{"id":6046,"date":"2021-02-25T13:36:28","date_gmt":"2021-02-25T12:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=6046"},"modified":"2021-02-25T13:36:32","modified_gmt":"2021-02-25T12:36:32","slug":"sexuelle-unmoral","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/sexuelle-unmoral\/","title":{"rendered":"Sexuelle Unmoral"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 7<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"6046\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6046\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"6046\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"6046\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-6046\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6046\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Versuch einer Begriffserkl\u00e4rung: Unzucht, sexuelle Unmoral, Porneia<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bibel finden wir biblische Beschr\u00e4nkungen sexuellen Handlungen, die als Unzucht (griechisch \u201eporneia\u201c) definiert werden. Zu diesen geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1) Sex w\u00e4hrend der Menstruation der Frau:<\/strong> Mangelnde Hygiene f\u00fcr die Nomaden in der W\u00fcste (Mangel an sauberem Wasser) kann zu gef\u00e4hrlichen Infektionen f\u00fchren \u2013 \u201eunrein\u201c bezieht sich auf Unsauberkeit im Sinne von Bakterien, Viren, Parasiten und W\u00fcrmern (3. Mose 18:19; 3. Mose 20:18) jedoch in der hebr\u00e4ischer Sprache bezieht es sich meistens auf rituelle bzw. geistige Unreinheit (G\u00f6tzendienst, unbiblische Praktiken) und ist eine Form von S\u00fcnde (geistige Verunreinigung, geistige sexuelle Unmoral).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2) Ehebruch:<\/strong> Wie die Bibel zeigt, verstanden die Hebr\u00e4er darunter, dass eine verheiratete Frau Sex mit einem anderem Mann hatte, mit dem sie nicht in dem Bund der Ehe stand. Man verstand die Ehe bzw. die Frau als Eigentumsrecht des Mannes. Deswegen galt ein Mann bereits mit 12 Jahren als heiratsf\u00e4hig und er durfte so viele Frauen (solange diese das Mindestalter von 13 Jahren erreicht hatte) heiraten, wie er wollte (Polygamie). Eine Frau jedoch hatte dieses Recht nicht, durfte also nur die Frau von einem Mann werden und wurde damals unter j\u00fcdischen Brauch von ihren Eltern einem Mann versprochen; dieser willigte durch ein Verlobungsgeld (hebr\u00e4isch m\u00f3har) ein. Die Frauen galten als Konkubinen (Z\u00fcchter), und waren nur einem Mann versprochen. Die Frau hatte jedoch das Recht, dass Tuch oder Gewand mit den aus der Hochzeitsnacht stammenden Blutspuren aufzubewahren oder den Eltern zu \u00fcbergeben. Es diente als Zeichen der Jungfr\u00e4ulichkeit der Braut und bedeutete f\u00fcr sie einen rechtlichen Schutz, falls sie sp\u00e4ter ungerechterweise beschuldigt wurde, vor der Ehe keine Jungfrau mehr gewesen oder gar der Prostitution nachgegangen zu sein. Anderenfalls h\u00e4tte sie daf\u00fcr gesteinigt werden k\u00f6nnen, dass sie sich f\u00e4lschlicherweise als Jungfrau ausgegeben hatte und dass sie dem Hause ihres Vaters gro\u00dfe Schmach zugef\u00fcgt hatte (5. Mose 22:13-21). Dieser Brauch \u2014 das Tuch aufzubewahren \u2014 hat sich bei einigen V\u00f6lkern im Nahen Osten bis in die Neuzeit erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollte es zu vorehelichem Sex gekommen sein, selbst wenn nicht die Absicht einer sp\u00e4teren Verm\u00e4hlung bestand, gilt dies nicht als S\u00fcnde, und stand nicht unter Bestrafung oder Todesstrafe (2. Mose 22:16-17; 5. Mose 22:28-29), wie es bei Ehebruch (3. Mose 20:10), Inzest (3. Mose 20:14; 3. Mose 20:17; 3. Mose 20:19-21) und Sodomie (3. Mose 20:15-16) der Fall gewesen war. Jedoch galt diese Tat als Verlobungsversprechen worauf das Verlobungsgeld (hebr\u00e4isch m\u00f3har) sofort gezahlt werden sollte \u2013 willigte der Vater der entjungferten Tochter nicht darauf ein, wurde das \u00fcbliche Verlobungsgeld von 50 Silberschenkel bezahlt (5. Mose 22:28-29). Dieser war nun verpflichtet seiner Frau gegen\u00fcber und stand bis zum Ende seines Lebens unter \u201eScheidungsverbot\u201c (5. Mose 22:29). Das mosaische Gesetz enthielt eine Bestimmung, dass sich ein Mann nur aus bestimmten Gr\u00fcnden von seiner Frau scheiden lassen konnte (5. Mose 22:13-19; 5. Mose 24:1; Matth\u00e4us 19:7-8). Gelegentlich erhielt die Braut von ihrem Vater ein \u201eAbschiedsgeschenk\u201c, und manchmal wurde sie wie Rebekka bei der Verlobung beschenkt (1. K\u00f6nige 9:16; Josua 15:17-19; 1. Mose 24:53). Bei den Juden galt die Verlobung als bindend, dass \u2014 wenn die Heirat zufolge einer Meinungs\u00e4nderung des Br\u00e4utigams oder aus irgendeinem berechtigten Grund nicht zustande kam \u2014 die junge Frau an keinen anderen Mann verheiratet werden durfte, bis sie gesetzlich, d. h. durch die Aush\u00e4ndigung eines Scheidebriefes, entlassen worden war (Matth\u00e4us 1:19). Diese Bindung geht auch aus der Leviratsehe (Schwagerehe) hervor, w\u00e4hrend der Beischlaf der verwitweten Frau seines leiblichen Bruders als Verlobungsversprechen bzw. Ehebindung galt (1. Mose 38:8-10). Diese Ehe wurde erst sp\u00e4ter von Gott formell im mosaischen Gesetz anerkannt (5. Mose 25:5-9). Wenn die Verlobte w\u00e4hrend der Verlobungszeit Sex mit einem anderen Mann hatte, als dem mit ihr Versprochenen bzw. Gebundenen, wurde sie als Ehebrecherin gerichtet und zum Tod verurteilt (5. Mose 22:23-24).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Ausnahme bildeten allerdings der Hohepriester und die Priester der Israeliten, die sogar als G\u00f6tter (w\u00f6rtlich Gott\u00e4hnliche, hebr\u00e4isch \u02bceloh\u00edm) angesehen worden sind (Psalm 82:1-6). Diese hatten das direkte Gebot, sich nur eine jungfr\u00e4uliche Frau zu nehmen (3. Mose 21:13-15), um Gott und seine Gesetze bez\u00fcglich der Reinheit und Heiligkeit seiner Priesterschaft zu symbolisieren, was einherleitend mit symbolischer bzw. geistiger Unmoral (Unreinheit) in Verbindung stand, da das Volk auf moralischer aber ebenfalls geistiger Ebene sich rein erhalten sollte und symbolisch eine Jungfer im Sinne der Reinerhaltung von falscher Religion war (Israel war Gottes Auserw\u00e4hltes Volk und zugleich Zeugnistr\u00e4ger der wahren Anbetung auf Erden).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorehelicher Sex, wenn auch kein Regelfall, war somit legitim und keine S\u00fcnde; es f\u00e4llt nicht unter dem Begriff vom griechischen Porneia!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3) Sexueller G\u00f6tzendienst (Anbetung) durch Tempelprostituierte f\u00fcr heidnische Fruchtbarkeitsg\u00f6ttinen:<\/strong> Porneia wird wie in 1. Korinther 6:9 f\u00e4lschlicher Weise \u00fcbersetzt und verwendet f\u00fcr den allgemeinen Begriff \u201eHurerei\u201c. Jedoch galt diese Bedeutung nicht f\u00fcr Sex vor der Ehe und anderen vorehelichen sexuellen Handlungen (Petting etc.) sondern ist die Begriffserkl\u00e4rung von Prostituierten die in den Tempeln von Korinth ihren Leib verkauften f\u00fcr sexuelle Dienstleistungen als Teil der heidnischen Fruchtbarkeitsg\u00f6ttin (vgl. auch Hesekiel 16:17); dieses Wort steht nicht f\u00fcr die allgemeine Prostitution sondern speziell f\u00fcr Prostitution in Verbindung als heidnisch-sexuelle G\u00f6ttinnenverehrung (lat. fornix). Korinth war eine der gr\u00f6\u00dften Sex-Metropolen in der Welt, deshalb war Korinth sogar eine Metapher f\u00fcr Fruchtbarkeit. Sogenannte \u201eKorinthische M\u00e4dchen\u201c waren Prostituierte, und unter \u201ekorinthische Spiele\u201c oder auch \u201eden Korinther zu spielen\u201c, verstand man eine Prostituierte nach Hause kommen zu lassen oder sich ihrer Dienste in einem Freudenhaus bezahlen zu lassen. (Things They Never Told You In Sunday School: A Primer For The Christian Homosexual\u201c by Rev. David Day, pg. 108)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tempel von Artemis ist heute nicht mehr in Ephesus enthalten geblieben jedoch lassen sich Steinsstrukturen nachweisen, dass die Besucher sofort darauf schlossen, dass es sich um sexuelle Prostitution (G\u00f6tzendienst) gehandelt haben muss: \u201eEs war [das Geb\u00e4ude] von einem gewaltigen erigierten Penis [Phallus] aus Stein, das Zeichen Priapus, dem Gott des Geschlechts, markiert. Wenn man tats\u00e4chlich solche Dinge gesehen hat, war es viel einfacher die enge Verbindung zwischen Religion und Sex in den Tagen des Paulus sich vorstellen zu k\u00f6nnen\u201c (S. 140 , Anmerkung 1). Paulus hat unter Verwendung einer Liste von allgemein bekannten \u201eLastern\u201c zur dieser Zeit als musterhaftes Beispiel f\u00fcr sein, \u00fcberwiegend griechisches, Publikum verwendet. Korinth, wenn auch eine griechischen Stadt, war enorm von der r\u00f6mischen Kultur gepr\u00e4gt und Paulus wusste dies stehts, weshalb er seine Kommentare (biblische Briefe) auf sein spezifisches Publikum, d.h. Br\u00fcder der Versammlung in Korinth und Ephesus, richtete, die t\u00e4glich mit dieser Form der sexuellen Tempelprostitution konfriert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere namenhafte Gottheiten zu dieser Zeit waren Aphrodite, G\u00f6ttin der Fruchtbarkeit, und Kybele, die Mutterg\u00f6ttin. Die Verehrer der Aphrodite arbeitete als Prostituierte in den Tempeln, diese Tempel vertagten Tausende Prostituierte. Der Zweck dieser Prostituierten war, Geld f\u00fcr den Tempel zu verdienen und Aphrodite (Das Geschlecht oder die Aus\u00fcbung von Sex untereinander galt als religi\u00f6ses Ritual) zu verehren. So wurden \u00fcber 1.000 Prostituierte in Korinth registriert, die Verehrerinnen der Aphrodite als Sexg\u00f6ttin waren und unter ihren Diensten standen. Auch heute noch ist der Tel Aviv die Bordell-Hauptstadt der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4) P\u00e4derastie \u2013 einer der schlimmsten aller sexuellen S\u00fcnden, nahm verschiedene Formen an:<\/strong> Die Praxis der P\u00e4derastie gliedert sich in drei verschiedenen Stilrichtungen. Erstens die Beziehung zwischen einem \u00e4lteren Mann und einem kleinen Jungen bzw. J\u00fcnglin. Zweitens die Praxis der Sklavenprostituierten. Drittens die verweiblichte Form einer Hure im Sinne eines m\u00e4nnlichen Hurers namens \u201eCall Boy\u201c \u2013 eine m\u00e4nnliche Prostituierte (siehe Homosexualit\u00e4t Judas 7 [\u1f10\u03ba\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u03cd\u03c3\u03b1\u03c3\u03b1\u03b9 (ekporneusasai)]. Andere Praktiken enthalten heterosexuelle m\u00e4nnlich-erniedrigende Handlungen gegen\u00fcber anderen heterosexuelle M\u00e4nner durch Analverkehr. Dies galt als eine Art \u201eGefangennehmen von Innen\u201c w\u00e4hrend des Kampfes erniedrigt worden zu sein (diese Handlungen geschehen heute oft noch in Gef\u00e4ngnissen zur Unterdr\u00fcckung von neuen Gefangenen durch die Leitung oder F\u00fchrung eines \u201eAlphatiers\u201c).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dfer diesen vier Aufgliederungen oder sexuelle Aus\u00fcbungen von Unmoral gibt es keine biblische Grundlage f\u00fcr andere Definition von dem griechischen Wort Porneia!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Analytische Wortstruktur<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das griechische Wurzelwort das von porne\u00fa\u014d (\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u03cd\u03c9 = [sich] verkaufen, von pernemi ) abgeleitet wird ist porneia (\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u03af\u1fb3 = Unzucht, sexuelle Unmoral [symbolisch = Christus bzw. Gott untreu werden, G\u00f6tzendienst]). F\u00fcr dieses Verb lassen sich acht Stellen in den griechischen Schriften finden. (Matth\u00e4us 19:9; 1. Korinther 5:1; 1. Korinther 6:3; 2. Korinther 12:21; Galater 5:19; Epheser 5:3 sowie Offenbarung 19:2). Aus porneia abgeleitet finden wir zwei Stellen f\u00fcr den Begriff porneiai ([\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u1fd6\u03b1\u03b9] Matth\u00e4us 15:19; Markus 7:21) und drei Stellen des Wortes porneian ([\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u03af\u03b1\u03bd] Apostelgeschichte 21:25; 1. Korinther 6:18; Klosser 3:5) sowie 12 Stellen f\u00fcr porneias ([\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u03af\u03b1\u03c2] Matth\u00e4us 5:32; Johannes 8:41; Apostelgeschichte 15:20; Apostelgeschichte 15:29; 1. Korinther 7:2; 1. Thessalonicher 7:2; Offenbarung 2:21; Offenbarung 9:21; Offenbarung 14:8; Offenbarung 17:2-4; Offenbarung 18:3).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Begriff porne\u00fa\u014d von pernemi = verkaufen, bedeutet transitiv \u201eprostituieren\u201c; gew\u00f6hnlich im Passiv von der Frau: sich selbst preisgeben, eine Dirne werden; aber auch f\u00fcr den Mann: huren, Unzucht treiben. Davon sind abgeleitet a) porno, die k\u00e4ufliche Frau, Dirne, Buhlerin; b) pornos, der Hurer, der mit Dirnen verkehrt; dann aber auch der Unz\u00fcchtige, d.h. derjenige, der sich selbst f\u00fcr Geld zur Unzucht missbrauchen l\u00e4sst \u2013 der Lustknabe und c) porneia, Unzucht, Hurerei (auch homosexueller Art).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der lat. Begriff fornix hat dieselbe Bedeutung, mit dem Hinweis auf den Ort im Tempel, wo sich die Tempeldirnen versammelten. Vom lat. fornix ist das engl. Wort fornication abgeleitet. Das griech. Wort f\u00fcr Ehebruch ist moicheia. Das Gegenst\u00fcck im lat. ist ad alterius torum, was soviel bedeutet wie \u201eim Bett eines andern sein\u201c. Davon stammt das engl. Wort adultery.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moicheia ist ein spezifischer Ausdruck und bedeutet Ehebruch. Dieser Begriff ist kein Synonym, wobei jedoch moicheia in porneia miteingeschlossen ist. Mit anderen Worten: Ehebruch ist eine Unterart von Unzucht, was einen Bezug auf sexuelle Unmoral im allgemeinen herstellt, au\u00dfer dass Unzucht genauer spezifiziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gebrauch des Wortes \u201eUnzucht\u201c wird im NT f\u00fcr jegliche ungesetzliche Handlung verwendet (vgl. 1. Korinther 5:1; Apostelgeschichte 15:20; Apostelgeschichte 15:29; Matt\u00e4us 21:31-32; Lukas 15:30; 1. Korinther 6:13-18; Markus 7:21-22; Matt\u00e4us 15:19; 1. Korinther 6:9-11; 1. Korinther 7:2; Offenbarung 17:1-5; Offenbarung 15:16). Wenn das Wort porneia nicht spezifiziert wird, bedeutet es, in Verbindung mit verheirateten Personen, eheliche Untreue, unerlaubter Geschlechtsverkehr (Ehebruch), Homosexualit\u00e4t (3. Mose 18:22), Bestialit\u00e4t (3. Mose 18:23). Daher kann in Matth\u00e4us 5:32 und Matth\u00e4us 19:9 das Wort \u201eUnzucht\u201c, da es nicht weiter spezifiziert ist, nicht limitiert werden auf Inzucht, sexuelle Untreue w\u00e4hrend der Verlobungszeit oder Ehebruch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlussfolgerung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gottes Wort die Bibel zeigt uns deutlich was Gott unter Unzucht, Unmoral, Hurerei bzw. Porneia versteht. Darunter f\u00e4llt die buchst\u00e4bliche und geistige Reinerhaltung, Prostitution und wechselnde sexuale Partnerschaften, Ehebruch, Inzest, G\u00f6tzendienst, P\u00e4derastie (allgemeine Homosexualit\u00e4t inbegriffen), Sodomie. Doch zugleich zeigt sie auch, was es nicht bedeutet: Porneia bedeutet nicht vorehelicher Sex, sofern echte Absichten eines zuk\u00fcnftigen Ehebundes bestehen. Ebenfalls bedeutet es nicht jede erdenkliche Formen des Sexuallebens, Praktiken wie Petting, Anal- und Oralverkehr, oder Fetischismus, Devianzen sowie andere Vorlieben. Derartige Aussagen, das Porneia das Verbot alle erdenklichen sexualen Praktiken vor und innerhalb der Ehe bedeuten w\u00fcrde, ist eine menschliche Interpretation oder sogar Verf\u00e4lschung des Wortes Gottes! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warnend lehrt uns die Bibel indem sie sagt: \u201eGeht nicht \u00fcber das hinaus, was geschrieben steht\u201c. (1. Korinther 4:6)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herkunft leider abhanden gekommen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/\" style=\"color:#faeb00\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"6046\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6046\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" 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