„Richte mein Herz auf das Eine, dass ich deinen Namen fürchte!„
Psalm 86:11
Hast du mich den einen Weg, deinen Weg gelehrt,
so gib mir auch ein einig Herz, den Weg zu wandeln;
denn ach, wie oft ist es mir,
als ob ich ein Doppelherz in mir hätte,
zwei Naturen, die miteinander streiten,
zwei Mächte, die so leicht auf eine Menge Gegenstände,
wie rieselnde Bächlein,
die ihre Kraft in hundert Rinnsalen vergeuden.
Unser Hauptbestreben sollte dahin gehen,
dass alle Wasser unserer Lebenskraft
sich in einen Strom sammeln und dieser Strom
gerades Laufs zum Herrn hinfließe.
Wer ein zwiespältig Herz hat, ist schwach und,
wie Jakobus sagt, unbeständig in allen seinen Wegen;
der Mensch, der ein Lebensziel hat,
einen Zweck verfolgt, der ist ein ganzer Mann.
Gott, der die Bande unserer Natur gewoben hat,
kann sie zusammenziehen und festknüpfen,
sie fest und stark machen;
wenn wir so durch die einigende, sammelnde Gnade
innerlich fest gegürtet sind, werden wir tüchtig werden
zum Guten, sonst aber nicht.
Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang,
Wachstum und Reife;
darum sollten wir uns ihr ganz und ungeteilt,
mit Herz und Seele, hingeben.
Herkunft: flowwaters





