{"id":677,"date":"2020-07-16T18:26:05","date_gmt":"2020-07-16T16:26:05","guid":{"rendered":"http:\/\/soulflight.synology.me\/wordpress\/?p=677"},"modified":"2020-12-11T14:15:30","modified_gmt":"2020-12-11T13:15:30","slug":"die-furcht-des-herrn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/die-furcht-des-herrn\/","title":{"rendered":"Die Furcht des Herrn"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 8<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"677\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"677\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"677\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-677\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/juengerschaft.org\/site\/assets\/files\/4691\/silhouette-photography-of-person-standing-on-green-grass-in-746386.300x300.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Furcht des Herrn ist eine der wichtigsten Haltungen, die uns die Schrift lehrt. Im Alten Testament sehen wir, da\u00df sie \u201eder Erkenntnis Anfang&#8220; ist (Spr\u00fcche 1:7), sowie auch der Anfang der eigentlichen Anwendung der Erkenntnis, n\u00e4mlich der \u201eWeisheit&#8220; (Spr\u00fcche  9:10); ja, <br>in Hiob 28:28 hei\u00dft es sogar, da\u00df die Furcht des Herrn  Weisheit selbst ist. Im Neuen Testament wird Christen das besondere  Gebot gegeben: \u201eF\u00fcrchtet Gott&#8220; (1.  Petrus 2:17). Warum wird der Gehorsam diesem au\u00dferordentlich wichtigen  Grundsatz gegen\u00fcber bei uns so wenig betont? Vielleicht weil wir Furcht  mit Unsicherheit in Verbindung bringen und dann rasch zu einem anderen  Thema \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Furcht des Herrn bewirkt ein Gef\u00fchl der Sicherheit<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die  Furcht des Herrn erzeugt keineswegs Unsicherheit! Im Gegenteil, wenn sie  wirklich praktiziert wird, hat sie Freiheit von Angst und eine gro\u00dfe  innere Ruhe zur Folge. Gottesfurcht macht uns frei von Menschenfurcht; wer Gott f\u00fcrchtet, braucht sonst nichts zu f\u00fcrchten. Gott m\u00f6chte, da\u00df wir uns in Ihm in Sicherheit wissen; deshalb inspirierte Er auch Salomo, in Spr\u00fcche 14:26 zu schreiben: \u201eIn der Furcht des Herrn ist ein starkes Vertrauen, und seine Kinder haben eine Zuflucht.&#8220; Klingt das nicht paradox &#8211; wie kann \u201eFurcht&#8220; ein \u201estarkes Vertrauen&#8220; hervorrufen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \nscheinbare Widerspruch l\u00f6st sich auf, wenn wir uns klarmachen, da\u00df das \nWort \u201eFurcht&#8220; hier den Sinn von heiliger Scheu oder Ehrfurcht hat, die \nuns Gottes absolute Gr\u00f6\u00dfe und Allmacht empfinden l\u00e4\u00dft, aber auch unsere \neigene Winzigkeit. Wenn wir diese Furcht haben, wenn wir glauben, da\u00df es\n nichts gibt, was Gott nicht zu tun vermag, wenn wir glauben, da\u00df Er \nalle unsere Probleme l\u00f6sen kann, wenn wir glauben, da\u00df Er uns Kraft und \nGnade geben kann, um mit allen Dingen fertig zu werden, dann werden wir \nin Ihm eine feste und sichere Zufluchtsst\u00e4tte haben und das starke \nVertrauen, das n\u00f6tig ist, um allem, was sich an Schwierigkeiten auftut, \nbegegnen zu k\u00f6nnen. Wir werden dann als geliebte Kinder auf die \nunbegrenzte Macht und Herzensg\u00fcte unseres himmlischen Vaters vertrauen. \nLeider haben wir oft mit Angst und Unsicherheit zu tun. Warum?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir  f\u00fcrchten Gott nicht; wir glauben dem Herrn Jesus nicht, wenn Er sagt,  da\u00df bei Gott alle Dinge m\u00f6glich sind (Mt 19:26). Wir glauben zum  Beispiel nicht, was der Herr Jesus glaubte, n\u00e4mlich da\u00df Gott notfalls  aus Steinen Kinder zu erwecken vermag (Lk 3:8)! Durch unseren Unglauben und unseren Mangel an Gottesfurcht verlieren wir das Vertrauen, das Er so gern bei uns sehen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu \nunserer Gottesfurcht geh\u00f6rt eigentlich auch ein Gef\u00fchl der Bewunderung \nund des Staunens dar\u00fcber, da\u00df der allm\u00e4chtige Gott, der Sch\u00f6pfer des \nUniversums, sich nicht nur ganz aktiv mit dem unendlichen Gro\u00dfen befa\u00dft,\n sondern auch mit dem unendlichen Kleinen, mit den l\u00e4stigen Einzelheiten\n unseres t\u00e4glichen Lebens. Der Herr Jesus lehrt uns diese Wahrheit, wenn\n Er uns sagt, da\u00df Gott vom Tod jedes Sperlings Kenntnis nimmt und da\u00df \nsogar die Haare unseres Hauptes alle gez\u00e4hlt sind (Mt 10,29.30). \nVers\u00e4umen wir es, mit Gottes Interesse und Anteilnahme an den \nallergeringf\u00fcgigsten Dingen zu rechnen, so versuchen wir eben in unserer\n eigenen Kraft, mit den Dingen fertig zu werden, mit der Verkehrsstauung\n z. B., oder mit der Milch, die \u00fcbergelaufen ist, oder mit dem Murks, \nmit dem der Handwerker uns nach seiner Reparatur sitzen l\u00e4\u00dft, usw. Das \nbringt uns dann Spannungen und Entt\u00e4uschungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft also  ist unser Mangel an Glaube die Ursache daf\u00fcr, da\u00df es uns an  Gottesfurcht fehlt, aber es kann auch an einer zu einseitigen Belehrung  liegen. Wir sollten nie lehren, dass Gott heute keine Wunder mehr tut,  denn das f\u00fchrt ganz unbewu\u00dft dazu, dass wir Gott in unserem Denken  begrenzen, dass es uns an Glauben fehlt und dass wir deshalb Gott nicht  um das bitten, was Er so gern tun m\u00f6chte. Wir sollten eine Wahrheit  nicht unterbetonen, weil andere sie \u00fcberbetonen; beides f\u00fchrt zu  Verzerrungen. La\u00dft uns stattdessen einander ermahnen, Gott zu f\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Furcht des Herrn bewirkt Heiligkeit<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Furcht des Herrn soll bei uns Heiligkeit hervorbringen. Wir lesen in 2. Kor 6:18 und Kor 7:1: \u201eIch  werde euch aufnehmen; und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet  mir zu S\u00f6hnen und T\u00f6chtern sein, spricht der Herr, der Allm\u00e4chtige. Da  wir nun diese Verhei\u00dfungen haben, Geliebte, so la\u00dft uns uns selbst  reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir  die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes.&#8220; \u201eDurch die Furcht des  Herrn weicht man vom B\u00f6sen&#8220;, hei\u00dft es in Spr\u00fcche 16:6. Wie haben wir das Wort Furcht in diesem Zusammenhang zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \nAntwort ist einfach, wenn wir uns klarmachen, da\u00df Gott hier als unser \nVater und wir als Seine S\u00f6hne und T\u00f6chter betrachtet werden. Wir denken \ndann an Gott als einen vollkommenen Vater, der weise und g\u00fctig ist und \nder jeden von uns zu sehr liebt, als da\u00df Er uns ohne Zucht aufwachsen \nl\u00e4\u00dft. Unseren himmlischen Vater zu f\u00fcrchten, bedeutet also auch, da\u00df wir\n Respekt vor Ihm haben und genau wissen, da\u00df Er uns Zucht nicht ersparen\n kann, wenn wir B\u00f6ses tun. Diese Furcht veranla\u00dft uns, vom B\u00f6sen zu \nweichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als wir \nKinder waren und andere uns zu etwas verleiten wollten, wovon wir \nwu\u00dften, da\u00df es gegen den Willen unserer Eltern war, haben wir dann nicht\n gesagt: \u201eWenn ich das tue, bekomme ich eine Tracht Pr\u00fcgel&#8220;\n und h\u00fcteten uns deshalb vor dem B\u00f6sen? So sollte es auch mit unserem \nhimmlischen Vater sein; wir sollten Ihn f\u00fcrchten und vom B\u00f6sen weichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Furcht  vor Gott und vor Seiner Zucht ist also Furcht in der landl\u00e4ufigen  Bedeutung des Wortes, es schlie\u00dft jedoch keinerlei Unsicherheit in sich.  Im Gegenteil, die Erfahrung, da\u00df Gott uns z\u00fcchtigt, macht uns nur noch  gewisser, da\u00df wir Seine Kinder sind, da\u00df wir Ihm lieb und wert sind und  da\u00df es Sein Ziel ist, uns zu segnen, damit wir Seiner Heiligkeit  teilhaftig werden (Heb 12:5-10).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Psychologen  sagen uns, da\u00df die Unsicherheit vieler Jugendlicher heute daher r\u00fchrt,  da\u00df ihre Eltern es vers\u00e4umt haben, sie in vern\u00fcnftiger Weise zu  z\u00fcchtigen und zu strafen. Nicht alle Z\u00fcchtigung ist als Strafe f\u00fcr  \u00dcbertretung zu betrachten, weil wir manchmal irren, indem wir Gottes  Willen nicht erkannt haben oder es nicht verstanden haben, unsere  Erkenntnisse auf die besondere Situation anzuwenden; dann soll die  Korrektur des Herrn dazu dienen, da\u00df wir \u201edie Heiligkeit vollenden&#8220;.  Wenn Er uns z\u00fcchtigt, brauchen wir uns nicht vor Grausamkeit oder  \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Strafe zu f\u00fcrchten, denn Sein Wort versichert uns, da\u00df Er,  wenn Er betr\u00fcbt hat, sich erbarmt \u201enach der Menge seiner G\u00fctigkeiten. Denn nicht von Herzen plagt und betr\u00fcbt er die Menschenkinder&#8220; <br>(Klgl 3:32.33).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sollten als Christen best\u00e4ndig damit rechnen, da\u00df Er &#8211; anders als unsere nat\u00fcrlichen Eltern &#8211; in unserem Leben alles sieht: \u201eDie Augen des Herrn sind an jedem Orte, schauen aus auf B\u00f6se und auf Gute&#8220; (Spr\u00fcche  15:3). Die Zucht ist uns ebenso gewi\u00df wie unsere Errettung. (Heb 12:6.7). Wie t\u00f6richt w\u00e4re es, wenn wir unsere Sicherheit als Seine S\u00f6hne und  T\u00f6chter verwechseln w\u00fcrden mit einem Freisein von Furcht vor Seiner  Zucht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lehrt  man die Sicherheit des Gl\u00e4ubigen, ohne die Furcht des Herrn entsprechend  zu betonen, so kann das ernste Folgen haben. Als junger Christ  f\u00fcrchtete ich den Herrn nicht; als ich dann in S\u00fcnde gr\u00f6bster Art  verwickelt zu werden drohte, war ich meiner Errettung weiter gewi\u00df, aber  ich war auch nahezu blind daf\u00fcr, wie unvermeidlich ich mir Gottes Zucht  zuzog. Nat\u00fcrlich wu\u00dfte ich, da\u00df ich mich in ganz b\u00f6se Dinge nicht  einlassen konnte, und die Verantwortung f\u00fcr alles lag v\u00f6llig bei mir.  Diese Erfahrung hat mir enorm die Augen ge\u00f6ffnet f\u00fcr die \u201eFurcht des  Herrn&#8220; als Abschreckungsmittel gegen das B\u00f6se. Ich m\u00f6chte w\u00fcnschen, da\u00df  der Leser diese Furcht des Herrn durch die Unterweisung empf\u00e4ngt, und  nicht erst durch sehr bittere Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Furcht des Herrn ist n\u00f6tig f\u00fcr den Dienst<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Furcht des Herrn sollte uns kennzeichnen, wenn wir Ihm in der rechten Weise dienen wollen. Wir werden ermahnt: \u201eDeshalb  &#8230; la\u00dft uns Gnade haben, durch welche wir Gott wohlgef\u00e4llig dienen  m\u00f6gen mit Fr\u00f6mmigkeit und Furcht. Denn auch unser Gott ist ein  verzehrendes Feuer&#8220; <br>(Heb 12:28. 29). Um treue Diener zu sein,  m\u00fcssen wir daran denken, da\u00df wir Sein Werk sind, geschaffen in Christo  Jesu zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, auf da\u00df wir in  ihnen wandeln sollen (Eph 2:10).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie \nhaben wir das Wort Furcht in diesem Zusammenhang zu verstehen? Wir sehen\n uns hier als Arbeiter, als Angestellte, und wir dienen Gott gleichsam \nals unserem Arbeitgeber und Dienstherrn. Bei einem irdischen Arbeitgeber\n zeigen wir unsere Ehrerbietung darin, da\u00df wir unser Aufgabengebiet ohne\n Murren akzeptieren, da\u00df wir \u00fcberzeugt sind, da\u00df seine Pl\u00e4ne erstklassig\n sind und da\u00df wir seine Entscheidungen in jeder Hinsicht billigen. Wenn\n wir nun daran denken, da\u00df wir im Dienst eines heiligen und gerechten \nGottes stehen, wieviel mehr sollten wir uns dann davor f\u00fcrchten, die \nVerantwortlichkeiten und Aufgaben, die Er uns zugedacht hat, nicht ernst\n zu nehmen, und das ganz besonders, wenn wir wissen, da\u00df unser ganzer \nDienst der Pr\u00fcfung durch das verzehrende Feuer Seines Gerichts \nunterzogen werden wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als \nAngestellte w\u00fcrden wir zu Recht den Tadel eines vern\u00fcnftigen und \ngerechten Chefs f\u00fcrchten, wenn wir beispielsweise den ganzen Tag nur \nherumsitzen w\u00fcrden, statt unsere Arbeit zu tun, oder wenn wir die Arbeit\n tr\u00e4ge, gleichg\u00fcltig oder schlampig verrichten w\u00fcrden. Auch einen \nVorwurf wegen mangelnder Initiative h\u00e4tten wir zu f\u00fcrchten, wenn wir uns\n gar nicht darum k\u00fcmmern w\u00fcrden, was der Wille unseres Vorgesetzten ist \nin den Dingen, die wir zu tun haben (dem entspricht, da\u00df wir die Heilige\n Schrift unter Gebet zu studieren haben), oder wenn wir einfach etwas in\n Angriff nehmen w\u00fcrden, ohne einen Auftrag dazu empfangen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer nur fragen, was des Herrn Wille ist, ohne ihn dann auch zu tun, ist wenig wert. Was\n n\u00fctzt ein Angestellter, der seine ganze Zeit damit zubringt, die \nDirektiven zu lesen, Notizen zu studieren und sich zu erkundigen, \ninwieweit die Anweisungen des Chefs von anderen ausgef\u00fchrt werden, wenn \ner selbst nie etwas tut?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir  sollten wachsam sein gegen\u00fcber der Gefahr, die Bibel zu studieren, gute  Schriften zu lesen, aber nur als intellektuelle \u00dcbung. Jedenfalls sollten wir gerechten Tadel von Gottes Seite doch genauso f\u00fcrchten wie von seilen eines irdischen Vorgesetzten. Gott  hat uns gewisse Verantwortlichkeiten und Aufgaben anvertraut, und jeder  von uns sollte seine eigene Seligkeit mit Furcht und Zittern bewirken  (Phil 2:12). Die Tatsache, da\u00df wir gleichsam S\u00f6hne des Chefs sind,  sollte unsere Furcht vor seinem Missfallen nicht vermindern, sondern es  sollte unsere Freude, treu f\u00fcr Ihn zu arbeiten, vermehren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als  Knechte des Herrn sollten wir auch daran denken, da\u00df die Furcht des  Herrn ein wichtiger Bestandteil der Errettung selbst ist. Spr\u00fcche 14:27  sagt: \u201eDie Furcht des Herrn ist ein Born des Lebens, um zu entgehen den Fallstricken des Todes.&#8220;  Wir, die wir vom zweiten Tod errettet worden sind, kennen die Liebe,  die Gnade und die Barmherzigkeit Gottes, aber wir wissen auch, da\u00df Gott  als der gerechte Richter Seinen Zorn \u00fcber die Gottlosen ausgie\u00dfen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses  Bewu\u00dftsein sollte bei uns mehr ausl\u00f6sen, als da\u00df wir beim Brotbrechen  unserem Heiland den Dank f\u00fcr die Errettung vor dem kommenden Zorn  aussprechen. Es sollte bei uns die gleiche Wirkung haben wie bei dem  Apostel Paulus, der sagte: \u201eDa wir nun den Schrecken des Herrn kennen, \u00fcberreden wir die Menschen&#8220; (oder: \u201eDa wir wissen, wie sehr der Herr zu f\u00fcrchten ist, suchen wir Menschen zu \u00fcberzeugen&#8220;;  <br>2. Kor 5:11). Ganz gewi\u00df ist etwas nicht in Ordnung bei uns, wenn wir  unsere N\u00e4chsten nicht lieben und nicht versuchen, sie vor dem kommenden  Zorn zu warnen. Es ist unsere heilige Pflicht, Gott als einen Gott der  Liebe und als einen Gott des Gerichts Menschen zu bezeugen und  darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als  Diener Gottes sollten wir nie vergessen, da\u00df sowohl Versammlungen als  auch Individuen \u201eentlassen&#8220; werden k\u00f6nnen! Wissen wir nicht von  Versammlungen, die es vers\u00e4umt haben, \u201edie ersten Werke&#8220;  zu tun, wo Gott dann deshalb den Leuchter aus seiner Stelle wegr\u00fccken  mu\u00dfte, wie Er die Epheser in Offenbarung 2:5 warnte? Paulus als  Individuum brachte seine Gottesfurcht zum Ausdruck, wenn er sagt:  \u201eIch zerschlage meinen Leib und f\u00fchre ihn in Knechtschaft, auf da\u00df ich  nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde&#8220;  (1. Kor 9:27). Wenn jemand als Angestellter von seinem Vater fristlos  entlassen wird, h\u00f6rt er nicht auf, Sohn zu sein, aber er hat nicht  l\u00e4nger Gemeinschaft mit seinem Vater in seinen gesch\u00e4ftlichen Dingen und  er kann keine Belohnung f\u00fcr seinen Dienst erwarten. Gewi\u00df sollten wir  solche Verluste f\u00fcrchten, denn sie haben eine Auswirkung auf unser Leben  in der Ewigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Furcht vor Versagen sollte uns nie zur Unt\u00e4tigkeit veranlassen. Gott l\u00e4\u00dft uns sagen: \u201eWie  ein Vater sich \u00fcber die Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr \u00fcber  die, welche ihn f\u00fcrchten. Denn er kennt unser Gebilde, ist eingedenk,  da\u00df wir Staub sind&#8220; (Ps 103:13.14). M\u00f6chten wir Seinen Willen zu  erkennen suchen und ihn tun. Wenn wir Seinen Willen recht verstehen,  wird Er uns reichlich belohnen, und wenn wir ihn schlecht verstehen,  wird Er uns in gn\u00e4diger Weise \u00fcber das belehren, was wir wissen m\u00fcssen,  so da\u00df wir und andere reichlichen Segen empfangen k\u00f6nnen. Wir sollten  nicht jenem b\u00f6sen und faulen Knecht gleichen, der sagte: \u201eIch f\u00fcrchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde&#8220;  (Mt 25:25). Wer Gott kennt, wird Ihn nie in dieser Weise f\u00fcrchten,  sondern wird das Talent, das der Herr ihm anvertraut hat, nehmen und es  \u201emit Fr\u00f6mmigkeit und Furcht&#8220; benutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">La\u00dft\n uns also einander helfen, den Herrn recht zu f\u00fcrchten, denn in der \nFurcht des Herrn ist ein starkes Vertrauen, und Seine Kinder haben eine \nZuflucht; Ihn zu f\u00fcrchten, bewahrt uns vor den Schlingen des B\u00f6sen und \nzeigt uns den Weg, auf dem wir Ihm als gute und treue Knechte dienen \nk\u00f6nnen, so da\u00df Er an jenem Tage zu jedem von uns sagen kann: \u201eGehe ein \nin die Freude deines Herrn!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"677\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/677\"  data-display-label=\"1\" 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