Lies zuerst: Hesekiel 32:2-10
- 2 Menschenkind, stimme ein Klagelied über den Pharao, den König von Ägypten, an und sag zu ihm: `Du junger Löwe unter den Völkern, du wurdest vernichtet. Du warst wie ein Seeungeheuer im Meer, du hast in deinen Strömen geschnaubt und mit den Füßen das Wasser getrübt und die Fluten aufgewühlt.
- 3 Deshalb spricht Gott, der Herr: Ich schicke viele Völker, um dich in meinem Netz zu fangen und dich mit dem Netz hochzuziehen.
- 4 Dann werfe ich dich aufs Land, aufs freie Feld werde ich dich schleudern. Alle Vögel des Himmels setzen sich auf dich und alle wilden Tiere der Erde fressen sich an dir satt.
- 5 Ich lege dein Fleisch auf die Hügel und fülle die Täler mit deinem Leichenhaufen.
- 6 Ich tränke die Erde mit deinem Blut; es wird hoch bis zu den Bergen stehen und die Bäche füllen.
- 7 Wenn ich dich vernichte, verschleiere ich den Himmel und verdunkle die Sterne. Ich werde die Sonne hinter Wolken verstecken, und der Mond wird nicht scheinen.
- 8 Ja, deinetwegen verdunkle ich die strahlenden Lichter am Himmel und lege eine Finsternis über das ganze Land. Ich, Gott, der Herr, habe gesprochen!
- 9 Und wenn ich deinen Untergang in Ländern bekannt mache, die du nie gesehen hast, werde ich viele Völker zutiefst beunruhigen.
- 10 Ja, ich werde deinetwegen vielen Völkern einen großen Schrecken einjagen, und ihre Könige werden deinetwegen von Entsetzen gepackt, wenn mein Schwert vor ihnen aufblitzt. Am Tag deines Untergangs zittern sie unaufhörlich, sie haben Angst um ihr Leben.
Extern zu lesen: 2. Chronik 34-36; Johannes 19,1-22
Du junger Löwe unter den Völkern,
Hesekiel 32:2
du wurdest vernichtet.
Du warst wie ein Seeungeheuer im Meer.
Der Leiter unserer Videokonferenz sagte „Guten Morgen!“ und ich antwortete „Hallo“, schaute ihn jedoch nicht an. Mein eigenes Bild auf dem Bildschirm lenkte mich ab. Sehe ich so aus? Ich betrachtete die lächelnden Gesichter der anderen in dieser Videokonferenz. Sie sahen aus wie immer. Also ja, das musste wohl ich sein. Ich sollte etwas abnehmen. Ich müsste mal zum Haareschneiden.
Der Pharao hält sich für ziemlich toll. Er ist ein „junger Löwe unter den Völkern … ein Seeungeheuer im Meer“ (V. 2). Dann jedoch erhält er einen Einblick aus Gottes Perspektive. Gott sagt, dass er in Schwierigkeiten sei und dass er seinen Kadaver wilden Tieren aussetzen würde, „ja, ich werde deinetwegen vielen Völkern einen großen Schrecken einjagen, und ihre Könige werden deinetwegen von Entsetzen gepackt“ (V. 10). Der Pharao ist also viel weniger beeindruckend, als er selbst denkt.
Vielleicht halten wir uns für „geistlich beeindruckend“ – bis wir unsere Sünden so sehen wie Gott sie sieht. Im Vergleich zu seinem heiligen Standard, sind selbst „unsere gerechten Taten […] nicht besser als ein blutverschmiertes Kleid“ (Jesaja 64:5). Aber Gott sieht etwas, was noch mehr wert hat: Er sieht Jesus, und er sieht uns in Jesus.
Bist du entmutigt darüber, wie du bist? Denke daran, dass das nicht ausmacht, wer du bist. Wenn du dein Vertrauen in Jesus gesetzt hast, dann bist du in Jesus und seine Heiligkeit bedeckt dich. Du bist schöner, als du glaubst. Welches Bild hast du von dir selbst? Wie lässt sich das mit dem Bild vergleichen, das Gott von dir hat?
Jesus, ich halte mich an dir fest.
Deine Liebe und Güte verändern mich.
Herkunft aus der App: Unser täglich Brot





