u00f6ttlichen Vater ausmacht. Niemand ist Vater, so wie Gott Vater ist. Dennoch hat Vaterschaft ihren Ursprung in der Vaterschaft Gottes, denn wir sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, und der Mann ist das Abbild dieser Vaterschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich halte es f\u00fcr die wichtigste Aufgabe des Vaters, f\u00fcr seine Familie einen Ort der Sicherheit und der Geborgenheit zu errichten. Der erste Pfeiler daf\u00fcr ist eine stabile Ehe. Das unbedingte Ja zur ehe\u00adlichen Bindung vor allen anderen (Beruf, Geld, \u00adInteressen, Freizeit, etc&#8230;) macht die Familie zu \u00adeinem Geborgenheit schenkenden Ort f\u00fcr die Kinder. Die Einheit in der Ehe hat also Vorrang vor allem anderem. Bereits im Sch\u00f6pfungsbericht wird gerade vom Mann die \u201aBindung\u2019 an seine Frau ausdr\u00fccklich angesprochen: <em><strong>Darum verl\u00e4sst ein Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch<\/strong><\/em> (1. Mose 2:24). Daraus ergibt sich die Absolutheit der Treue \u201ein guten und in b\u00f6sen Tagen\u201c und das Stehen zu den Kindern auch dann, wenn sie etwas falsch gemacht haben oder schwierig sind. Dieser absolute Bindungswille wird so zum Fundament seiner Treue, die ihn in manchen H\u00f6hen und Tiefen fest bleiben l\u00e4sst, gerade auch als Vorbild im Aushalten von Leiden. So gesehen legt der Vater in seiner Treue eine Souver\u00e4nit\u00e4t inmitten des Auf und Ab des Lebens an den Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verlieren wir niemals dieses Wissen, dass alle \u00adVaterschaft von Gott kommt. Darum ist das letzte Kriterium f\u00fcr eine gute Vaterschaft, ob sie durchsichtig ist auf das Vatersein Gottes. Und dann ist es der Geist des Sohnes, den Gott in unser Herz gesandt hat, weil wir seine S\u00f6hne und T\u00f6chter sind, der in uns ruft und uns vertrauensvoll zu beten lehrt: <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Abba, lieber Vater<\/em>.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autor und Herkunft: Rudolf M. J. B\u00f6hm \/ https:\/\/www.ojc.de<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/\" style=\"color:#faeb00\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"5386\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5386\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"5386\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"5386\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-5386\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5386\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 7<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Ich halte es f\u00fcr die wichtigste Aufgabe des Vaters, f\u00fcr seine Familie einen Ort der Sicherheit und der Geborgenheit zu errichten. Der erste Pfeiler daf\u00fcr ist eine stabile Ehe.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5387,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"footnotes":""},"categories":[1,8],"tags":[196,51,41,24,296],"class_list":["post-5386","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-andachten","tag-hosea","tag-johannes","tag-lukas","tag-matthaeus","tag-sirach"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5386","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5386"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5386\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5386"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5386"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5386"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}