Es gibt 3 Arten von Christen nach Lukas 15:
1.Der Fleischliche Christ,
der die Welt mehr liebt als Gott. Er glaubt das wahre Leben ist im Vergnügen außerhalb der Gegenwart Gottes zu finden…
Er hat einen wahnsinnigen Hunger nach Leben, doch seine Erfahrungen werden immer wieder sein: Dass er sich schmutzig fühlt, Angst hat dass Gott ihn nicht lieben oder annehmen kann…
Die Selbstanklage und Verdammnis führen zu einem Teufelskreis…
Und obwohl er Kind des Vaters ist, erlebt er nicht die Fülle Gottes, sondern die Leere der Sünde…
Das Schlimme ist, dass er diese Lebenserfahrungen noch mit seinem Glaubensstand vermischt und meint, dass das alles ist was man von einem Leben mit Gott erwarten kann.
2. Der religiöse, gesetzliche Christ,
er will Gott gefallen. Er weiß aus Gnade bin ich zwar gerettet, aber jetzt gilt die Heiligung. Er hat der Welt abgeschworen.
Die Gebote Gottes sind alles auf dass er sich fixiert. Insgeheim lebt er nach der Formel: Wenn ich mich an die Regeln des Vaters halte, wird er mich auch segnen.
Doch obwohl er nicht der Sünde nachjagt, ist er genauso wenig in der Gegenwart Gottes wie der andere Bruder. Gott als Papa würde er nie ansprechen. Es wäre eine Verniedlichung.
Beide Brüder leben in Distanz zum Vater. Beide sehen in Gott nur Mittel zum Zweck. Der eine um einen Freibrief zum Sündigen zu haben, der andere um für seinen Gehorsam belohnt zu werden.
3. Der Christ im Vaterhaus Gottes,
und dann gibt es die 3. Form mit Gott zu leben. Nämlich indem man wirklich die eigene Identität als Kind Gottes erkennt.
Nein, ich bin weder Gottes Tagelöhner, noch habe ich in Christus die Identität eines Sünders. Ich würde zur Kindschaft berufen. Und ich begreife die ganze Gnade Gottes: Sie ist richtig verstanden kein Freischein zum Sündigen, sondern führt mich zum Vaterherz Gottes.
Gottes Liebe und Gnade sind skandalös, unbeschreiblich. Aber sie sind nötig damit auch unser Herz voller Liebe für den Vater wird. Denn Gott hat uns zur Beziehung mit ihm erwählt. Und selbst diese Beziehung ist nicht als Zweck für Segen zu verstehen, sondern sie ist der Segen.
Es ist das Ankommen im Vaterherz Gottes. Das auf seinem Schoß sitzen, wie die Jünger Jesus auf dem Schoß seines Papas sahen. Es ist das Ruhen in der Vaterliebe Gottes. Das Feiern und Tanzen der Erlösung. Es ist das Leben in der Gegenwart Gottes als Quelle aller Heiligung. Sprich in der Vaterliebe Gottes zu baden wird auch unser Herz verändern.
Und so dürfen wir uns dann auch der Welt wieder zu wenden: Als Söhne und Töchter des Vaters, der diese Welt liebt und nicht will dass Menschen verloren gehen. Und wir dürfen die Welt mit den Augen unseres Papas sehen lernen. Und zum Vater rufen.
Das kann schon vor der eigenen Haustür beginnen. Wie sehr wünsche ich mir mehr und mehr mein Leben in dieser neuen Identität und Realität zu führen !!!
🙏❤️
Herkunft: Marco Wagner





