{"id":9340,"date":"2022-01-28T19:04:48","date_gmt":"2022-01-28T18:04:48","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=9340"},"modified":"2022-01-28T19:05:20","modified_gmt":"2022-01-28T18:05:20","slug":"geben-ist-seliger-als-nehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/geben-ist-seliger-als-nehmen\/","title":{"rendered":"Geben ist seliger als Nehmen."},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 7<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"9340\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9340\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"9340\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"9340\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-9340\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9340\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"geben-ist-seliger-als-nehmen\"><strong>Geben ist seliger als Nehmen.<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Geben ist seliger denn Nehmen&#8220;, das ist ein Sprichwort. Aber vermutlich nicht alle, die dieses Sprichwort in den Mund nehmen, wissen, dass es ein Wort aus der Bibel ist. Dieses kleine W\u00f6rtchen &#8222;denn&#8220; verwenden wir bei Vergleichen ja heute nicht mehr, wir sagen stattdessen &#8222;als&#8220;. Und in der Tat steht heute in unserer Lutherbibel: &#8222;Geben ist seliger als nehmen&#8220;. Trotzdem, im Sprichwort ist uns der alte Wortlaut aus der Lutherbibel erhalten geblieben: &#8222;Geben ist seliger denn Nehmen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"gib-dem-der-dich-bittet-und-weise-den-nicht-ab-der-von-dir-borgen-will\"><strong>Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will. <\/strong><\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apostelgeschichte 20:35; Matth\u00e4us 5:42<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mantel unserer Gro\u00dfmutter war zu unmodern geworden und wir redeten ihr zu, einen neuen zu kaufen. Eines Tages ging sie auch los, und wir glaubten, sie w\u00fcrde mit einem neuen zur\u00fcckkommen. Aber bald merkten wir, dass der Einkauf wieder um ein Jahr verschoben worden war. Denn das Geld war stattdessen zu der armen Witwe B. gewandert, deren Herd noch deutlich antiquierter war als der Mantel unserer Gro\u00dfmutter. Die Witwe sa\u00df mit ihrem Kind den ganzen Tag in dickem Rauch oder sie froren, weil sie die Fenster aufsperrten, um ihn hinauszulassen. Der neue Herd war eine echte Wohltat und die Witwe erz\u00e4hlte \u00fcberall gl\u00fccklich, wie viel Kohlen sie nun sparte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im n\u00e4chsten Jahr versuchen wir es erneut. \u201eJa, Kinder, ihr habt recht, morgen werde ich mir gewiss M\u00e4ntel ansehen\u201c, meinte die Gro\u00dfmutter und steckte behutsam das Geld, das daf\u00fcr bestimmt war, in die Tasche. Dann sagte sie zu der Tochter, die sie begleiten wollte: \u201eWei\u00dft du, ich will gern mit dir gehen, aber einen Mantel m\u00f6chte ich doch lieber erst im n\u00e4chsten Jahr kaufen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lies nur diesen Brief! Der liebe Bruder B. drau\u00dfen in der \u00e4rmlichen Vorstadt m\u00f6chte gern einige gute B\u00fccher f\u00fcr die Kinderstunde haben. F\u00fcr wie viele w\u00fcrde das ein Segen sein, und der Mantel hilft nur einem einzigen Menschen und ist nicht einmal dringend n\u00f6tig. Stell dir blo\u00df vor: Genau die Summe, die ich f\u00fcr den Mantel bestimmt hatte, nennt er als ausreichend. Ist das nicht sonderbar? Da muss ich sie ihm doch schicken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wurde der Mantel immer \u00e4lter und das Gesicht unserer Gro\u00dfmutter immer gl\u00fccklicher, wenn sie ihn ansah. \u201eWie viel Dank bin ich doch dem Herrn schuldig\u201c, sagte sie, \u201edass Er mir durch den Mantel so manche gl\u00fcckliche Stunde bereitet und mich die kostbare Erfahrung hat machen lassen, dass Geben seliger ist als Nehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"anvertraute-zeit\"><strong>Anvertraute Zeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-24-1024x681.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9342\" width=\"477\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-24-1024x681.png 1024w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-24-300x200.png 300w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-24-768x511.png 768w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-24.png 1162w\" sizes=\"auto, (max-width: 477px) 100vw, 477px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedem von uns sind t\u00e4glich 24 Stunden zur Verf\u00fcgung gestellt. Wir d\u00fcrfen diese Zeit f\u00fcllen und m\u00fcssen das auch. So oder so. Nach 24 Stunden sind sie vorbei. Kann es sein, dass wir h\u00e4ufig Raubbau mit unserer Zeit betreiben? Wir versuchen, m\u00f6glichst viel darin unterzubringen und sp\u00fcren doch, dass damit anderes verloren geht. Es geh\u00f6rt heute Mut dazu, manches sein zu lassen. Wer sich aber auf diesen Weg einl\u00e4sst, wird ein St\u00fcck Lebensqualit\u00e4t wiederentdecken &#8211; f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr andere. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der internationale Bestsellerautor und Unternehmensberater Stephen R. Covey stellt in einem seiner B\u00fccher die Frage:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph\"> <strong>&#8222;Wer bedauert auf dem Sterbebett, dass er nicht mehr Zeit im B\u00fcro verbracht hat?&#8220; <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wahrscheinlich niemand.<\/strong> Die Perspektive der Ewigkeit ist hilfreich f\u00fcr die Frage nach unserer Lebensgestaltung hier. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So hei\u00dft es in Psalm 90:12: <strong>&#8222;Lehre uns bedenken, dass wir sterben m\u00fcssen, auf dass wir klug werden.&#8220;<\/strong> Vom Ende her denkend f\u00e4llt es uns leichter zu fragen: Was ist wirklich wichtig?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vieles ist f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich: ein Dach \u00fcber dem Kopf, die Kleidung, gen\u00fcgend Essen, Wasser \u2026 Erst wenn es uns fehlt, wird uns bewusst, wie gut wir eigentlich bisher gelebt haben. Ein Perlensucher suchte \u00fcberall auf der Welt nach der kostbarsten Perle. Eines Tages, er wusste selbst nicht, wie es gekommen war, fand er die gro\u00dfe, herrliche Perle, sch\u00f6n und kostbar &#8211; viel kostbarer, als er es sich in den k\u00fchnsten Tr\u00e4umen h\u00e4tte tr\u00e4umen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als er sie ansah, wurde er traurig, denn es war ihm klar, dass er sie nie besitzen k\u00f6nnte; dazu hatte er nicht genug Geld. Da erschien der Besitzer der Perle. Er erkannte seine Trauer und sagte: &#8222;Du kannst diese Perle haben&#8220; &#8211; &#8222;Aber ich kann sie doch niemals bezahlen.&#8220; &#8211; &#8222;Pass auf: Du brauchst mir daf\u00fcr nur alles zu geben, was du hast. Wenn du viel hast, musst du mir viel geben, wenn du aber nur wenig hast, brauchst du mir auch nur wenig zu geben. Nur das, was du gerade hast, ist der Preis f\u00fcr diese Perle. Willst du das?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mann bejahte das freudig. Dann fragte der Perlenbesitzer weiter: &#8222;Was hast du denn?&#8220; &#8211; &#8222;O, ich habe gar nicht viel, ich wei\u00df nicht genau. Da sind vielleicht f\u00fcnftausend Euro auf dem Konto. Das, was man so in Reserve hat.&#8220; &#8211; &#8222;Nun gut&#8220;, sagte der Perlenbesitzer, &#8222;dann geh\u00f6rt das jetzt mir. Hast du noch etwas?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, noch etwas Bargeld in der Brieftasche. Was man so mit sich f\u00fchrt, damit man sich bewegen kann.&#8220; &#8211; &#8222;Gut, dann geh\u00f6rt mir das jetzt auch. Hast du noch etwas?&#8220; &#8211; &#8222;Ich wusste nicht, was ich noch h\u00e4tte.&#8220; &#8211; &#8222;Ja, aber wo wohnst du denn?&#8220; &#8211; &#8222;Ach, ich wohne in unserem Haus.&#8220; &#8211; &#8222;Ein Haus hast du? Dann geh\u00f6rt mir das auch.&#8220; &#8211; &#8222;Ja, sollen wir denn in unserem Wochenendh\u00e4uschen wohnen?&#8220; &#8211; &#8222;Also ein Wochenendhaus hast du auch. Nun, gut, das geh\u00f6rt mir auch.&#8220; &#8211; &#8222;Ja, aber wo sollen wir denn jetzt schlafen? Sollen wir denn endg\u00fcltig in unseren Wohnwagen ziehen?&#8220; &#8211; &#8222;Ach, einen Wohnwagen und ein Auto hast du auch?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, aber kein Besonderes \u2026&#8220; &#8211; &#8222;Dann geh\u00f6rt mir das jetzt auch.&#8220; &#8211; &#8222;Dann stehe ich ja mit meiner Frau und den Kindern auf der Stra\u00dfe.&#8220; &#8211; &#8222;Die geh\u00f6ren mir auch!&#8220; &#8211; &#8222;Dann bin ich ja nur noch ganz allein \u00fcbrig!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Und du geh\u00f6rst mir jetzt auch. Und nun gebe ich dir diese Perle, aber h\u00f6re gut zu: Ich erlaube dir, dass du in dem Haus, das dir vorher geh\u00f6rt hat und das jetzt mir geh\u00f6rt, weiter wohnen darfst. Aber vergiss nicht, dass es mein Haus ist, du bist nur der Verwalter dieses Hauses. Du darfst auch mit deiner Frau weiter zusammen wohnen, aber vergiss nicht, sie ist meine Frau, und es ist meine Ehe. Lebe jetzt nach meinen Regeln mit deiner Frau und deinen Kindern zusammen. Selbst das Wochenendhaus und das Auto und das, was du in der Brieftasche hast, alles das gebe ich dir jetzt zur Verwaltung.&#8220;<br><br>Ja, so ist es. Und vielleicht sollten wir das Tischgebet, das wir alle kennen und wohl auch regelm\u00e4\u00dfig sprechen, in dieser Hinsicht einmal ganz bewusst bedenken: &#8222;Alle guten Gaben, alles, was wir haben, kommt, o Gott, von dir \u2026&#8220; Ja, alles, was wir haben, kommt von Gott. Er hat es uns gegeben zur Verwaltung. Er hat es uns anvertraut, damit wir verantwortungsvoll damit umgehen.<br><br><strong>Jetzt verstehen wir auch besser, warum Geben seliger ist als Nehmen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich etwas nehme, das mir nicht geh\u00f6rt, dann eigne ich es mir unrechtm\u00e4\u00dfig an. Wenn alles, was wir haben, uns von Gott nur anvertraut ist, dann steht es mir nicht zu, v\u00f6llig nach Belieben dar\u00fcber zu verf\u00fcgen. Vielmehr muss ich im Sinne des Besitzers, des Eigent\u00fcmers damit umgehen. Eigent\u00fcmer ist Gott. Deshalb ist das, was er will, der Ma\u00dfstab, wie ich mit den Gaben, die mir anvertraut sind, umgehe. Gottes Wille ist der eine Grund, warum Geben seliger ist als Nehmen.<br><br>Der zweite Grund liegt im Wesen Gottes. Es geh\u00f6rt zu den Wesensmerkmalen Gottes, zu seinen &#8222;Charaktereigenschaften&#8220;, dass er gibt. Gott gibt gerne. Und er gibt viel. Johann Scheffler (1624-1677), auch Angelus Silesius, der &#8222;schlesische Bote&#8220; genannt, dr\u00fcckt es einmal so aus: &#8222;Gott, weil er gro\u00df ist, gibt am liebsten gro\u00dfe Gaben, ach, dass wir Armen nur so kleine Herzen haben.&#8220; Gott gibt, weil er liebt. Gott gibt alles, sogar seinen eigenen Sohn: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben&#8220; <\/strong>(Johannes 3:16). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Paulus fragt deshalb: <strong>&#8222;\u2026 wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?&#8220; <\/strong>(R\u00f6mer 8:32 b). Wenn aber Gottes Wesen darin besteht, dass er gerne gibt, dann ist das auch das eigentliche Vorbild f\u00fcr uns Menschen, die wir nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. Und wenn wir als Christen leben, also in der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, dann wird es unser Wunsch sein, uns auch im Geben Gott selbst zum Vorbild zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun mag sich mancher trotzdem denken: Sch\u00f6n und gut, aber das h\u00f6rt sich alles sehr nach Moral an, nach Verpflichtung, nach Tun-M\u00fcssen, nach Unfreiheit. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie gut, dass Gott uns durch und durch kennt, dass er uns ins Herz schauen kann, dass er unsere innersten Beweggr\u00fcnde durchschaut und wir ihm nichts vormachen k\u00f6nnen. Durch z\u00e4hneknirschendes Geben k\u00f6nnen wir Gott weder beeindrucken noch erfreuen. Der Apostel Paulus bringt das einmal sehr treffend auf den Punkt. Im Hinblick auf eine Sammlung f\u00fcr die Gemeinde in Jerusalem schreibt er den Korinthern: <strong>&#8222;Wer da k\u00e4rglich s\u00e4t, der wird auch k\u00e4rglich ernten; und wer da s\u00e4t im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er&#8217;s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fr\u00f6hlichen Geber hat Gott lieb&#8220;<\/strong> (2. Korinther 9:6 f). Also nicht mit Unwillen oder aus Zwang!<br><br><strong>Und<\/strong> <strong>dass dies nicht nur f\u00fcr Geld zutrifft, das macht folgende kleine Geschichte deutlich:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-23.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9341\" width=\"305\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-23.png 519w, https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/grafik-23-300x242.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 305px) 100vw, 305px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ehepaar feiert goldene Hochzeit. Beim gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck denkt die Frau: Seit f\u00fcnfzig Jahren nehme ich auf meinen Mann R\u00fccksicht und gebe ihm das knusprige Oberteil des Br\u00f6tchens. Heute will ich es mir endlich selbst g\u00f6nnen. Sie schmiert das Oberteil des Br\u00f6tchens f\u00fcr sich und gibt die andere H\u00e4lfte ihrem Mann.<br><br><strong>&#8222;<em>Mein Liebling&#8220;, ruft dieser hocherfreut, &#8222;was f\u00fcr ein wunderbarer Tagesbeginn! F\u00fcnfzig Jahre lang habe ich auf das Br\u00f6tchen-Unterteil verzichtet, obwohl ich e<\/em>s <em>am liebsten mag. Ich dachte immer: Es schmeckt dir so gut, und darum sollst du es auch haben.&#8220;<\/em><\/strong><br><br>Wir sehen daran: Verzichten kann unglaublich froh machen, verschenken kann unvorstellbar reich machen.<br><br>Und denken wir daran: Es geht beim Geben nicht nur um unser Geld, sondern genauso um unsere <strong>Zeit<\/strong>, unsere <strong>Kraft<\/strong>, unsere <strong>Fantasie<\/strong>, unsere <strong>Talente<\/strong>, <strong>N\u00e4he<\/strong>, <strong>Verst\u00e4ndnis <\/strong>und vieles mehr \u2026 Wer die Freiheit zum Geben entdeckt, der wird selbst dadurch reich beschenkt. Es macht einfach Freude \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herkunft: Unterschiedliche Quellen<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-black-background-color has-text-color has-background wp-element-button\" href=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/\" style=\"color:#faeb00\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"9340\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9340\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"9340\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"9340\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-9340\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9340\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 7<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Jedem von uns sind t\u00e4glich 24 Stunden zur Verf\u00fcgung gestellt. Wir d\u00fcrfen diese Zeit f\u00fcllen und m\u00fcssen das auch. So oder so. 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