Wie soll es besser werden, wenn wir nicht glauben, daß wir durch das Geschenk der Gnade gerecht vor Gott sind?
Jedes Jesus-Schäfchen ist in seinem wahren Ich, seinem nach Gottes Ebenbild erschaffenen Geist (Genesis 1:26; Genesis 2:7), eine Neuschöpfung („Vielmehr ´wissen wir`: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen!“, 2. Korinther 5:17; Neue Genfer Übersetzung).
Es gibt keine Strafe mehr
Werden wir uns (mehr und mehr) unserer herrlichen Identität als von Gott über alles geliebte Tochter oder als über alles geliebter Sohn bewusst. In der Neuschöpfung ist kein Platz mehr für Furcht und Angst vor Strafe (1. Johannes 4:18), denn alle Strafe hat Jesus auf sich genommen.
Warum wollen Wir dies nicht glauben?
„Ich schreibe euch, ihr Kindlein, weil euch die Sünden um seines Namens willen vergeben sind.“ (1. Johannes 2:12)
Versöhnt mit Gott
Wir haben uns das nicht erarbeitet, sondern unsere Versöhnung mit Gott wurde uns geschenkt, damit niemand sich rühmen kann (Epheser 2:8-9). Das tut dem Ich-verliebten Stolz vieler Religiöser mit den zwei kalten Steintafeln in der Hand weh, aber wir nehmen froh und dankbar Gottes Geschenk der Gnade und der Gerechtigkeit an. Lesen wir folgende Bibelstelle genau: „in so reichem Maß“ empfangen wir die Gnade und die Gerechtigkeit; unser Gott ist kein Knauserer:
„Wenn es durch die Verfehlung eines Einzigen (gemeint ist Adam; Anm. von mir) dazu kam, dass der Tod seine Herrschaft ausübte, wird das wiederum durch einen Einzigen weit mehr als aufgewogen: Durch Jesus Christus werden jetzt die, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen, in der Kraft des neuen Lebens herrschen.“ (Römer 5:17, Neue Genfer Übersetzung)
Oder wie es in anderer Bibelübersetzung heißt: „Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.“ (Römer 5:17; Lutherbibel 2017)
Machen wir uns (immer wieder) klar, daß wir dank Jesus vor und für Gott vollkommen makellos, gerecht und heilig sind. Gott macht uns keine Vorwürfe mehr; er hat vor rund 2.000 Jahren alle Sünden an Jesus ein für allemal abgestraft.
Genießen wir unsere herrliche, ungetrübte Beziehung mit Gott
Mit jedem Sandkorn an Zweifel hinsichtlich unserer Stellung zu Gott behindern wir, daß mehr und mehr alles Gute von Gott in unser Leben fließen kann. Machen wir uns endlich klar, wir sind kein Sünder mehr, sondern wir sind heilige. Die Welt ist böse und wir fallen auch immer noch in Sünde. Dort aber nicht zu verharren und
zu erkennen, dass wir Vergebung brauchen ist Gnade, die Gott uns immer wieder gibt.
Stellen wir uns mehr und mehr in diese Gnade und wir werden auch immer weniger sündigen („Denn die Gnade Gottes, die allen Menschen Rettung bringt, ist sichtbar geworden. Sie bringt uns dazu, dem Leben ohne Gott und allen sündigen Leidenschaften den Rücken zu kehren.“, Titus 2:11-12; Neues Leben Bibelübersetzung).
Herkunft: MOD keine-tricks-nur-jesus.de





