{"id":8868,"date":"2021-12-04T13:25:15","date_gmt":"2021-12-04T12:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=8868"},"modified":"2021-12-05T13:03:54","modified_gmt":"2021-12-05T12:03:54","slug":"sie-werden-ein-fleisch-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/sie-werden-ein-fleisch-sein\/","title":{"rendered":"Sie werden ein Fleisch sein"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 20<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"8868\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8868\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"8868\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">1<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"8868\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-8868\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8868\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"der-hohe-wert-der-ehe-in-den-augen-gottes\"><strong>Der hohe Wert der Ehe in den Augen Gottes<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"die-ehe-zu-gottes-ehre-und-unserer-freude\">Die Ehe, zu Gottes Ehre und unserer Freude<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"527\" src=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/grafik-8-1024x527.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8871\" srcset=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/grafik-8-1024x527.png 1024w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/grafik-8-300x154.png 300w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/grafik-8-768x395.png 768w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/grafik-8.png 1247w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Vorerst stell ich mir die Frage: &#8222;Was hei\u00dft es ein Fleisch in der Ehe zu sein?&#8220;<br><br>Folgende Antwort auf gotquestions.org: <\/strong>Der Begriff \u201eein Fleisch\u201d stammt aus der Erl\u00e4uterung \u00fcber die Schaffung von Eva in 1. Mose 2:21-24, es beschreibt den Prozess, wie Eva durch die Entnahme einer Rippe aus Adams Seite geschaffen wurde, w\u00e4hrend er schlief. Adam erkannte, dass Eva ein Teil seiner selbst war \u2013 sie waren tats\u00e4chlich aus \u201eeinem Fleisch\u201c. Der Begriff \u201eein Fleisch\u201c hei\u00dft, dass genauso wie unser K\u00f6rper eine ganze Einheit darstellt und nicht in Einzelteile zerlegt werden kann, auch Gott die eheliche Beziehung als unteilbare Einheit beabsichtigte. Es gibt nicht mehr zwei Einheiten (zwei Individuen), sondern nur noch eine (ein verheiratetes Paar). Es gibt eine Anzahl von Aspekten zu dieser neuen Verbindung.<br><br>Diese neue Einheit hat Vorrang vor allen vorherigen und k\u00fcnftigen Beziehungen, wenn es um emotionale Bindungen geht (1. Mose 2:24). Manche Ehepartner legen weiterhin gr\u00f6\u00dferen Wert auf die Bindung zu den Eltern als zum neuen Partner. Das ist ein Rezept f\u00fcr Desaster und eine Verdrehung von Gottes origin\u00e4rer Absicht von \u201eVerlassen und Anh\u00e4ngen\u201c. Ein \u00e4hnliches Problem kann entstehen, wenn ein Ehepartner anf\u00e4ngt, sich zur Erf\u00fcllung emotionaler Bed\u00fcrfnisse mehr an ein Kind zu h\u00e4ngen als an seinen\/ihren Ehepartner.<br><br>Emotional, spirituell, intellektuell, finanziell und auf jede andere Art und Weise ist das Paar eins geworden. So wie ein Teil des K\u00f6rpers sich um die anderen K\u00f6rperteile k\u00fcmmert (der Magen verdaut Essen f\u00fcr den K\u00f6rper, das Gehirn lenkt den K\u00f6rper zum Wohle des Gesamten, die H\u00e4nde arbeiten f\u00fcr den K\u00f6rper, etc.), so soll sich jeder Partner in der Ehe um den anderen k\u00fcmmern. Jeder Partner sollte das verdiente Geld nicht mehr als \u201emein\u201c Geld bezeichnen, sondern als \u201eunser\u201c Geld ansehen. Epheser 5:22-23 und Spr\u00fcche 31:10-31 geben jeweils Anwendungsbeispiele dieser \u201eEinheit\u201c zur Rolle des Ehemanns und der Ehefrau.<br><br>K\u00f6rperlich werden sie zu einem Fleisch und das Ergebnis dieses einen Fleisches sind die Kinder, die ihre Verbindung hervorbringt; diese Kinder besitzen die besondere Genetik ihrer besonderen Verbindung. Sogar beim sexuellen Aspekt ihrer Beziehung sollen Ehemann und Ehefrau ihre eigenen K\u00f6rper so sehen, dass sie ihrem Ehepartner geh\u00f6ren (1. Korinther 7:3-5). Sie d\u00fcrfen sich auch nicht ihrem eigenen Vergn\u00fcgen hingeben, sondern dem Vergn\u00fcgen des Ehepartners.<br><br>Diese Einheit und das Verlangen sich gegenseitig zu beg\u00fcnstigen und den anderen profitieren zu lassen, kommt nicht automatisch, vor allem nicht, nachdem die Menschheit in S\u00fcnde gefallen ist. 1. Mose 2:24 sagt, der Mann soll sich \u201eseiner Frau anh\u00e4ngen\u201c. Dieser Begriff beinhaltet zwei Ideen. Eine ist, dass man an seiner Frau \u201eklebt\u201d, ein Bild wie eng der Ehebund sein soll. Die andere ist, an der Frau \u201edranzubleiben\u201c; hier ist die Rede, dass auch nach der Flirtphase und \u00fcber die Eheschlie\u00dfung hinaus dauerhafte Anstrengungen zum Wohle der Frau zu unternehmen sind. Die fleischliche Tendenz ist \u201ezu tun, was sich f\u00fcr mich gut anf\u00fchlt\u201c anstatt abzuw\u00e4gen, was dem Ehepartner gut tut. <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Egoismus liegt der Stolperstein der meisten Ehen, sobald die Flitterwochen vorbei sind und der Alltag einsetzt. Statt \u00fcber die eigenen unerf\u00fcllten W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse zu lamentieren, sollte er\/sie auf die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse des Ehepartners fokussiert sein und diese erf\u00fcllen.<br><br>So sch\u00f6n es auch sein mag, wenn zwei Leute zusammen wohnen und sich gegenseitig ihre Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllen, Gottes Ruf ist zu einer Ehe geht weit \u00fcber das hinaus. So wie sie Christus in ihren Leben vor der Ehe gedient haben (R\u00f6mer 12:1-2), so sollen sie jetzt zu zweit als Einheit Christus dienen und Kinder aufziehen, die ihm ebenfalls dienen (1. Korinther 7:29-34, Maleachi 2:15; Epheser 6:4). Priszilla und Aquila in Apostelgeschichte 18<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000009ce0000000000000000_8868\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000009ce0000000000000000_8868-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000009ce0000000000000000_8868-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\"><br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Die Apostelgeschichte, Kapitel 18<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Paulus in Korinth<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n1 Hierauf verlie\u00df Paulus Athen und ging nach Korinth.<br>2 Dort traf er einen aus Pontus stammenden Juden namens Aquila, der vor kurzem aus Italien gekommen war, und dessen Frau Priszilla. Klaudius hatte n\u00e4mlich angeordnet, dass alle Juden Rom verlassen m\u00fcssten. Diesen beiden schloss er sich an,<br>3 und da sie das gleiche Handwerk betrieben, blieb er bei ihnen und arbeitete dort. Sie waren Zeltmacher von Beruf.<br>4 An jedem Sabbat lehrte er in der Synagoge und suchte Juden und Griechen zu \u00fcberzeugen.<br>5 Als aber Silas und Timotheus aus Mazedonien eingetroffen waren, widmete sich Paulus ganz der Verk\u00fcndigung und bezeugte den Juden, dass Jesus der Messias sei.<br>6 Als sie sich dagegen auflehnten und L\u00e4sterungen ausstie\u00dfen, sch\u00fcttelte er seine Kleider aus und sagte zu ihnen: Euer Blut komme \u00fcber euer Haupt! Ich bin daran unschuldig. Von jetzt an werde ich zu den Heiden gehen.<br>7 Und er ging von da in das Haus eines gewissen Titius Justus hin\u00fcber, eines Gottesf\u00fcrchtigen, dessen Haus an die Synagoge grenzte.<br>8 Krispus aber, der Synagogenvorsteher, kam mit seinem ganzen Haus zum Glauben an den Herrn; und viele Korinther, die (Paulus) h\u00f6rten, wurden gl\u00e4ubig und lie\u00dfen sich taufen.<br>9 Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu Paulus: F\u00fcrchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht!<br>10 Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk n\u00e4mlich geh\u00f6rt mir in dieser Stadt.<br>11 So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.<br>12 Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einm\u00fctig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl<br>13 und sagten: Dieser verf\u00fchrt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verst\u00f6\u00dft.<br>14 Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: L\u00e4ge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so w\u00fcrde ich eure Klage ordnungsgem\u00e4\u00df behandeln.<br>15 Streitet ihr jedoch \u00fcber Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Dar\u00fcber will ich nicht Richter sein.<br>16 Und er wies sie vom Richterstuhl weg.<br>17 Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verpr\u00fcgelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber k\u00fcmmerte sich nicht darum.<br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Die R\u00fcckkehr des Paulus \u00fcber Ephesus nach Antiochia<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n18 Paulus blieb noch l\u00e4ngere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Br\u00fcdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchre\u00e4 hatte er sich aufgrund eines Gel\u00fcbdes den Kopf kahl scheren lassen.<br>19 Sie gelangten nach Ephesus. Dort trennte er sich von den beiden; er selbst ging in die Synagoge und redete zu den Juden.<br>20 Sie baten ihn, noch l\u00e4nger zu bleiben; aber er wollte nicht,<br>21 sondern verabschiedete sich und sagte: Ich werde wieder zu euch kommen, wenn Gott es will. So fuhr er von Ephesus ab,<br>22 landete in C\u00e4sarea, zog (nach Jerusalem) hinauf, begr\u00fc\u00dfte dort die Gemeinde und ging dann nach Antiochia hinab.<br>23 Nachdem er dort einige Zeit geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien und st\u00e4rkte alle J\u00fcnger.<br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Die Missionsarbeit des Apollos in Ephesus<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n24 Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.<br>25 Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit gl\u00fchendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.<br>26 Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila h\u00f6rten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.<br>27 Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Br\u00fcder dazu und schrieben den J\u00fcngern, sie m\u00f6chten ihn freundlich aufnehmen. Nach seiner Ankunft wurde er den Gl\u00e4ubigen durch die Gnade eine gro\u00dfe Hilfe.<br>28 Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er \u00f6ffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.<\/span> sind ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Als Paar dienen sie Christus zusammen und die Freude, die ihnen der Heilige Geist gibt, erf\u00fcllt ihre Ehe (Galater 5:22-23). Im Garten Eden waren drei anwesend (Gott, Adam und Eva) und es gab Freude. Wenn also Gott in einer Ehe eine zentrale Rolle spielt, wird auch Freude da sein. Ohne Gott ist eine wahre und vollst\u00e4ndige Einheit nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-sagt-die-bibel-noch\">\u200b<strong>Was sagt die Bibel noch<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Jesus hatte gro\u00dfe Freude an der Ehe und wirkte sein erstes Wunder bei einer Hochzeit, indem er Wasser zu Wein verwandelte. Auch wir freuen uns jedes Mal, wenn ein Mann und eine Frau von Gott zur gegenseitigen Liebe zusammengef\u00fchrt werden und sich zur lebenslangen Treue verpflichten. In der Gemeinde werden die Ehegel\u00fcbde \u00f6ffentlich vor den als Zeugen versammelten Mitgliedern abgelegt. Die Gemeinde best\u00e4tigt dann die Eheschlie\u00dfung durch Handauflegung.<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes 2:1-11<\/p>\n\n\n\n<p>Weil die Ehe in Gottes Sch\u00f6pferwillen die lebenslange Einheit zwischen einem Mann und einer Frau ist, und weil Gott die sexuelle Liebe dazu bestimmt hat, nur zwischen Ehemann und Ehefrau geteilt zu werden, kann die Gemeinde eine homosexuelle Beziehung niemals als Ehe anerkennen, auch dann, wenn Gesetz oder Gesellschaft sie so bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Matth\u00e4us 19:3-9<\/p>\n\n\n\n<p id=\"1-korinther-6-12-20\">1. Korinther 6:12-20<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00f6mer 1:21-32<\/p>\n\n\n\n<p>1. Korinther 6:9-11<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind gerufen, Gottes Liebe gegen\u00fcber jeder Person zu vertreten, einschlie\u00dflich derer, die gleichgeschlechtliche Anziehungen versp\u00fcren. Wir verurteilen niemanden. Dennoch gilt auch hier Christi Wort: \u201eWer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich t\u00e4glich und folge mir nach.\u201c Er beruft jeden J\u00fcnger dazu, auf diesem engen Weg zu bleiben. So ist unsere Gemeinschaft f\u00fcr alle da, die Christi Aufruf folgen wollen und ihm zuliebe alles aufgeben wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes 3:16-17<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes 8:3-11<\/p>\n\n\n\n<p>Lukas 9:23<\/p>\n\n\n\n<p>Matth\u00e4us 7:13-14<\/p>\n\n\n\n<p>Die Berufungen von Mann und Frau in der Ehe sind unterschiedlich, sind aber von gleichem Wert. Gem\u00e4\u00df der Bibel ist der Ehemann das Haupt der Familie; die Frau seine Gehilfin. Niemals darf er \u00fcber sie herrschen, sondern soll sie in Ehren halten und ihr in Demut dienen. Bei Hochzeiten in unseren Gemeinschaften verspricht der Br\u00e4utigam, seine Braut stets zu ehren und zu achten \u2013 eingedenk der Warnung des Apostels Petrus, dass, wenn er darin nachl\u00e4ssig ist, Gott seine Gebete vielleicht nicht erh\u00f6rt. In gleicher Weise sollte die Frau ihren Mann in dem unterst\u00fctzen, was gut ist. Aber \u00fcber all dem sind beide Eheleute in gleicher Weise beauftragt, einander n\u00e4her zu Christus zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Galater 3:28<\/p>\n\n\n\n<p>Epheser 5:22-33<\/p>\n\n\n\n<p>Kolosser 3:19<\/p>\n\n\n\n<p>1. Petrus 3:7<\/p>\n\n\n\n<p>1. Johannes 4:7-21<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ehe ist ein hohes Gut, aber nicht das h\u00f6chste. F\u00fcr den Gl\u00e4ubigen ist Christus stets allem vorgeordnet, einschlie\u00dflich dem Wunsch zu heiraten (falls unverheiratet) oder seiner Verpflichtung dem Ehepartner gegen\u00fcber (als Verheirateter). In unserer Gemeinschaft k\u00f6nnen die Mitglieder die Ehe nur mit dem Segen der Gemeinde eingehen, denn jede unserer Ehen muss auf dem gemeinsam geteilten Glauben an Christus beruhen und zu seinem Dienst bestimmt sein. So versprechen bei der Hochzeit die Braut und der Br\u00e4utigam, niemals dem anderen auf dem falschen Wege zu folgen, sondern den Gehorsam zu Christus und seiner Kirche \u00fcber das sie verbindende Band zu stellen. Dieses Versprechen sch\u00fctzt die Grundlage, auf welcher die christliche Ehe gr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Matth\u00e4us 19:10-12<\/p>\n\n\n\n<p>1. Korinther 7:39<\/p>\n\n\n\n<p>2. Korinther 6:14-18<\/p>\n\n\n\n<p>Epheser 5:21<\/p>\n\n\n\n<p>Lukas 14:26<\/p>\n\n\n\n<p>Das Neue Testament bezeichnet die Verbindung von Braut und Br\u00e4utigam als heiliges Geheimnis und Symbol f\u00fcr Christi Liebe zur Kirche. Jesus selbst verglich das Reich Gottes mit einer Hochzeitsfeier, und wir k\u00f6nnen hier die tiefste Bedeutung der Ehe erahnen: als Zeichen f\u00fcr das Kommen des vollkommenen Reiches der Liebe Christi.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"ehe-die-kraft-liegt-im-bund\">\u200bEHE \u2013 Die Kraft liegt im Bund<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Statistiken sagen, dass im Jahr 2017 die Scheidungsquote (Zahl der Ehescheidungen im Verh\u00e4ltnis zur Zahl der Eheschlie\u00dfungen) in Deutschland bei 37,7 % lag; d.h. zehn frisch geschlossenen Ehen stehen nahezu vier Scheidungen gegen\u00fcber. Diese Zahlen machen leider auch vor der Gemeinde Gottes nicht halt. Warum? Haben wir Christen nicht einen \u201eheiligen Bund\u201c mit dem Sch\u00f6pfer der Ehe geschlossen? Ist uns nicht eine andere Basis gegeben als Ungl\u00e4ubigen und sollten unsere Ehen nicht aufgrund dieser Grundlage ein stabiles Fundament haben, welches f\u00fcr immer tr\u00e4gt? Diesen Fragen m\u00f6chte ich nachgehen und eine Ursachenforschung f\u00fcr das Scheitern christlicher Ehen betreiben. Dar\u00fcber hinaus wollen wir aus dem Wort Gottes Wahrheiten beleuchten, die unsere Ehen \u201ebis dass der Tod uns scheidet\u201c gelingen lassen, wenn wir gemeinsam gem\u00e4\u00df dieser leben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"gott-stiftet-im-paradies-den-bund-der-ehe\">\u200bGott stiftet im Paradies den Bund der Ehe<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Hier noch einmal anders beleuchtet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Gott den Mann geschaffen hatte, stellte er in seiner bis dahin selbst als gut bewerteten Sch\u00f6pfung eine Sache fest, die nicht gut sei (1. Mose 2:18): die Tatsache, dass der Mann alleine ist. Er schenkt daraufhin dem Mann ein Gegen\u00fcber (eine Gehilfin) und bildet aus seinem Fleisch die M\u00e4nnin (vom Mann genommen), uns besser bekannt als Frau. Er hatte eine klare Vorstellung davon, wie Mann und Frau sich verbinden, wie wir es in 1. Mose 2:24 nachlesen k\u00f6nnen: \u201eDarum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anh\u00e4ngen, und sie werden ein Fleisch sein\u201c. <strong>Dieser Gedanke des \u201e<mark>ein Fleisch Seins<\/mark>\u201c stammt direkt aus dem Paradies.<\/strong> Dies ist doch der beste denkbare Ursprungsort, den Mann und Frau sich nur w\u00fcnschen k\u00f6nnen. Es sind drei Schritte in die Ehe hinein:<\/p>\n\n\n\n<p>(1) das Elternhaus verlassen (Abnabelung von der Herkunftsfamilie)<\/p>\n\n\n\n<p>(2) die \u00f6ffentlich bekannte Entscheidung f\u00fcr den einen Partner (und damit gegen alle anderen Personen) und<\/p>\n\n\n\n<p>(3) die vollkommene Vereinigung von K\u00f6rper, Geist und Seele.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass jeder Ehebund, den Christen miteinander geschlossen haben, seinen Ursprung, seine Kraft sowie die dauerhafte G\u00fcltigkeit in Jesus Christus haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neben all den wundersch\u00f6nen Hoch-Zeiten einer Ehe erlebt wohl jede Ehe auch Zeiten von Widerst\u00e4nden und Herausforderungen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Prediger 4:12 hei\u00dft es: <strong>\u201eUnd wenn man den einen angreift, so k\u00f6nnen die beiden Widerstand leisten; und eine dreifache Schnur wird nicht so bald zerrissen\u201c<\/strong>. Dieser Vers wird oft in Trauungen verwendet und malt meines Erachtens kein romantisches, sondern ein realistisches Bild, welches wir f\u00fcr die Ehe ben\u00f6tigen. Neben all den wundersch\u00f6nen Hoch-Zeiten einer Ehe erlebt wohl jede Ehe auch Zeiten von Widerst\u00e4nden und Herausforderungen. Helfen uns dann die romantischen Gedanken und Gef\u00fchle an die Momente der ersten Verliebtheitsphase?<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Luther wird oft mit den Worten <strong>\u201eDie Ehe ist ein weltlich Ding\u201c<\/strong> zitiert. Er schloss diese Aussage jedoch in den Kontext ein, dass sie ein in <strong>\u201eGottes Sch\u00f6pferwillen verankerter, biblisch begr\u00fcndeter Lebensentwurf ist, dem Gottes Verhei\u00dfung gilt\u201c<\/strong>. Somit sprach Luther der Ehe einen <strong>\u201eheiligen Stand\u201c<\/strong> zu. K\u00f6nnen wir nun also das erste Zitat einfach nutzen, um aus der Ehe auszusteigen, sobald sie unbequem wird? Oder machen wir es uns nicht doch zu einfach, da sie im Bund mit und vor Gott geschlossen wurde und daher den bereits zitierten \u201eheiligen Stand\u201c innehat?<\/p>\n\n\n\n<p>In Matth\u00e4us 19:6 lesen wir: <strong>\u201eWas Gott zusammengef\u00fcgt hat, das soll der Mensch nicht scheiden\u201c<\/strong>. Gottes Ja zu uns als Ehepaar bleibt best\u00e4ndig. Sollte es mit dem unsrigen dann nicht genauso sein? Als Jesus gefragt wurde, ob Mose nicht einen Scheidebrief gegeben h\u00e4tte, wird in seiner Antwort deutlich, dass dies niemals Gottes Plan war. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Notordnung \u201eum unserer Hartherzigkeit willen\u201c (V. 8), jedoch nicht um eine Sch\u00f6pfungsordnung Gottes. Ein von Gott gestifteter Bund, den wir Menschen eingegangen sind, darf von uns nicht ohne weiteres gebrochen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"das-eheleben-vorrangig-aktiv-gestalten\">\u200bDas Eheleben vorrangig aktiv gestalten<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn wir die Gr\u00fcnde f\u00fcr Scheidungen h\u00f6ren, dann sind es oft Aussagen wie \u201eWir haben uns auseinandergelebt\u201c oder \u201eDie Liebe ist einfach nicht mehr da\u201c. Die Ehe erfordert, Beziehung aktiv miteinander gestalten zu wollen. Dies ist die Basis, um sich nicht auseinanderzuleben. Ein Wort an uns M\u00e4nner: Wir k\u00e4mpfen in unserem Job oft bis zum letzten Tropfen Schwei\u00df; den gleichen Aufwand betreiben wir eventuell noch im Sportverein und vielleicht sogar in der Gemeinde, aber in der Ehe? Warum haben wir unseren ersten Auftrag so sehr aus dem Blick verloren? Die Bibel ist hier sehr deutlich, denn im Neuen Testament wird unserem Auftrag als Ehemann und Vater die erste Priorit\u00e4t einger\u00e4umt. Sie ist sogar ein Qualit\u00e4tssiegel f\u00fcr den Dienst im Reich Gottes (1. Timotheus 3:1-7; 1. Timotheus 3:12).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir Menschen verlieren die Liebe nicht, aber wir sind in der Lage, die Liebe zu verlassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Welche Liebe ist nicht mehr vorhanden? Meinen wir die ersten, rausch\u00e4hnlichen Schmetterlingsgef\u00fchle, die wir noch in die Ehe hineinzuretten versuchten? Diese Gef\u00fchle waren doch nicht die Basis unserer Entscheidung, sich lebenslang f\u00fcr einen Partner festzulegen. \u00c4u\u00dfert sich gem\u00e4\u00df unseres Vorbilds Jesu die Liebe nicht vielmehr in einer Willensentscheidung, die fernab von Gef\u00fchlsschwankungen ewig g\u00fcltige Dauer hat und die auch in unserem Versprechen, sich \u201ein guten wie in schlechten Zeiten zu lieben\u201c, ihren Ausdruck findet?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Menschen verlieren die Liebe nicht, aber wir sind in der Lage, die Liebe zu verlassen. Dies zeigt uns jedoch auch, dass wir die Entscheidungsfreiheit haben, eben genau dies nicht zu tun, sondern an der auserw\u00e4hlten Liebe festzuhalten. Maleachi 2:14 und Spr\u00fcche 5:18-19 ermutigen uns nicht nur, an der \u201eFrau unserer Jugend\u201c festzuhalten, sondern uns auch an ihr zu berauschen, um s\u00e4mtlicher Verf\u00fchrung widerstehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ausleben unserer Sexualit\u00e4t in der Ehe, wie sie im Hohelied wundersch\u00f6n rein und dennoch sehr erotisch beschrieben wird, und auch die Hinweise in 1. Korinther 7<sup class=\"modern-footnotes-footnote modern-footnotes-footnote--expands-on-desktop \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000009ce0000000000000000_8868\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000009ce0000000000000000_8868-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000009ce0000000000000000_8868-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\"><br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Der erste Brief an die Korinther, Kapitel 7<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Die christliche Ehe<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n1 Nun zu den Anfragen eures Briefes! \u00abEs ist gut f\u00fcr den Mann, keine Frau zu ber\u00fchren\u00bb.<br>2 Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben.<br>3 Der Mann soll seine Pflicht gegen\u00fcber der Frau erf\u00fcllen und ebenso die Frau gegen\u00fcber dem Mann.<br>4 Nicht die Frau verf\u00fcgt \u00fcber ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verf\u00fcgt nicht der Mann \u00fcber seinen Leib, sondern die Frau.<br>5 Entzieht euch einander nicht, au\u00dfer im gegenseitigen Einverst\u00e4ndnis und nur eine Zeit lang, um f\u00fcr das Gebet frei zu sein. Dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht in Versuchung f\u00fchrt, wenn ihr euch nicht enthalten k\u00f6nnt.<br>6 Das sage ich als Zugest\u00e4ndnis, nicht als Gebot.<br>7 Ich w\u00fcnschte, alle Menschen w\u00e4ren (unverheiratet) wie ich. Doch jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.<br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Ehe mit Heiden &#8211; Ehescheidung<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n8 Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich.<br>9 Wenn sie aber nicht enthaltsam leben k\u00f6nnen, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.<br>10 Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen<br>11 &#8211; wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder vers\u00f6hne sich wieder mit dem Mann &#8211; und der Mann darf die Frau nicht versto\u00dfen.<br>12 Den \u00dcbrigen sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungl\u00e4ubige Frau hat und sie willigt ein, weiter mit ihm zusammenzuleben, soll er sie nicht versto\u00dfen.<br>13 Auch eine Frau soll ihren ungl\u00e4ubigen Mann nicht versto\u00dfen, wenn er einwilligt, weiter mit ihr zusammenzuleben.<br>14 Denn der ungl\u00e4ubige Mann ist durch die Frau geheiligt und die ungl\u00e4ubige Frau ist durch ihren gl\u00e4ubigen Mann geheiligt. Sonst w\u00e4ren eure Kinder unrein; sie sind aber heilig.<br>15 Wenn aber der Ungl\u00e4ubige sich trennen will, soll er es tun. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen F\u00e4llen nicht wie ein Sklave gebunden; zu einem Leben in Frieden hat Gott euch berufen.<br>16 Woher wei\u00dft du denn, Frau, ob du den Mann retten kannst? Oder woher wei\u00dft du, Mann, ob du die Frau retten kannst?<br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Gottes Ruf und der Stand der Berufenen<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n17 Im \u00dcbrigen soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gottes Ruf ihn getroffen hat. Das ist meine Weisung f\u00fcr alle Gemeinden.<br>18 Wenn einer als Beschnittener berufen wurde, soll er beschnitten bleiben. Wenn einer als Unbeschnittener berufen wurde, soll er sich nicht beschneiden lassen.<br>19 Es kommt nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, die Gebote Gottes zu halten.<br>20 Jeder soll in dem Stand bleiben, in dem ihn der Ruf Gottes getroffen hat.<br>21 Wenn du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedr\u00fccken; auch wenn du frei werden kannst, lebe lieber als Sklave weiter.<br>22 Denn wer im Herrn als Sklave berufen wurde, ist Freigelassener des Herrn. Ebenso ist einer, der als Freier berufen wurde, Sklave Christi.<br>23 Um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Macht euch nicht zu Sklaven von Menschen!<br>24 Br\u00fcder, jeder soll vor Gott in dem Stand bleiben, in dem ihn der Ruf Gottes getroffen hat.<br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Ehe und Jungfr\u00e4ulichkeit<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n25 Was die Frage der Ehelosigkeit angeht, so habe ich kein Gebot vom Herrn. Ich gebe euch nur einen Rat als einer, den der Herr durch sein Erbarmen vertrauensw\u00fcrdig gemacht hat.<br>26 Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut f\u00fcr den Menschen, so zu sein.<br>27 Bist du an eine Frau gebunden, suche dich nicht zu l\u00f6sen; bist du ohne Frau, dann suche keine.<br>28 Heiratest du aber, so s\u00fcndigst du nicht; und heiratet eine Jungfrau, s\u00fcndigt auch sie nicht. Freilich werden solche Leute irdischen N\u00f6ten nicht entgehen; ich aber m\u00f6chte sie euch ersparen.<br>29 Denn ich sage euch, Br\u00fcder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine,<br>30 wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als w\u00fcrde er nicht Eigent\u00fcmer,<br>31 wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.<br>32 Ich w\u00fcnschte aber, ihr w\u00e4ret ohne Sorgen. Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen.<br>33 Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen.<br>34 So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen.<br>35 Das sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr in rechter Weise und ungest\u00f6rt immer dem Herrn dienen k\u00f6nnt.<br>36 Wer sich gegen\u00fcber seiner Jungfrau ungeh\u00f6rig zu verhalten glaubt, wenn sein Verlangen nach ihr zu stark ist, der soll tun, wozu es ihn dr\u00e4ngt, wenn es so sein muss; er s\u00fcndigt nicht; sie sollen heiraten.<br>37 Wer aber in seinem Herzen fest bleibt, weil er sich in der Gewalt hat und seinem Trieb nicht ausgeliefert ist, wer also in seinem Herzen entschlossen ist, seine Jungfrau unber\u00fchrt zu lassen, der handelt richtig.<br>38 Wer seine Jungfrau heiratet, handelt also richtig; doch wer sie nicht heiratet, handelt besser.<br \/><br \/>\n\n\n\n<strong>Wiederverheiratung nach dem Tod des Mannes<\/strong><br \/><br \/>\n\n\n\n39 Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei zu heiraten, wen sie will; nur geschehe es im Herrn.<br>40 Gl\u00fccklicher aber ist sie zu preisen, wenn sie nach meinem Rat unverheiratet bleibt &#8211; und ich denke, dass auch ich den Geist Gottes habe.<\/span> zeigen, wie wichtig erf\u00fcllte Sexualit\u00e4t f\u00fcr eine gute Ehe sein kann. Wir beschenken unseren Partner, indem wir seine sexuellen Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllen, wodurch die Liebe zueinander neu entfacht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es bewahrt uns zudem davor, andere zu begehren. Biblisch erf\u00fcllende Sexualit\u00e4t hat immer den Fokus, den anderen beschenken zu wollen, und beruht auf der Basis einer beidseitigen freien Entscheidung. Wir setzen einander nicht unter Druck, sondern leben unsere Ehe so, dass beide ein Verlangen nach sexueller Vereinigung haben. Wir halten auch die Zeiten aus, in denen wir keine Sexualit\u00e4t ausleben k\u00f6nnen, weil wir nicht von ihr abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"lieben-wie-unser-vorbild-jesus\">\u200bLieben wie unser Vorbild Jesus<\/h2>\n\n\n\n<p>Epheser 5:25 fordert uns Ehem\u00e4nner heraus, unsere Frauen zu lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt und sich f\u00fcr sie bis zum Tod hingegeben hat. Jesu Liebe zu uns f\u00fchrte ihn ans Kreuz, und es war sein Gehorsamsschritt, dem Willen des Vaters zu folgen (Philipper 2:8). Sind wir Gott und unserem Partner gegen\u00fcber Gehorsam und bleiben treu an der Seite des anderen mit dem Wissen, dass die Liebe<strong> \u201ealles ertr\u00e4gt, alles glaubt, alles hofft, alles erduldet\u201c<\/strong> (1. Korinther 13:7)?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wo ist auch in den gr\u00f6\u00dften Tiefen unserer Ehen die Kampfeslust vorhanden, die Verhei\u00dfungen Gottes f\u00fcr unsere Ehen zu erlangen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Grenz\u00fcberschreitungen k\u00f6nnen wir in der Ehe Gewalt und Ehebruch erleben, die eventuell vorerst zu einer r\u00e4umlichen Trennung f\u00fchren m\u00fcssen. Bei Ehebruch erlaubt uns das Wort Gottes sogar, den Bund aufzul\u00f6sen. Doch ist die Aufl\u00f6sung unser Ziel oder vielmehr die Erhaltung des Bundes? Wo ist auch in den gr\u00f6\u00dften Tiefen unserer Ehen die Kampfeslust vorhanden, die Verhei\u00dfungen Gottes f\u00fcr unsere Ehen zu erlangen?<\/p>\n\n\n\n<p>Glauben wir, dass Gott uns und unseren Partner ver\u00e4ndern kann und m\u00f6chte? Ist er nicht immer noch der Stifter dieses Bundes, der unersch\u00fctterlich hinter seinem Bundesschluss steht? Wollen wir uns von ihm in die Lage versetzen lassen, Entschuldigungen auszusprechen und Vergebung einander zuzusprechen, und darin neu erleben, wie Gott unsere verletzten Herzen heilt? Damit w\u00fcrden wir viele andere Paare ermutigen, wenn sie sehen, dass verletzte und nahezu hoffnungslos scheinende Ehen wieder heil werden d\u00fcrfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Titus 2:11\u201312 spricht von der uns geschenkten Gnade Gottes, die uns bef\u00e4higt, so zu leben, wie es ihm gef\u00e4llt. Nehmen wir diese Bef\u00e4higung wahr und in Anspruch? <\/p>\n\n\n\n<p>Es kommt nicht auf unsere Kraft und unsere F\u00e4higkeiten an, sondern auf seine Bef\u00e4higung, die in seiner wunderbaren Leben spendenden Gnade liegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"in-den-wahrheiten-gottes-leben\">\u200bIn den Wahrheiten Gottes leben<\/h2>\n\n\n\n<p>Einige Eheberater geben Tipps, die uns auffordern, sich aufeinander zuzubewegen, um Kompromisse zu finden. Vielleicht greifen solche Hinweise wahre Elemente auf, doch k\u00f6nnen sie den Egoismus des Einzelnen dauerhaft \u00fcberwinden? Die christliche EHE (<strong><span style=\"background-color:#fcb900\" class=\"tadv-background-color\">E<\/span><\/strong>goist\u2013<strong><span style=\"background-color:#fcb900\" class=\"tadv-background-color\">H<\/span><\/strong>ERR\u2013<strong><span style=\"background-color:#fcb900\" class=\"tadv-background-color\">E<\/span><\/strong>goist) hat Jesus in der Mitte. Indem beide ihm nachfolgen, trifft sich das Paar immer wieder im Zentrum, welches Jesus Christus selbst ist. Die Nachfolge unter der HERRschaft Christi ist das Bindeglied ihrer Ehe und gibt ihr den notwendigen Halt.<\/p>\n\n\n\n<p>Epheser 5:22-33 ist ein wichtiger Hinweis darauf, wie Ehe gelingen kann, wenn sie nach Gottes Ma\u00dfst\u00e4ben gelebt wird. Hier lesen wir u.a. von der Unterordnung der Frau unter ihren sie liebenden Ehemann, der f\u00fcr sie bis in den Tod gehen w\u00fcrde. Die Gesellschaft m\u00f6chte uns davon \u00fcberzeugen, dass die Zeiten der Unterordnung gl\u00fccklicherweise vorbei sind und man die Bibel nicht mehr so auslegen darf, da dies eine Gesellschaft beschreibt, die von M\u00e4nnern beherrscht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies haben wir in der westlichen Welt doch l\u00e4ngst \u00fcberholt und abgeschafft. Zwei Dinge m\u00f6chte ich dazu sagen: Erstens hat die Bibel den Selbstanspruch, das ewig g\u00fcltige Wort Gottes zu sein (Psalm 119:160), und Hebr\u00e4er 13:8 sagt uns, dass unser Gott unver\u00e4nderlich ist und ewig derselbe bleibt. Zweitens soll sich die Ehefrau nicht einem tyrannischen, sie ausbeutenden Ehemann unterordnen, sondern dem Partner, der f\u00fcr sie bereit ist, sein Leben zu geben. In diese Geborgenheit l\u00e4sst sich jede Frau der Welt gerne fallen und folgt einem ihr hingegebenen und sie liebenden Ehemann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufgabe f\u00fcr uns M\u00e4nner, unsere Frauen zu lieben wie Christus die Gemeinde, ist meines Erachtens keine geringere als die, sich einem solchen Mann unterzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lasst uns f\u00fcr unsere Ehen k\u00e4mpfen und dabei mit seiner Gnade rechnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir durften vor einigen Tagen unseren 10. Hochzeitstag feiern, und daf\u00fcr bin ich Gott sehr dankbar. Zuallererst haben wir dies seiner wunderbaren Gnade zu verdanken. Wir haben selbst schon sehr herausfordernde Zeiten erlebt und durften gemeinsam mit ihm T\u00e4ler durchschreiten. R\u00fcckblickend w\u00fcrde ich sagen, dass unsere Bereitschaft, f\u00fcreinander und die gemeinsame Ehe zu k\u00e4mpfen, Gott immer wieder gebrauchen konnte, um unser Liebesband zueinander und zu ihm zu st\u00e4rken. Sind wir bereit, ALLES in unsere Ehen zu investieren, und stehen wir fest auf der Willensentscheidung, \u201ebis dass der Tod uns scheidet\u201c? <\/p>\n\n\n\n<p>Lasst uns f\u00fcr unsere Ehen k\u00e4mpfen und dabei mit seiner Gnade rechnen. Gott ist treu, wird sich zu uns stellen und f\u00fcr die Erhaltung dieses von ihm begr\u00fcndeten Bundes einstehen. Ich w\u00fcnsche uns diese Herzenshaltung und Erfahrung von ganzem Herzen, denn daraus kann und wird immer wieder tiefe Wertsch\u00e4tzung und Liebe f\u00fcr den anderen entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts ist willk\u00fcrlich daran. Gott hat die Ehe bewusst der Beziehung zwischen seinem Sohn und der Gemeinde nachgebildet, die er bereits vor Anbeginn der Zeit vorgesehen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum ist die Ehe ein Geheimnis \u2013 sie enth\u00e4lt und verbirgt eine Bedeutung, die sehr viel gr\u00f6\u00dfer ist als das, was wir auf der Oberfl\u00e4che sehen. Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen und die Ehe eingesetzt, damit die ewige Bundesbeziehung zwischen Christus und seiner Gemeinde im Ehebund verbildlicht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Paulus schlie\u00dft aus diesem Geheimnis, dass die Rollen von Mann und Frau in der Ehe nicht willk\u00fcrlich verteilt werden, sondern in den unterschiedlichen Rollen von Christus und seiner Gemeinde begr\u00fcndet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eheleute unter uns, m\u00fcssen immer wieder dar\u00fcber nachsinnen, wie geheimnisvoll und wunderbar es ist, dass Gott uns in der Ehe das Privileg schenkt, atemberaubende, g\u00f6ttliche Wirklichkeiten zu verbildlichen, die unendlich gr\u00f6\u00dfer und h\u00f6her als wir selbst sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Geheimnis von Christus und der Gemeinde ist die Grundlage f\u00fcr das Muster der Liebe, das Paulus f\u00fcr die Ehe beschreibt. Es reicht nicht aus, zu sagen, dass jeder Ehepartner seine Freude in der Freude des anderen suchen soll. Das ist wahr. Doch das reicht nicht aus. Es ist au\u00dferdem wichtig, zu sagen, dass Ehemann und Ehefrau bewusst die Beziehung nachahmen sollten, die Gott f\u00fcr Christus und die Gemeinde vorgesehen hat. Das hei\u00dft, dass jeder sich bem\u00fchen soll, die bestimmte Rolle zu leben, die Gottes reinem und frohen Plan f\u00fcr Christus und die Gemeinde entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, dass du unabh\u00e4ngig davon, ob du ledig oder verheiratet, jung oder alt bist, diese Dinge ernst nehmen wirst. Denn die Offenbarung des bundestreuen Christus und der bundestreuen Gemeinde h\u00e4ngen davon ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"als-ehemann-und-vater-jesus-christus-widerspiegeln\">\u200bAls Ehemann und Vater Jesus Christus widerspiegeln<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie man in der Kraft des Evangeliums seine Verantwortung wahrnehmen kann<\/p>\n\n\n\n<p>Gott hat dem Ehemann die Verantwortung daf\u00fcr gegeben, f\u00fcr seine Ehe und Familie zu sorgen und sie liebevoll in eine Richtung zu f\u00fchren, die Gott ehrt. Das ist nicht nur biblisch und richtig, sondern auch herrlich und sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Freude Jesu in der Ehe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIhr M\u00e4nner, liebt eure Frauen, <br>gleichwie auch der Christus <br>die Gemeinde geliebt hat <br>und sich selbst f\u00fcr sie hingegeben hat, <br>damit er sie heilige, nachdem <br>er sie gereinigt hat durch das Wasserbad <br>im Wort, damit er sie sich selbst <br>darstelle als eine Gemeinde, <br>die herrlich sei.\u201c <\/p><cite>Epheser 5:25-27<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Grund, weshalb es so viele ungl\u00fcckliche Ehen gibt, ist nicht, weil die Eheleute ihr eigenes Vergn\u00fcgen suchen, sondern weil sie nicht das Vergn\u00fcgen des anderen suchen. Das biblische Gebot an Ehem\u00e4nner und Ehefrauen ist, die eigene Freude in der Freude des Ehepartners zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt kaum einen hedonistischeren Text in der Bibel, als den Text \u00fcber die Ehe in Epheser 5:25-30. Den Ehem\u00e4nnern wird geboten, ihre Frauen so zu lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie hat er die Gemeinde geliebt? Vers&nbsp;25 sagt, dass er \u201esich selbst f\u00fcr sie hingegeben hat\u201c. Doch warum hat er das getan? Vers&nbsp;26 sagt: \u201edamit er sie heilige\u201c und reinige. Doch warum wollte er das tun? Vers&nbsp;27 antwortet: \u201edamit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei\u201c!<\/p>\n\n\n\n<p>Ah! Da haben wir es! \u201e[Um] der vor ihm liegenden Freude willen [erduldete er] das Kreuz \u201c (Hebr\u00e4er 12:2). Welche Freude? Die Freude, seine Braut, die Gemeinde, zu heiraten. Die Freude, die Gemeinde sich selbst in der Herrlichkeit darzustellen, die er durch sein Blut f\u00fcr sie erkauft hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus hat nicht vor, dass seine Frau schmutzig und unheilig ist. Darum war er bereit, zu sterben, um seine Braut zu heiligen und zu reinigen, damit er sie sich selbst darstelle als eine Ehefrau, \u201edie herrlich sei\u201c. Er hat bekommen, wonach er sich aus tiefstem Herzen gesehnt hat, indem er sich im Leiden f\u00fcr das Wohl seiner Braut dahingegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Paulus wendet eben diese Wahrheit in den Versen 28 bis 30 auf die Ehem\u00e4nner an: \u201eEbenso sind die M\u00e4nner verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er n\u00e4hrt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus hatte Ehem\u00e4nnern <em>und<\/em> Ehefrauen \u2013 und jedem anderen Menschen auch \u2013 geboten: \u201eDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u201c (Matth\u00e4us 22:39). Dieses Gebot findet eine au\u00dferordentliche Anwendung in der Ehe. Es ist sogar mehr als nur das Lieben \u201ewie\u201c dich selbst. Weil auch das dir dabei dient dich selbst zu <em>lieben<\/em>. Wenn du den Menschen, mit dem Gott dich zu ein Fleisch gemacht hat, liebst, dann liebst du dich selbst. Das hei\u00dft, dass du deine allergr\u00f6\u00dfte Freude darin findest, dass du die Freude deines Ehepartners suchst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-black-color has-light-green-cyan-background-color has-text-color has-background wp-block-heading\" id=\"die-ehe-ist-kostbar\" style=\"font-size:50px\">\u200bDie Ehe ist kostbar!<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\" style=\"font-size:29px\"><strong>Die Ehe ist ein zentraler Angriffspunkt des Teufels!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Ehe [sei] geehrt in allem und das Ehebett unbefleckt; denn Hurer und Ehebrecher wird Gott richten\u201c (Hebr\u00e4er 13:4).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ehe hat zweifellos einen hohen Wert in den Augen Gottes! Das wird besonders deutlich, wenn wir daran denken, dass die Ehe ein Bild von Christus und seiner Versammlung ist (Epheser 5:22-33). Sie ist eine Einrichtung Gottes und besteht nach g\u00f6ttlichen Ma\u00dfst\u00e4ben allein aus einem Mann und einer Frau (Epheser 5:31). Leider greifen der aktuelle Zeitgeist und die Gesetze, die heutzutage erlassen werden, die Ehe nach den Gedanken Gottes an und verdrehen die Sch\u00f6pfungsordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Heilige Geist zeigt uns, dass auch wir die Ehe wertsch\u00e4tzen oder ehren sollen! Die Angriffe des Feindes zielen darauf ab, diese g\u00f6ttliche Einrichtung zu attackieren, damit in den Augen der Menschen, m\u00f6glichst kein Hinweis mehr auf Christus und seine Versammlung zu erkennen ist. Das geschieht nicht nur durch Gesetze und Str\u00f6mungen, sondern viel mehr dadurch, dass er versucht die christlichen Ehen von \u201einnen\u201c heraus zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb ist es f\u00fcr Ehem\u00e4nner und Ehefrauen sehr wichtig, die Ehe zu ehren und den g\u00f6ttlichen Anforderungen an die Ehe zu folgen. Wir sollen z.B. nicht ehebrechen. Dabei brauchen wir nicht nur an die praktische Umsetzung der Tat denken. Schon die Vorstellung davon oder das Begehren danach in unseren Herzen ist in den Augen Gottes so, als h\u00e4tten wir es getan (Matth\u00e4us 5:27-28). Wir m\u00fcssen deshalb lernen, unsere Augen zu kontrollieren und unsere Gedanken gefangen zu nehmen unter den Gehorsam des Christus (2. Korinther 10:5). Das gilt besonders f\u00fcr uns M\u00e4nner, weil wir stark von unseren Augen gepr\u00e4gt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig zeigt die Bibel uns den von Gott zugewiesenen Platz von Mann und Frau. Der Mann soll nicht \u00fcber die Frau herrschen, sondern sie lieben (Epheser 5:25) und bei ihr wohnen als bei einem schw\u00e4cheren Gef\u00e4\u00df (1. Petrus 3:7). Die Frau wiederum soll nicht \u00fcber ihren Mann herrschen (1. Timotheus 2,12), sondern sich ihm unterordnen (Epheser 5:24). Sobald wir von diesen g\u00f6ttlichen Prinzipien in unserem Eheleben abweichen, wird der Teufel diese Schwachstelle nutzen und unsere Ehe angreifen. Aber f\u00fcr Gott ist es eine Freude, wenn Er jeden von uns an dem von ihm gegebenen Platz sieht. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehmen wir unseren pers\u00f6nlichen Platz ein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sind wir uns bewusst, dass wir besonders wachsam sein m\u00fcssen, weil unsere Ehen ein zentraler Angriffspunkt des Teufels sind? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen in unseren Herzen ein Tolerieren anderer Meinungen (z.B. das eine Ehe nicht allein aus einem Mann und einer Frau besteht) \u00fcber die Ehe nicht zulassen, sondern mit Entschiedenheit ablehnen. Es ist zur Ehre Gottes, wenn wir die Heiligkeit der Ehe nach Gottes Gedanken erhalten. Teilen wir die g\u00f6ttlichen Empfindungen, wenn Menschen bewusst oder unbewusst, gegen diese g\u00f6ttliche Einrichtung agieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir in unserem (Ehe-)Leben Verfehlungen feststellen, ist es wichtig und n\u00f6tig, diese vor Gott und Menschen zu bekennen und mit des Herrn Hilfe weiter an unseren Ehen zu arbeiten. Aber vor allem lasst uns pers\u00f6nlich, gemeinsam als Ehepartner und in den \u00f6rtlichen Zusammenkommen f\u00fcr unsere Ehen beten! Es wird zu Gottes Ehre und unserer Freude sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/\" style=\"color:#faeb00\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"8868\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8868\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"8868\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">1<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"8868\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-8868\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8868\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 20<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Sind wir uns bewusst, dass wir besonders wachsam sein m\u00fcssen, weil unsere Ehen ein zentraler Angriffspunkt des Teufels sind?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6419,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"footnotes":""},"categories":[1,8,32],"tags":[36,204,59,44,90,3,50,2,51,135,76,41,73,24,19,83,89,174,34,20,75,136,223],"class_list":["post-8868","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-andachten","category-gedanken","tag-apostelgeschichte","tag-ehe","tag-ehepar","tag-epheser","tag-galater","tag-gott","tag-hebraeer","tag-jesus","tag-johannes","tag-kolosser","tag-korinther","tag-lukas","tag-maleachi","tag-matthaeus","tag-mose","tag-petrus","tag-philipper","tag-prediger","tag-psalm","tag-roemer","tag-sprueche","tag-timotheus","tag-titus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8868","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8868"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8868\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}