{"id":9998,"date":"2022-04-10T16:38:05","date_gmt":"2022-04-10T14:38:05","guid":{"rendered":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/?p=9998"},"modified":"2022-04-10T16:38:14","modified_gmt":"2022-04-10T14:38:14","slug":"wessen-knecht-bist-du","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wessen-knecht-bist-du\/","title":{"rendered":"Wessen Knecht bist Du ?"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 10<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><div data-object_id=\"9998\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9998\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"9998\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"9998\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-9998\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9998\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ehrlich glauben<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Predigt \u00fcber Johannes 8:31-36<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#abb7c270\"><strong><a>31<\/a>&nbsp;Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine J\u00fcnger <a>32<\/a>&nbsp;und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. <a>33<\/a>&nbsp;Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemandes Knecht gewesen. Wie sprichst du dann: Ihr sollt frei werden?  <a>34<\/a>&nbsp;Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer S\u00fcnde tut, der ist der S\u00fcnde Knecht.  <a>35<\/a>&nbsp;Der Knecht bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig.  <a>36<\/a>&nbsp;Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. <\/strong> Johannes 8:31-36<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Geschichte:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Situation: Konferenz in einer Firma, die Haushaltsger\u00e4te verkauft. Der Vertriebsleiter freut sich \u00fcber die positiven Absatzzahlen des wichtigsten Produkts und pr\u00e4sentiert stolz die Verkaufsstatistik des letzten Jahres. Abschlie\u00dfend erkl\u00e4rt er: \u201eIch denke, der gro\u00dfe Erfolg liegt daran, dass unsere Verk\u00e4ufer dieses Ger\u00e4t selbst zu Hause haben und t\u00e4glich nutzen. Deshalb k\u00f6nnen sie unseren Kunden glaubhaft von den Vorteilen des Ger\u00e4ts erz\u00e4hlen. Denn nur wer selbst von etwas \u00fcberzeugt ist, kann es auch an andere weitergeben.\u201c Alle im Saal applaudieren und nicken zustimmend. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kollegen M\u00fcller und Meier gehen nach dem Ende der Sitzung gemeinsam zur Mittagspause und sprechen \u00fcber ihre Erfolge. \u201eWei\u00dft du\u201c, sagt der eine \u201ein Wahrheit sind meine Verkaufszahlen gar nicht so gut. Ich hab da ein bisschen getrickst, damit ich vor dem Chef gut dastehe. Und ob das Ger\u00e4t wirklich so toll ist, wei\u00df ich gar nicht. Ich hab\u2018s ehrlich gesagt, noch gar nicht ausprobiert.\u201c Der andere ist erst ein bisschen still. Dann entgegnet er: \u201eAber du hast doch eben auch mit den anderen mitgeklatscht.\u201c \u201eNaja, ich kann ja schlecht zugeben, dass ich eigentlich eine Niete bin und dass meine Zahlen gesch\u00f6nt sind.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieder eine Pause, dann erwidert der Kollege: \u201eIch hab ja auch mitgeklatscht. Aber ich muss zugeben. Mir geht es \u00e4hnlich wie dir. Nat\u00fcrlich habe ich auch eines von unseren Ger\u00e4ten zu Hause. Und am Anfang habe ich es jeden Tag benutzt. Aber irgendwann hatte es einen kleinen Defekt. Und seitdem steht es nur noch rum. Was ich den Leuten erz\u00e4hle, ist im Grunde das, was in unserer Hochglanzbrosch\u00fcre steht. Und meine Zahlen, nun ja, da hab ich auch ein bisschen nachgeholfen, damit der Chef sich dar\u00fcber freut. Und wei\u00dft du. Neulich habe ich mit dem Kollegen Schmidt unterhalten. Der hat mir im Vertrauen erz\u00e4hlt, dass er in Wirklichkeit auch nicht von unserem Ger\u00e4t \u00fcberzeugt ist. Er meinte, dass es so viele Funktionen gibt, die ihm zu kompliziert erscheinen. Deshalb benutzt er es gar nicht und macht seine Sachen lieber selbst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Noch eine Geschichte:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere Geschichte, dieses Mal eine wahre, die mir ein Bekannter erz\u00e4hlte. Als Kind und Jugendlicher war er zusammen mit seinen Eltern in einer Gemeinde, in der es verp\u00f6nt war, einen Fernseher zu haben. Also hatte es auch kein Gemeindemitglied zu geben, das einen Fernseher besa\u00df. Irgendwann entdeckte er, dass es Leute gab, die doch einen Fernseher hatten. Aber jedes Mal, wenn jemand aus der Gemeinde zu Besuch kam, wurde der versteckt, damit ihn die anderen nicht sehen. Irgendwann wurde meinem Bekannten die Heuchelei zu viel und er verlie\u00df die&nbsp; Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Dritte Szene,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">die sich so jeden Sonntag vor dem Gottesdienst in jedem x-beliebigen Gemeindehaus abspielen kann: \u201eGuten Morgen. Sch\u00f6n, dass du da bist. Wie geht\u2019s dir?\u201c \u201eGut. Ja, ich freu mich auch auf den Gottesdienst.\u201c Der gefragte geht weiter und denkt: \u201eIn Wahrheit geht\u2019s gar nicht gut. Ich h\u00e4tte lieber ausgeschlafen. Aber ich muss mich ja mal wieder sehen lassen, sonst denken die anderen, etwas stimmt mit meinem Glaubensleben nicht oder ich bin nicht mehr fromm genug. Und den Klaus w\u00fcrde ich heute lieber auch nicht sehen. Der hat mich n\u00e4mlich am letzten Montag wahnsinnig ge\u00e4rgert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#cf2d2d73\">Ulrich Eggers, der Leiter des Bundesverlages behauptet: <strong>\u201eWir l\u00fcgen. Immer wieder, intuitiv und gut gelernt. Warum? Es lohnt sich. Es ist sinnvoll. Es zahlt sich aus in den Beziehungssystemen, in denen wir leben. Auch als Christen? Sind wir denn nicht unbedingt und immer f\u00fcr Wahrheit? Ist L\u00fcgen nicht S\u00fcnde? Ja. Und das wissen wir alle. Und sind nat\u00fcrlich dagegen. Aber wir l\u00fcgen. Manchmal bewusst, meistens unbewusst und intuitiv. Unser Mund l\u00fcgt, unser Schweigen l\u00fcgt, unsere Fassade l\u00fcgt und (\u2026) unsere Beziehungssysteme und Gemeinden f\u00f6rdern das L\u00fcgen.\u201c<\/strong>[1]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist eine gewagte These. Aber schon die Begebenheiten, die ich erz\u00e4hlt habe, machen etwas davon deutlich, dass Ulrich Eggers nicht ganz Unrecht haben k\u00f6nnte. Nat\u00fcrlich ist unser Glaube kein Produkt, dass wir an den Mann bringen m\u00f6chten, nichts, was wir anderen Menschen aufschwatzen wollen, nur damit unsere Zahlen stimmen, die Zahlen von Menschen, die neu in unsere Gemeinde gekommen sind, die Zahlen von Menschen, die sich bei uns bekehrt haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber doch ist unser Glaube etwas, das wir an andere weitergeben wollen, weil es dem Auftrag Jesu entspricht, Menschen zum Glauben einzuladen und weil wir selbst davon \u00fcberzeugt sind, dass ein Leben mit Jesus die bessere Alternative ist. Oft gelingt es uns aber nicht, ehrlich von unserem Glauben zu reden. Da sind zu viele Fragen, die wir selbst noch haben. Da sind Zweifel, die uns besch\u00e4ftigen und uns das Gef\u00fchl geben, unser Glaube w\u00e4re unvollkommen. Wie k\u00f6nnten wir da \u00fcberzeugend von unserem Glauben reden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Gemeinde kann das aber doch anders sein. Oder? Die Gemeinde ist die Gemeinschaft der begnadeten S\u00fcnder, die Gemeinschaft der Schwachen, die Gemeinschaft derer, die durch Gottes Gnade erl\u00f6st sind. Deshalb k\u00f6nnen wir frei und offen sagen, wie es uns geht. K\u00f6nnen zu unseren Fehlern stehen und erleben Ermutigung und Hilfe durch die anderen in der Gemeinde. Ist es wirklich so?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stellt euch vor, es k\u00e4me jemand in unsere Gemeinde und w\u00fcrde erz\u00e4hlen, er sa\u00df f\u00fcnf Mal im Gef\u00e4ngnis, weil er Geld veruntreut und gestohlen hat. Aber nun hat er Jesus gefunden und ist ein ehrlicher Mensch. W\u00fcrden wir einem solchen Menschen unsere Gemeindefinanzen anvertrauen? W\u00fcrden wir weiterhin unsere Taschen unbeaufsichtigt im Gemeindehaus liegen lassen? Und wenn dann doch etwas gestohlen w\u00fcrde, w\u00fcrden wir nicht zuerst ihn verd\u00e4chtigen? Versucht mal, diese Fragen ehrlich zu beantworten. Und dann \u00fcberlegt euch, ob ihr davon erz\u00e4hlen w\u00fcrdet, wenn ihr eine solche Vorgeschichte habt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jede Gruppe und auch jede Gemeinde gibt sich geschriebene und vor allem ungeschriebene Gesetze, wie ihre Mitglieder zu sein haben. Wer diesen Ma\u00dfst\u00e4ben nicht entspricht, ist schnell au\u00dfen vor. Deshalb ist es normal, dass wir uns den Regeln anpassen, wenn wir akzeptiert sein wollen, oder dass wir zumindest so tun, als w\u00fcrden wir entsprechend den Regeln leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Noch ein paar Beispiele gef\u00e4llig:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor ein paar Jahren gab es in manchen Gemeinden einen heftigen Streit dar\u00fcber, ob man als Christ Harry Potter lesen darf oder nicht. In einer Gemeinde, die diese B\u00fccher vehement als okkult ablehnt, wird wohl kaum einer zugeben, dass ihm diese Romane gefallen. Ob sie wirklich keiner liest, ist eine andere Frage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Evolution und Sch\u00f6pfungslehre: Ist jeder, der die Sch\u00f6pfungsgeschichte hinterfragt und Zweifel am biblischen Bericht von der Erschaffung der Welt in sieben Tagen hegt, ein schlechter Christ? Darf man sich auf die Suche nach Antworten zu den Fragen machen, die in diesem Zusammenhang auftauchen? Oder ist hier jeder Zweifel schon ein Anzeichen, dass man Gottes Wort nicht ernst nimmt? Wenn eine Gemeinde Fragen an dieser Stelle nicht zul\u00e4sst, wird sie auch keiner \u00e4u\u00dfern. Es wird dann aber auch keine Antworten auf diese Fragen geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Schuld ist mir vergeben. So sagt es uns die Bibel. Und wir d\u00fcrfen darauf auch vertrauen. Aber trotzdem gibt es Menschen, die das nicht glauben k\u00f6nnen, weil ihr Leben so verkorkst ist, dass sie es gar nicht fassen k\u00f6nnen, dass Jesus f\u00fcr ihr st\u00e4ndiges Versagen und f\u00fcr ihre S\u00fcnde gestorben ist. Nat\u00fcrlich muss man da sicher auch zwischen wirklicher Schuld und Schuldgef\u00fchlen unterscheiden. Wenn wir aber solchen Menschen die Zweifel an der Erl\u00f6sungstat Jesu nicht zugestehen, werden sie diese Zweifel verschweigen. So werden die Zweifel aber nicht ausger\u00e4umt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gemeinde ist eine Gemeinschaft der geretteten S\u00fcnder, sie ist die Gemeinschaft derer, die befreit wurden von einem Leben in Abh\u00e4ngigkeit. Dieser Satz ist wahr. Aber ich f\u00fcrchte, dass wir manchmal unsere Aufmerksamkeit zu sehr auf das gerettet richten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist alles gut. Alles ist vergeben. Alle Fehler sind bereinigt. Das k\u00f6nnte manchmal zu dem Eindruck f\u00fchren, dass ein Christ keine Fehler mehr haben darf. Und deshalb versuchen wir, unsere Fehler zu vertuschen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. So entwickeln wir eine fromme Fassade, die alles verbirgt, was nicht gut l\u00e4uft in unserem Leben. <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-red-color\"><strong>Damit wir anerkannt werden, verheimlichen wir unsere schlechten Eigenschaften. Und so f\u00fchren wir Sonntag f\u00fcr Sonntag ein Schauspiel auf und merken nicht, dass wir uns eine neue Abh\u00e4ngigkeit begeben, n\u00e4mlich in die Abh\u00e4ngigkeit von dem, was die anderen in der Gemeinde \u00fcber uns denken bzw. denken sollen.<\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eWir sind Abrahams Kinder und sind nie jemandes Knecht gewesen.\u201c<\/strong> <strong>\u201eIch geh\u00f6re zur Gemeinde Jesu und k\u00f6nnte deshalb mit Martin Luther sagen: Ich bin ein freier Mensch und niemandem untertan.\u201c<\/strong> Dabei vergessen wir, dass nicht die noch so gut gemeinten Regeln einer Gemeinde frei machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frei werden wir, so sagt es Jesus, wenn wir bei seinem Wort bleiben. Manchmal ist es nicht leicht, die Unterscheidung zu treffen zwischen dem, was Jesu Wort ist, und dem, was menschliches Wort ist. Bei dem Beispiel mit dem Fernseher ist es einfach: Da hat sich eine Gemeinde ein Gesetz auferlegt, das keine Grundlage in der Bibel findet. Man hat das sicher mit guter Absicht getan. Und wenn jemand f\u00fcr sich zu dem Schluss kommt, ein Fernseher tut mir nicht gut, dann ist es gut, dass er darauf verzichtet. Er darf sich aber nicht anma\u00dfen zu sagen, auch ein anderer muss dieser Regel folgen. Bei anderen Dingen ist es schon schwieriger. \u201eAls Christ muss man jeden Tag in der Bibel lesen.\u201c Das ist eine gute Regel, weil sie uns hilft, das Wort Gottes im Ged\u00e4chtnis zu behalten. Aber ein Gebot dazu steht nicht in der Bibel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Gottes Wort bleiben, hei\u00dft: <\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ich frage, was ist Gottes Wille f\u00fcr mich und mein Leben? <\/strong><\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei bleiben wir immer Lernende. Egal, ob wir am Anfang unseres Glaubens stehen oder schon viele Jahre mit Jesus leben. Es ist eine zutiefst pers\u00f6nliche Frage. Und vielleicht \u00e4ndert sich auch die Antwort im Laufe eines Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Gottes Wort bleiben, hei\u00dft, dass ich Gottes Zusagen nicht in Frage stelle. Dass ich ein grunds\u00e4tzliches Ja zu ihnen habe. Das hei\u00dft nicht, dass ich nicht auch mal Zweifel haben darf, auch an ganz zentralen Aussagen der Bibel. Zweifel sind normal. Aber hinter allen Anfragen darf ich glauben, dass Gott seine Zusagen erf\u00fcllt. Vielleicht muss ich manchmal um diesen Glauben ringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir bei seinem Wort bleiben, dann sind wir wirkliche J\u00fcnger Jesu und werden die Wahrheit erkennen. Das ist das Versprechen, das wir hier bekommen. Aber was ist die Wahrheit? Ein Kern der biblischen Wahrheit wird in unserem Text angesprochen: Der Mensch, der nicht in der Abh\u00e4ngigkeit von Jesus lebt, ist ein S\u00fcnder. <\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-heading\"><strong>Wer S\u00fcnde tut, der ist der S\u00fcnde Knecht. <\/strong><\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir leben entweder in der Abh\u00e4ngigkeit von Gott oder eben in Abh\u00e4ngigkeit von einem oder etwas anderem, sei es der Teufel, die Welt oder aber das Bild, das wir von uns selbst haben oder das Bild, das andere von uns haben sollen. Die Wahrheit ist, dass uns oft nicht egal ist, was der andere von uns denkt, vor allem, wenn wir bei ihm gut angesehen sein wollen. Und wer wollte nicht in der Gemeinde geachtet werden. Dann ist es verf\u00fchrerisch alles zu vermeiden, was unserem Ansehen schaden k\u00f6nnte. Und genau dann stehen wir in der Gefahr, ein Doppelleben zu f\u00fchren. Nach au\u00dfen wahren wir den sch\u00f6nen Schein und was in unserem Innersten ist, geht keinen etwas an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wahrheit erkennen, ist hier aber noch mehr. Jesus sagt an anderer Stelle von sich selbst, dass er die Wahrheit ist. Und so hei\u00dft, die Wahrheit erkennen, zu entdecken wer Jesus wirklich ist, was er f\u00fcr mich getan hat und ihm nachzufolgen, eben wahrhaftig seine J\u00fcnger zu sein. Diese Nachfolge ist das Gegenteil von Religion. <strong>\u201eNichts verdeckt Gottes Angesicht so wie Religion\u201c<\/strong>, sagt Martin Buber. <strong>\u201eMehr als alles andere gibt die Religion der Neigung des Menschen Nahrung, sich von der Wirklichkeit abzuschirmen.\u201c <\/strong>Religion als System der Zugeh\u00f6rigkeit und Bindung \u2013 oder die Revolution Jesu in der Freiheit seiner Liebe. Das ist unsere Wahl.[2] <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wir uns entscheiden wollen, ist vermutlich relativ einfach, wenn wir vor die Entscheidung von Abh\u00e4ngigkeit und wahrer Freiheit gestellt werden. Ob wir immer gem\u00e4\u00df dieser Entscheidung leben, ist eine ganz andere Frage, die wir im Grunde jeden Tag neu beantworten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph\"><strong>Schaffen wir es, der Wahrheit, also Jesus zu folgen, dann wird uns die Wahrheit frei machen. Zu allererst frei von S\u00fcnde, weil Jesus schon l\u00e4ngst f\u00fcr unsere Schuld bezahlt hat. Dann aber auch frei davon, anderen Menschen gefallen zu m\u00fcssen. Und schlie\u00dflich werden wir frei, uns unser eigenes Versagen und unsere Unzul\u00e4nglichkeit einzugestehen und damit umzugehen. Du bist in Jesus ein begnadeter S\u00fcnder, aber du bist auch weiterhin Mensch, mit all deinen Br\u00fcchen. In der Freiheit Jesu musst du dein Menschsein nicht verleugnen. In Jesus wirst du frei, du sein. Du wirst frei, der zu werden, wie Jesus dich haben will und nicht wie die Gemeinde dich haben will.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn dich der Sohn frei macht, so bist du wirklich frei. Jesus kann dir helfen, ehrlich mit dir selbst zu sein. Der Weg der Wahrheit ist zugleich einfach und schwer. Einfach, weil alles, was du tun musst, bei Jesus zu bleiben und dich von ihm freimachen zu lassen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zugleich schwer, weil wir immer wieder in unsere alten Strukturen zur\u00fcckzufallen drohen. Wenn wir es aber schaffen, den Weg der Wahrheit zu gehen und zun\u00e4chst ehrlich mit uns selbst zu sein, dann schaffen wir vielleicht irgendwann auch den zweiten Schritt, dass wir dem anderen unsere Wahrheit zumuten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann tragen wir nicht mehr die fromme Fassade, sondern geben zu, dass es Fragen gibt, auf die wir keine Antwort wissen, dass wir manchmal zweifeln, ob Gottes Weg wirklich ein guter Weg f\u00fcr mich ist, dass es Zeiten gibt, in denen ich nicht beten kann, weil ich w\u00fctend auf Gott bin. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder dass ich in meinem Glauben m\u00fcde geworden bin, weil ich von Menschen so viel Schlimmes erfahren musste. Aber genau dann gelangen wir an den Punkt, wo unsere Gemeinschaft an Tiefe gewinnt, weil wir entdecken, dem anderen geht es genauso wie mir. Auch der andere st\u00f6\u00dft immer wieder an seine Grenzen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich entdecke, auch der Glaube des anderen hat irgendwann einen kleinen Defekt bekommen, so dass er versucht manche Situationen selbst zu meistern, ohne sich vertrauensvoll an Gott zu wenden. Das ist auch genau der Punkt, an dem wir einander zur Hilfe werden k\u00f6nnen. Wo mir das Vertrauen fehlt, kann ein anderer vor Gott f\u00fcr mich einstehen. Wo der Bruder oder die Schwester nicht mehr beten kann, kann ich die H\u00e4nde falten und zu Gott rufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ehrlich glauben, wie kann das praktisch werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich kann lernen auf mein Herz, meine innere Stimme, meine Gef\u00fchle zu h\u00f6ren. Ich will vor mir selber zulassen und wahrnehmen, was ist \u2013 es nicht verdr\u00e4ngen oder umgehen&#8230; Ich kann trainieren, die Wirklichkeit nicht sch\u00f6nzureden und die Fragen, die sie mir stellt, tats\u00e4chlich h\u00f6ren zu wollen&#8230; Es lohnt sich \u00fcber alles zu reden und nachzudenken&#8230;. Im Zweifelsfall ist es viel besser, bei Fragen mit einem offenen \u201eIch wei\u00df es nicht\u201c zu leben, als schwierige Themen zu verdr\u00e4ngen oder zu verbergen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEure Rede sei: Ja, ja; nein, nein.\u201c Wir sollen lernen, uns an eine Version der Wahrheit zu halten&#8230; lernen, geradlinig zu sein, klar kommunizieren und uns dann daran halten. Dazu geh\u00f6rt auch, etwas zur\u00fcckzunehmen oder einzur\u00e4umen: Ich habe mich da geirrt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich kann Familie, Freunde, Kollegen bitten, mich genug lieb zu haben, um mir ihre Wahrheit zuzumuten \u2013 und werde das auf Dauer nur erreichen, wenn ich in Ruhe zuh\u00f6re und nicht abwehre, was dann kommt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Ich muss) erkennen, dass zum vollkommenen Bild der Wirklichkeit nie nur eine Sicht der Dinge geh\u00f6rt. Meine Wirklichkeit ist meine Sicht. Ein komplettes Bild bekomme ich erst, wenn ich sie auch aus der Perspektive anderer wahrnehmen will. [3]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht entdecken wir, wenn wir auf diese Weise anfangen zu leben: Ich darf zu Jesus kommen, wie ich bin. Aber auch der andere darf so zu Jesus kommen, wie er ist. Ich muss nicht bleiben, wie ich bin, sondern darf zu dem werden, der ich vor Jesus sein soll. Und der andere darf werden, wie er vor Jesus sein soll, nicht wie ich ihn haben m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>So wird die Wahrheit uns und unseren N\u00e4chsten frei machen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Passende Bibelstellen:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes 8:30-45<br>1. Johannes 1:7<br>1. Johannes 2:9-10<br>1. Johannes 3:1<br>R\u00f6mer 6:23<br>Offenbarung 5:9<br>Johannes 14:3<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-heading\">Wie gut ist&#8217;s von der S\u00fcnde frei<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Wie gut ist\u2018s, von der S\u00fcnde frei! Wie selig, Christi Knecht! Im S\u00fcndendienst ist Sklaverei, in Christus Kindesrecht.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"2\"><li>Im S\u00fcndendienst ist Finsternis, den Weg erkennt man nicht; bei Christus ist der Gang gewiss, man wandelt in dem Licht.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"3\"><li>Im S\u00fcndendienst ist Hass und Leid, man plagt und wird betr\u00fcbt; in Christi Reich ist Freudigkeit, man liebt und wird geliebt.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"4\"><li>Die S\u00fcnde gibt den Tod zum Lohn; das hei\u00dft ja schlimm gedient. Das Leben aber ist im Sohn, der uns mit Gott vers\u00fchnt.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"5\"><li>O Heiland, dir nur dien ich gern, denn du hast mich erkauft; ich wei\u00df und will sonst keinen Herrn, auf dich bin ich getauft!<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"6\"><li>Wen du frei machst, der ist recht frei, du schenkst ihm alle Schuld; und darum dank ich deiner Treu und r\u00fchme deine Huld.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"7\"><li>Ich bete an, Herr Jesu Christ, und sage: Ich bin dein! Nimm mich zu dir, denn wo du bist, soll auch dein Diener sein.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Text: Philipp Friedrich Hiller (1699-1769)  Melodie: Friedrich Mergner (1885)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background wp-block-paragraph\" style=\"background-color:#8dd2fc30\">[1] Ulrich Eggers, Ehrlich glauben \u2013 Warum Christen so leicht l\u00fcgen, S. 6, SCM-Brockhaus-Verlag, Witten, 3. Auflage 2014<br>[2] Eggers, a.a.O. S. 45<br>[3]  Eggers, a.a.O. S. 60 ff.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div data-object_id=\"9998\" class=\"cbxwpbkmarkwrap cbxwpbkmarkwrap_guest cbxwpbkmarkwrap_user_cat cbxwpbkmarkwrap-post \"><a role=\"button\"  data-redirect-url=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9998\"  data-display-label=\"1\" data-show-count=\"1\" data-bookmark-label=\"MERKEN\"  data-bookmarked-label=\"GEMERKT\"  data-loggedin=\"0\" data-type=\"post\" data-object_id=\"9998\" class=\"cbxwpbkmarktrig  cbxwpbkmarktrig-button-addto ld-ext-left\" title=\"Bookmark This\" href=\"#\"><span class=\"cbxwpbkmarktrig-icon\"><\/span><span class=\"ld ld-ring ld-spin\"><\/span><span class=\"cbxwpbkmarktrig-label\" >MERKEN (<i class=\"cbxwpbkmarktrig-count\">0<\/i>)<\/span><\/a> <div  data-type=\"post\" data-object_id=\"9998\" class=\"cbxwpbkmarkguestwrap\" id=\"cbxwpbkmarkguestwrap-9998\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message\"><div class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head\"><span class=\"cbxwpbkmarkguest-message-head-label\">Please login to bookmark<\/span><a class=\"cbxwpbkmarkguesttrig_close\" role=\"button\" title=\"Click to close bookmark panel\/modal\" href=\"#\" ><i class=\"cbx-icon\"><?xml version=\"1.0\" encoding=\"utf-8\"?>\n<svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" stroke-width=\"2\" stroke-linecap=\"round\" stroke-linejoin=\"round\"><line x1=\"18\" y1=\"6\" x2=\"6\" y2=\"18\"><\/line><line x1=\"6\" y1=\"6\" x2=\"18\" y2=\"18\"><\/line><\/svg><\/i><i class=\"sr-only\">Close<\/i><\/a><\/div><div class=\"cbxwpbkmarkguest-content\">\n<div class=\"cbx-chota\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"cbx-guest-wrap cbxwpbookmark-guest-wrap\"><div class=\"cbx-guest-login-wrap cbxwpbookmark-guest-login-wrap\"><form name=\"loginform\" id=\"loginform\" action=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-login.php\" method=\"post\"><p class=\"login-username\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_login\">Benutzername oder E-Mail-Adresse<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"text\" name=\"log\" id=\"user_login\" autocomplete=\"username\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-password\">\n\t\t\t\t<label for=\"user_pass\">Passwort<\/label>\n\t\t\t\t<input type=\"password\" name=\"pwd\" id=\"user_pass\" autocomplete=\"current-password\" spellcheck=\"false\" class=\"input\" value=\"\" size=\"20\" \/>\n\t\t\t<\/p><p class=\"login-remember\"><label><input name=\"rememberme\" type=\"checkbox\" id=\"rememberme\" value=\"forever\" \/> Angemeldet bleiben<\/label><\/p><p class=\"login-submit\">\n\t\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wp-submit\" id=\"wp-submit\" class=\"button button-primary\" value=\"Anmelden\" \/>\n\t\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"redirect_to\" value=\"https:\/\/glaube.synology.me\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9998\" \/>\n\t\t\t<\/p><\/form><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><p><span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 10<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>Wir l\u00fcgen. 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