Zorn kommt nicht einfach aus dem Nichts.
„Seinen ganzen Unmut lässt der Tor herausfahren, aber der Weise hält ihn zurück.“ Sprüche 29:11
Zorn kommt nicht einfach aus dem Nichts. Ausgenommen von nervlichen und biologisch bedingten Problemen ist unser Ärger immer das Nebenprodukt eigener Erwartungen. Es passiert etwas, was wir nicht erwartet haben, oder aber etwas, was wir erwartet haben, geschieht nicht.
Erwartungen: Die Dinge laufen nicht entsprechend DEINEM Zeitplan ab oder entsprechen nicht DEINEM erwarteten Standard. Wonach verlangst du in diesem Moment? Aus welcher Überzeugung heraus rechtfertigst du deine Überreaktion?
Andere können dich nicht zornig machen. Sie können nur die Erwartungen ans Licht bringen, die bereits in dir drin sind.
Wir interpretieren das Verhalten des Gegenübers und diese Interpretation entspringt unseren Erwartungen.
Es geht deshalb eigentlich gar nicht so sehr darum, deinen Zorn in den Griff zu bekommen und nie wieder einen Wutausbruch zu haben. Es geht vielmehr darum, all deine Erwartungen Jesus unterzuordnen und ihn über all deine Ansprüche zu setzen.
Zorn offenbart, was im Herzen ist.
„Der gute Mensch bringt aus dem Schatz seines Herzens Gutes hervor, und der Böse bringt aus dem bösen das Böse hervor; denn aus der Fülle seines Herzens redet der Mund.” Lukas 6:45
Irgendwo in unserem Herzen lungern einige unbeugsame Götzen.
Wutausbrüche sind ein Zeichen des Stolzes auf das, was wir sind. Ärger setzt den Wert des anderen herab und impliziert:
“Was glaubst du, wer DU bist, dass du anscheinend meinst, missachten zu können, was ich darüber glaube, wer ICH bin!?”
Im Erwachen unseres Zorns kann ein Erwachen des Bewusstseins dafür liegen, dass wir Jesus brauchen, der uns rettet.
Herkunft: Netzfund





