Der Schmerzensmann
Wenn jemand zu ihm spricht: Was sind das für Wunden in deinen Händen?, so wird er sagen: Es sind die Wunden, womit ich geschlagen worden bin im Haus derer, die mich lieben. Sacharja 13:6
Mit ergreifenden Worten bringt der Prophet Sacharja die Leiden des Erlösers zum Ausdruck. Jesus Christus ist aus Liebe zu verlorenen Menschen auf die Erde gekommen, um sie zu suchen und zu erretten. Doch ihre Antwort auf seine göttliche Liebe war Hass und Ablehnung. Besonders am Ende seines Lebens erfuhr Er, wie sie Ihm deswegen körperliche und seelische Wunden zufügten.
Nach dem Verhör vor dem Hohenpriester lesen wir: «Einige fingen an, ihn anzuspeien und sein Angesicht zu verhüllen und ihn mit Fäusten zu schlagen» (Markus 14:65). Wie grausam und gemein behandelten Ihn die Menschen aus seinem eigenen Volk! Sie scheuten sich nicht davor, dem Sohn Gottes ins Gesicht zu spucken und Ihn zu schlagen.
Nach dem Gerichtsverfahren vor Pilatus misshandelten Ihn die römischen Soldaten: «Sie flechten eine Dornenkrone und setzen sie ihm auf … und sie schlugen ihn mit einem Rohrstab auf das Haupt und spien ihn an» (Markus 15:17-19). Wie gefühllos waren sie doch, dass sie dem Herrn der Herrlichkeit diese Schmerzen zufügten!
An der Stätte Golgatha durchbohrten sie seine Hände und seine Füsse, um Ihn an ein Kreuz zu schlagen. Die Zeichen dieser Wunden, die Ihm die Menschen damals zufügten, trägt Er für immer – auch an seinem Herrlichkeitsleib. Sie erinnern uns ewig an die Leiden, die Er erduldet hat, als Er am Kreuz sein Leben für uns liess. Heute wollen wir Ihm wieder von Herzen dafür danken!
Herkunft: beroea.ch





